Bleisulfidschäden bei klassischen Briefmarken

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Bleisulfidschäden bei klassischen Briefmarken

Beitragvon Redaktion » Sonntag 22. Februar 2015, 13:53

Das Thema ist zwar nicht neu, aber nach wie vor sehr aktuell: Bleisulfidschäden bei klassischen Briefmarken, die durch Unterbringung in PVC-Folien entstehen, gefährden nicht nur die Werte vieler Sammler, sondern zerstören unwiederbringlich das Kulturgut einer philatelistischen Epoche.

Nachdem die Alben- und Folienhersteller Lindner und Safe eine weitere öffentliche Auseinandersetzung durch juristische Zwangsmaßnahmen de-facto unterbunden haben, wird die Diskussion über dieses wichtige Thema in Foren und Vereinen weitergeführt.

Der BPDH, der nach eigenen Angaben angeblich "die Interessen aller Sammler vertritt", hat sich dem Kartell des Schweigens, bestehend aus Albenherstellern, Verbänden und Presse angeschlossen.

Statt seine Mitglieder satzungsgemäß regelmäßig zur Nutzung der fragwürdigen Folien zu informieren, verhöhnt der Sammlerverband die Bemühungen all derjenigen, die sich in der Vergangenheit in dieser Angelegenheit engagiert haben, in dem er wertlose Sammlerbriefe in Folien des Alben- und Folienherstellers Lindner verkauft.

Für alle Sammler, die sich kompetent zu diesem Thema informieren wollen, empfehlen wir die folgenden Ausführungen von Herrn Peter Feuser (Bilder können groß gezogen werden)

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Re: Bleisulfidschäden bei klassischen Briefmarken

Beitragvon Killesberg » Sonntag 22. Februar 2015, 19:01

Redaktion hat geschrieben:Der BPDH, der nach eigenen Angaben angeblich "die Interessen aller Sammler vertritt", hat sich dem Kartell des Schweigens, bestehend aus Albenherstellern, Verbänden und Systempresse angeschlossen.

Statt seine Mitglieder satzungsgemäß regelmäßig zur Nutzung der fragwürdigen Folien zu informieren, verhöhnt der Sammlerverband die Bemühungen all derjenigen, die sich in der Vergangenheit in dieser Angelegenheit engagiert haben, in dem er wertlose Sammlerbriefe in Folien des Alben- und Folienherstellers Lindner verkauft.


Im Schwabenländle pfeifen die Spatzen dazu folgendes Liedchen vom Dach: Der jetzige BDPH Präsident Uwe Decker ist mit Frank Wenger, Mitglied der Geschäftsleitung der Lindner Falzlos GmbH auf beste befreundet und es ist mehr als naheliegend, daß Decker nach Übernahme des Präsidentenamtes alles tut, um Lindner wieder zu rehabilitieren. Diese Belegeedition des BDPH wurde auf Initiative von Decker in Lindner-Folien verpackt an den Sammler gebracht. Was Herr Decker dafür wohl bekommen hat ... :shock:
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Re: Bleisulfidschäden bei klassischen Briefmarken

Beitragvon db50 » Sonntag 22. Februar 2015, 20:42

@Killesberg

Decker ist sicherlich vieles zuzutrauen und der BDPH hat in der Causa Bleisuldid/Feuser sicherlich auch eine denkbar schlechte Figur abgegeben, aber das was du da schreibst, scheint mir schon sehr aus der Gerüchteküche. Gibt es für hierfür belastbarere Zeugen, als "die Spatzen im Schwabenländle"?
Eine Übersicht über alle bisher von mir verfassten Beiträge findet ihr hier
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Re: Bleisulfidschäden bei klassischen Briefmarken

Beitragvon Kontrollratjunkie » Montag 23. Februar 2015, 01:26

Um hier einmal von nicht weiter führenden Personalien wegzukommen, zeige ich einmal ein Beispiel aus meiner Sammlung Preussen. Eine Nr. 15 mit weitreichendem Bleisulfidschaden.

in 600 dpi:
Preußen 15 gest. Bleisulfidschaden 600 dpi.jpg


in 1200 dpi:
Preußen 15 gest. Bleisulfidschaden 1200 dpi.jpg
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Re: Bleisulfidschäden bei klassischen Briefmarken

Beitragvon Markenfreund49 » Montag 23. Februar 2015, 14:03

Auch ich habe leider Material, welches ich zeigen möchte !

Die Marke ist Österreich Nr: 23
Gekauft 1986 und seit dieser Zeit lagerte sie bis Dezember 2014 in einem Vordruckalbum einer bekannten Firma.
Da die Farbe dieser Marke extrem lichtempfindlich ist, wurde sie auch fast nie natürlichem Licht ausgesetzt, ebenso lagerte sie bei konstanten Temperaturen.
Leider gibt es kein Photo nach dem Erwerb der Marke, aber sie WAR lila, wie das beiliegende Photoattest beweist und heute?

ANK-23c-lila-001.jpg


Beste Grüße
Markenfreund 49
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Re: Bleisulfidschäden bei klassischen Briefmarken

Beitragvon chrisPI » Montag 23. Februar 2015, 16:45

Auch Briefmarken die durch das Bureau of Engraving and Printing gedruckt wurden sind betroffen. Besonders sind auch hier die Orangetöne gefährdet. Angehängt habe ich zwei Briefmarken der Philippinen aus dem Jahr 1911, links eine farbfrische Briefmarke und rechts ein Beispiel "verziert" mit Bleisulfit.

266 bleisulfit.jpg


Das zweite Bild zeigt eine sogenannte "Approval Card". In solchen Steckkarten lagern und versenden viele Händler ihre Briefmarken in Amerika. Die Folie besteht aus extrem dünnen Plastik. Auch wenn die Marke, die hier in der Folie gut zu erkennen ist keinen erkennbaren Schaden genommen hat (viewtopic.php?f=477&t=8332#p43355 ), ist eine längere Lagerung in solchen Folien sehr bedenklich.
266 bleisulfit 2.jpg

Von welchem Hersteller die gezeigte Folie ist kann ich nicht sagen, mir sind aber vergleichbare Produkte (mit ähnlichen Problemen) eines norddeutschen Albenherstellers bekannt.
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Re: Bleisulfidschäden bei klassischen Briefmarken

Beitragvon Meinhard » Montag 23. Februar 2015, 19:39

[quote="Redaktion"] Bleisulfidschäden bei klassischen Briefmarken, die durch Unterbringung in PVC-Folien entstehen, gefährden nicht nur die Werte vieler Sammler,......(Auszug)

Liebe Sammler-Freunde,

dass das Problem nicht nur bei den "klassischen Marken" bereits vor Jahren bekannt war, zeige ich euch nachstehend. Mir liegt ein Attest aus 2006 vor mit der Österreich-Ausgabe "Grazer Aufdrucke" mit allen Farben und auch Gummierungen. Bei der ANK 686a schreibt der Prüfer "686a vermutlich "oxidierte Farbe" von 686c, demnach gibt es diese Farbe nicht?
Wo diese Marken "oxidiert" sind kann ich nicht nachvollziehen und schreibt auch der Prüfer nicht.

Im Michel und auch im ANK ist diese Farbe immer noch angeführt. Aber bitte lest selbst.
Damit man auch nachvollziehen kann um was für eine Marke es sich handelt, stelle ich auch ein Bild von dieser ein.
ANK 686b 2 x und 686c. (eine oxidierte "c" Farbe habe ich leider nicht in meiner Sammlung)

Schöne Grüße, Meinhard
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Re: Bleisulfidschäden bei klassischen Briefmarken

Beitragvon Meinhard » Montag 23. Februar 2015, 20:05

Kontrollratjunkie hat geschrieben:Um hier einmal von nicht weiter führenden Personalien wegzukommen, zeige ich einmal ein Beispiel aus meiner Sammlung Preussen. Eine Nr. 15 mit weitreichendem Bleisulfidschaden.


2 abschreckende Beispiele aus meiner Preußen Sammlung:
Jeweils die linken Marken Original-Farben, die rechten Marken geschädigt.
Bei diesen 2 Bildern kann man die Unterschiede bzw. Schädigungen sehr schön sehen.

LG, Meinhard
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Re: Bleisulfidschäden bei klassischen Briefmarken

Beitragvon Dauerserienfreund » Dienstag 24. Februar 2015, 20:52

Kontrollratjunkie hat geschrieben:Um hier einmal von nicht weiter führenden Personalien wegzukommen, ...


Das ist das Problem der Philatelie @KJ. Die Personen die uns im wahrsten Sinne in die Schei$$e geritten haben, kommen mit dem was sie getan haben und immer noch tun, durch. Keiner wird sie jemals zur Verantwortung ziehen, solange diese Personen und ihre Machenschaften nicht hinterfragt werden.

Für mich ist der BDPH-Präsident Uwe Decker einer derjenigen der, wenn er es denn wöllte, sofort etwas ändern könnte. Aber statt den Albenherstellern auf die Füße zu treten, verkauft er seinen BDPH-Briefemüll auch noch in Lindnerfolien. Schlimmer gehts wirklich nimmer :roll: :( Ich bin der Meinung, daß man das genau so sagen sollte.
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Re: Bleisulfidschäden bei klassischen Briefmarken

Beitragvon dirkmeier » Mittwoch 25. Februar 2015, 16:58

Lassen sich solche Schäden nicht auch wieder beheben? Ich habe bisher Glück gehabt. Toi toi toi. Aber man weiss ja nie.
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Re: Bleisulfidschäden bei klassischen Briefmarken

Beitragvon dirkmeier » Mittwoch 25. Februar 2015, 18:55

Gibt es denn eine Alternative in Sachen Folien? Ich meine, man könnte ja auch einfach soweit Aufklärung betreiben, als dass kein Sammler mehr diese schädlichen PVC-Hüllen kauft. Oder bin ich da etwas zu naiv mit dieser Vorstellung :-)
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Re: Bleisulfidschäden bei klassischen Briefmarken

Beitragvon Meinhard » Mittwoch 25. Februar 2015, 19:23

dirkmeier hat geschrieben:Lassen sich solche Schäden nicht auch wieder beheben? Ich habe bisher Glück gehabt. Toi toi toi. Aber man weiss ja nie.


Hallo dirkmeier,

zu Deiner Frage siehe nachfolgenden Link. (sagt eigentlich alles)
http://www.stampsx.com/forum/topic.php? ... =&page=38&
Vielleicht liest @Carolinus hier mit und stellt die Bilder auch hier ein oder
ein Anderer kann das - ich leider kann es nicht.

Schöne Grüße, Meinhard
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Re: Bleisulfidschäden bei klassischen Briefmarken

Beitragvon MarkusZech » Mittwoch 25. Februar 2015, 20:29

dirkmeier hat geschrieben:Gibt es denn eine Alternative in Sachen Folien?


Alternativen sind zum Beispiel klassische Steckalben aus Papier/Karton. Wenn man die Marke zuvor in Hawid unterbringt, ist das eine feine Sache und beschützt die Marken für die Ewigkeit.

Ich meine, man könnte ja auch einfach soweit Aufklärung betreiben, als dass kein Sammler mehr diese schädlichen PVC-Hüllen kauft. Oder bin ich da etwas zu naiv mit dieser Vorstellung :-)


Aufklärung sollte eigentlich der Bdph machen, der sich gerne als Vertreter aller Sammler sieht. Dass dem aber nicht so ist, beweist der Bdph dadurch, dass er das Thema komplett verdrängt und totschweigt.@Redaktion und @palaiss haben das ja so ähnlich schon geschrieben.

Persönlich zum Kotzen finde ich die Nummer von Bpdh-Vorturner Uwe Decker, einem skrupellosen Banker und narzistischen Selbstdarsteller, dem die Interessen und Sorgen der Sammler komplett am Hinterteil vorbeigehen.
Statt seine beitragzahlenden Mitglieder regelmäßig zu informieren, zieht Decker lieber den Sammlern das Geld für Belegemüll made by Bdph aus der Tasche und verkauft diesen Schrott dann auch noch in diesen Lindnerfolien.
Man mag es kaum glauben, aber offensichtlich haben die meisten Bdphler ihr Hirn stillgelegt oder auf Urlaub geschickt, denn der Aufschrei gegen diese skandalösen Machenschaften hält sich im engen Rahmen.
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Re: Bleisulfidschäden bei klassischen Briefmarken

Beitragvon zackenbaer » Donnerstag 26. Februar 2015, 00:04

palaiss hat geschrieben: Es ist absolut widerwärtig, wenn der neue BDPh-Präsident in dieser größten vermeidbaren Katastrophe der gesamten Philateliegeschichte durch sein Verhalten alle diejenigen mit Füßen tritt, die sich seit nunmehr 15 Jahren um Schadensbegrenzung bemühen.


Der BDPH und seine 30000 Mitglieder haben genau den Präsidenten bekommen, den sie gewollt und gewählt haben. Die dümmsten Schafe wählen sich ihren Schlächter meistens selbst. -> 3 Euro ins Phrasenschwein ;)
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Re: Bleisulfidschäden bei klassischen Briefmarken

Beitragvon Bennett » Donnerstag 26. Februar 2015, 17:57

@Palaiss
Klartext. Danke dafür :!:
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Re: Bleisulfidschäden bei klassischen Briefmarken

Beitragvon Redaktion » Sonntag 1. März 2015, 13:50

palaiss hat geschrieben:Die Bleisulfidschäden beschränken sich nicht auf klassische Marken!


Die jüngste der Redaktion bekannte Marke, die sich unter dem Einfluß von Hart-PVC-Folien verfärbt, ist der Wert zu 60 Pfg. der Bund Dauerserie Bauwerke II (Nr. 496).
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Re: Bleisulfidschäden bei klassischen Briefmarken

Beitragvon Mondhase » Sonntag 1. März 2015, 21:40

palaiss hat geschrieben:[i]" 'An jedem Unfug, der passiert', steht an prominenter Stelle bei Erich Kästner, seien nicht nur die schuld, die ihn begehen, sondern auch jene, 'die ihn nicht verhindern'.


Keiner hat ein Interesse daran den Folienwahnsinn zu beenden, solange es dabei nichts zu verdienen gibt. Und was der Sammler für Interessen hat, bestimmt noch immer der BDPH. Naiv, etwas anderes zu glauben.
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Re: Bleisulfidschäden bei klassischen Briefmarken

Beitragvon Meinhard » Dienstag 29. Dezember 2015, 19:38

Hallo Zusammen,

passt zwar nicht ganz zu diesem Thema, will aber die Marken trotzdem hier zeigen und verewigen.
Ich habe eine Sendung zum Prüfen geschickt und der Prüfer hat mir die Marken mit einem Zettel zurückgeschickt.
"ND 1884" verfärbt. Am 1. Bild sieht man bei der 1. + 2. Marke die Original-Ausgabe, Farbe: orangerot, die 3. + 4. Marke sind verfärbt.

Ob die Marken durch zu viel Sonne oder wie auch immer verfärbt sind, kann ich nicht sagen bzw. nachvollziehen.
Meine Freude über noch nicht katalogisierte Farben ;) hat sich leider nicht erfüllt. :oops:

Beim 2. Bild sind in der 1. Reihe die verfärbten Marken und die restlichen sind in Ordnung, nur für Farbenvergleich.
Bild 3 einmal die Markenrückseite, da sieht man, dass diese bereits geprüft waren.

Die Folgerung daraus ist, dass auch beim Sammelgebiet "Österreich" bei der Unterbringung VORSICHT geboten ist.
(hier vor allem bei den klassischen Ausgaben)

LG, Meinhard
NS: Vielleicht werden diese Farben in einigen Jahren in den Katalogen aufgenommen. :D

ND 1884 Orangerot 2 x + 2 x verfärbt.jpg

img147.jpg

img149.jpg
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Re: Bleisulfidschäden bei klassischen Briefmarken

Beitragvon Meinhard » Samstag 19. März 2016, 16:42

Man kann eigentlich nicht genug warnen vor diesen Folien.

Ich habe vor längerer Zeit ein Vordruck-Album mit PVC-Folien-Streifen erworben.
Da es nur eine kleine Sammlung Bayern postfrisch war, habe ich es weggelegt und erst jetzt wieder entdeckt.

Leider sind einige Marken in den Jahren verfärbt. Siehe Bilder. Vordruck-Blatt mit PVC Folie und Detail-Bild von Verfärbungen.

LG, Meinhard
NS: Auch die "Bayern" vertragen keine Folien?
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Re: Bleisulfidschäden bei klassischen Briefmarken

Beitragvon Meinhard » Sonntag 9. Oktober 2016, 20:27

dirkmeier hat geschrieben:Lassen sich solche Schäden nicht auch wieder beheben? Ich habe bisher Glück gehabt. Toi toi toi. Aber man weiss ja nie.

palaiss hat geschrieben:Ja, oft klappt das mit der Behebung der Bleisulfidschäden durch Wasserstoffperoxyd. Man hat dann aber immer noch eine Marke, die vorher fehlerhaft war.

Meist sieht man aber die Behandlung mit bloßem Auge oder mit einer Lupe.


Nachstehend von meiner Sammlung eine behandelte Marke (vermutlich mit Wasserstoffperoxyd ?).
Nachstehend einige Bilder vom Kauf, Prüfung und im heutigem Zustand. Marke ist noch immer in meiner Sammlung und NICHT unter Folie.

Bild 1) nach Kauf der Marken
Bild 2) nach Prüfung
Bild 3) vom 6.12.2015 (also ca. 11/2 Jahr nach Kauf)
Bild 4) vom 27.07.2016

Also dauert es etwa 2 Jahre bis sich der Schaden wieder einstellt - zumindest bei meiner Marke.

LG, Meinhard
NS: Bei den Bildern steht jeweils das Datum und die Beschreibung.
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