Erfolgsmodell für Ortsvereine: Verbandsfreie Förderschaften!

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Erfolgsmodell für Ortsvereine: Verbandsfreie Förderschaften!

Beitragvon Rumpelstilzchen » Freitag 20. März 2015, 21:56

Liebes Bund-Forum,

vielleicht ist Euch gar nicht bewusst, was Ihr mit Eurem "Ist der Württembergische Philatelistenverein Stuttgart 1882 e.V. (WPhV) vor dem BDPH-Präsidenten eingeknickt?"- Artikel einst im letzten Dezember alles angerichtet habt:

War der WPhV zuvor schön gemütlich real in seinen Vereinslokalitäten und virtuell auf seiner Homepage und in Facebook aktiv, so hat er Dank Euch die Foren entdeckt - und diese vorteilhaft genutzt:

Im BDPh-Forum haben wir am 16.01.2015 eine Diskussion zu den BDPh-Direktmitgliedschaften (http://www.bdph.de/forum/showthread.php ... an-Vereine) eröffnet, die inzwischen zu einer der meist beteiligten und gelesenen Diskussionen im BDPh-Forum ist.

In dieser bis heute anhaltenden Diskussion zeigt der WPhV-Troll Rumpelstilzchen gnadenlos auf, wie der BDPh konsequent gegen die Interessen von Ortsvereinen arbeitet wie z.B.:

  • Massive und agressive Werbung (finanziert auch von Ortsvereinsbeiträgen) um Direktmitgliedschaften (wodurch den Ortsvereinen potenzielle Mitglieder entzogen werden)
  • Jüngster BDPh-Beschluss, nach dem Arbeitsgemeinschaften für ihre BDPh-beitragspflichtigen Mitglieder direkt den BDPh-Beitrag abführen können. Damit entfällt der bisherige Umweg über Direktmitgliedschaften oder Ortsvereine (wodurch den Ortsvereinen weitere potenzielle Mitglieder entzogen und diesmal, was besonders schmerzt, vor allem Experten und Spitzen-Philatelisten, die einen Ortsverein erst "philatelistisch aufpeppen" und interessant machen)
  • Die BDPh-Regelung, dass man mit einem einzigen BDPh-Beitrag bei so vielen Arbeitsgemeinschaften Mitglied werden kann, wie man will, jedoch bei Mehrfachmitgliedschaften in mehreren Ortsvereinen für jede einzelne Mitgliedschaft jeweils einen eigenen Beitrag an den BDPh und Landesverband zahlen muss (wodurch das Interesse von potenziell Interessierten an einer Zweit-, Dritt-, usw.- Mitgliedschaft in einem Ortsverein geschmälert wird)
  • ...

Wer sich für diese Diskussionen interessiert, sei auf das BDPh-Forum verwiesen.

Seit wir in den Foren aktiv wurden, gibt es immer wieder Anfragen von Fans, die bei uns Mitglied werden möchten, jedoch keinen Cent an die Verbände zahlen möchten. Eine solche "verbandsfreie Mitgliedschaft" können wir jedoch nicht anbieten, da wir nach den gültigen Spielregeln für jedes Mitglied Beiträge an die Verbände abführen müssen.

Was wir aber unseren Fans seit Januar 2015 anbieten und jetzt auch auf unserer Jahreshauptversammlung von unseren Mitgliedern beschlossen wurde, ist eine Förderschaft und zwar für einen Jahresbeitrag ab 10 Euro! Der Förderbeitrag kommt zu 100 % unserem Verein zu Gute, es werden keine Beiträge an die Verbände abgeführt!


Bei normalen Mitgliedschaften müssen wir 12 € an den BDPh und 5,50 € an den Landesverband Südwest abführen. Es ist leicht auszurechnen, wieviel Spielgeld dem WPhV selbst übrig bleibt bei Jahresbeiträgen von 15 € (28-40 Jahre) bzw. 25 € (über 40 Jahre). Jeder Förderer spült sogar mit dem Mindestförderbeitrag (10 €) vereinswirtschaftlich dem WPhV mehr Geld rein als jedes Mitglied.

Das ist unsere Antwort auf die BDPh-Direktmitgliedschaften und die sinnfreie Mehrfachbeitragsabführungen bei Mehrfachmitgliedschaften in Ortsvereinen :lol: :lol: :lol:

Förderer erhalten alle philatelistischen Leistungen des WPhV, werden zur Teilnahme an unseren Jahreshauptversammlungen (JHV) eingeladen und erhalten dort auch Rederecht. Jedoch - und das unterscheidet sie von unseren Mitgliedern - erhalten sie dort kein Antrags- und Auskunftsrecht, kein Stimmrecht bei allen Beschlüssen unseres Vereins und auch kein aktives und passives Wahlrecht.

Mit dieser Trennung wird deutlich, dass unsere Förderer keine Mitglieder sind, da sie nicht die zentralen Mitgliederrechte zur heutigen Gestaltung und zur künftigen Weiterentwicklung unseres Vereins haben.

Diese Förderschaft ist nach unserer juristischen Prüfung "wasserdicht". So konnte beispielsweise seit unserer Vereinsgündung jeder an uns Geld spenden, ohne Mitglied bei uns sein zu müssen. Die Förderschaft ist nichts anderes als ein formalisiertes Geldspenden/Sponsoring verbunden mit einer jährlichen Einladung in unsere VIP-Lounge bzw. JHV...

Seit Januar haben wir bereits fünf Förderer für uns gewinnen können - und wir hoffen, es werden mehr.
Und natürlich hoffen wir, dass die Förderschaft zu einem nachhaltigen Erfolgsmodell auch für andere Ortsvereine wird.

Also Euch ein dickes Dankeschön, dass Ihr uns in die Foren "reingedrängt" , uns zum weiteren strategischen Nachdenken gebracht und auch indirekt die ersten fünf Förderer gebracht habt.

Weiter so!

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Re: Erfolgsmodell für Ortsvereine: Verbandsfreie Förderschaf

Beitragvon Redaktion » Samstag 21. März 2015, 11:33

@Rumpelstilzchen:
Tolle Idee mit der du uns hier überraschst. Könnte den auch eine juristische Person eines euer Fördermitglieder werden?
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Re: Erfolgsmodell für Ortsvereine: Verbandsfreie Förderschaf

Beitragvon Rumpelstilzchen » Samstag 21. März 2015, 14:08

@Redaktion:

Wir sprechen von "Förderern" und "Förderschaften" , aber nicht von "Fördermitglieder" oder "Fördermitgliedschaften": Die Wortbestandteile "..mitglied" oder "..mitgliedschaften" könnten uns vom BDPh und anderen so ausgelegt werden, dass es sich bei unseren Förderen um Vereinsmitglieder handelt, die auch die ganzen Mitgliederrechte bekommen usw., so dass diese eigentlich echte Mitglieder wären, für die dann entsprechend auch Beiträge abzuführen sind. Dies ist aber bei unseren Förderschaften nicht der Fall.

Im StampsX-Forum entwickelt sich eine interessante Expertendiskussion, ob unser Modell Erfolg bzw. Akzeptanz seitens des BDPh haben wird oder ob der BDPh die Keule herausholt (http://www.stampsx.com/forum/topic.php? ... &page=113&). Wie der BDPh und der Landesverband Südwest auf unser Modell reagieren werden, bleibt abzuwarten...

Aber um Deine Frage zu beantworten:

Natürlich, gerne. Zumal es bei juristischen Personen im Sinne von stampsteddy aus dem StampsX-Forum, der sich mit der Thematik befasst hat, naheliegender erscheint, dass sie völlig außerhalb des Vereinslebens stehen und nur deshalb Förderer sind, weil sie das Denken, Handeln oder Schaffen des zu Geförderten für gut und richtig empfinden, sich aber nicht aktiv in dessen Belange einmischen (wollen). Hingegen könnte im Sinne von stampsteddy Förderern, die als natürliche Personen am Vereinsleben (z.B. Besuch unserer Vereinsabende) teilnehmen, unterstellt werden, dass sie sich aktiv in das Vereinsgeschehen einmischen und steuern würden, so also keine "echten Förderer" wären ...

Ich habe im Gefühl, dass unsere Idee "Förderer" und "Förderschaft" noch für interessante Diskussionen bei uns, beim Landesverband Südwest und auch beim BDPh sorgen wird...
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Re: Erfolgsmodell für Ortsvereine: Verbandsfreie Förderschaf

Beitragvon db50 » Samstag 21. März 2015, 17:34

Interessante Marketingaktion des WPHV. Da soll noch einer sagen, Philatelisten fiele nichts neues ein, sich zu finanzieren.

Natürlich kann das dem BDPH überhaupt nicht gefallen, da damit die Abhängigkeit der Vereine von dem allmächtigen Sammlerverband mit Alleinvertretungsanspruch aufgebrochen wird. Man darf gespannt sein, wie sich dieses Thema entwicklelt.
Eine Übersicht über alle bisher von mir verfassten Beiträge findet ihr hier
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Re: Erfolgsmodell für Ortsvereine: Verbandsfreie Förderschaf

Beitragvon Colly » Montag 23. März 2015, 11:47

Und wie üblich wenn den Herren vom Bdph die Argumente ausgehen wird eine
Marionette vorgeschickt um den Thread zu schliessen.

Trauriges aber leider bekanntes Muster.
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Re: Erfolgsmodell für Ortsvereine: Verbandsfreie Förderschaf

Beitragvon zackenbaer » Montag 23. März 2015, 14:00

Der BDPH muß das Verhalten des WPHV sanktionieren. Wenn jeder Verein auf die Idee kommen würde sich alternativ zu finanzieren, wäre der Verband schlagartig bedeutungslos. Daß kann dem BDPH nicht egal sein.

Böttger ist dabei nur ein bedauernswerter Lakai von Amtsvorsteher Decker, der die Weisungen seines Herrn und Meisters umsetzt. Auf der Strecke bleiben dabei die Anliegen der Sammler und Vereine. Aber die waren Boettger und dem BDPH schon immer egal.
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Re: Erfolgsmodell für Ortsvereine: Verbandsfreie Förderschaf

Beitragvon Colly » Montag 23. März 2015, 17:13

@Zackenbär

Vielleicht wird auch endlich mal einer beim BDPh aufwachen und erkennen das nicht alles was "Geld" in die Kasse spült für die Sammlerschaft von Nutzen/Vorteil ist ..

Aber welche sammlerfreundlichen Aktionen sind denn aktuell ?

Eine Visakarte wo der BDPh Umsatzlisten bekommt ?
Die Verdummung der Sammler mit Belegen welche noch von gewissen Folien umgeben sind ?
Die permanente Abwürgung von Threads wenn`s unangenehm wird und dem Vorstand , wenn er denn mal was schreibt , die Worte ausgehen ?

Ich sehe aktuell nichts was von Bedeutung ist.
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Re: Erfolgsmodell für Ortsvereine: Verbandsfreie Förderschaf

Beitragvon MarkusZech » Montag 23. März 2015, 19:39

@Colly
@Zackenbär

Eure Kritik an dem wieder einmal inakzeptablen Verhalten des BDPH in allen Ehren, ihr habt mit allem was ihr sagt Recht, bloß interessiert es (fast) niemanden.

Selbst in diesem Forum, das oft als einziges Forum ohne Zensur über Fehlentwicklungen der Szene berichtet, ist das zum Himmel schreiende Fehlverhalten des Bdph und seiner Repräsentanten ein Nicht-Thema.
Die Moderatoren halten sich vornehm im Hintergrund und auch von der Redaktion kommt wenig wirklich neues.
Man hat beinahe den Eindruck der Bdph hätte das Bund-Forum schon assimiliert :| Wo bleibt der Aufschrei???

Sehr ernüchternd alles. Und während hier (fast) nichts passiert, schaufeln Decker, Böttger & Co der Philatelie in Deutschland ihr nasses Grab.

Bei allem Leid drücke ich dem Württ. Philatelistenverein dennoch die Daumen, daß sie auf diesem Weg viele Förderer finden.
Verwendung des Avatar mit freundlicher Genehmigung von Thomas (th1975)
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Re: Erfolgsmodell für Ortsvereine: Verbandsfreie Förderschaf

Beitragvon Dauerserienfreund » Dienstag 24. März 2015, 21:06

Ich finde das Ansinnen des WPHV sehr löblich. Aber wäre es nicht besser und vor allem einfacher gewesen, einfach ein Spendenkonto anzugeben, auf das die Sponsoren hätten einzahlen können?
So setzt sich der WPHV möglicherweise juristischen Zwangsmaßnahmen des BDPH aus, der wohl versuchen wird diesen Alleingang zu unterbinden.
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Re: Erfolgsmodell für Ortsvereine: Verbandsfreie Förderschaf

Beitragvon Rumpelstilzchen » Mittwoch 25. März 2015, 00:07

Dauerserienfreund hat geschrieben: [...]Aber wäre es nicht besser und vor allem einfacher gewesen, einfach ein Spendenkonto anzugeben, auf das die Sponsoren hätten einzahlen können?
So setzt sich der WPHV möglicherweise juristischen Zwangsmaßnahmen des BDPH aus, der wohl versuchen wird diesen Alleingang zu unterbinden.


Die Idee an einer Förderschaft ist, den Förderer über seinen regelmäßigen jährlichen Förderbeitrag dauerhaft und persönlich an einen Ortsverein zu binden. Durch seine Förderschaft ist er im Ortsverein in der "Vereinsdatenbank geführt": Der Förderer ist im Verteiler, erhält die Vereinsnachrichten, wird eingeladen zur Jahreshauptversammlung, dort vom Verein ggf. bewirtet usw. Ziel ist es, dass beim Förderer eine enge Bindung und Identifikation mit seinem geförderten Ortsverein entsteht.

Die "nackte" Angabe eines Spendenkontos mit Aufforderung zum Spenden bleibt hingegen beim Spender meistens eine einmalige Angelegenheit, die ggf. jedes Jahr auf's Neue eine mehr oder weniger mühevolle Akquisition erfordert. So sind Spenden für Ortsvereine häufig auch zweckgebunden für eine konkrete Einmaligkeit, wie z.B. eine Ausstellung: So erhielt beispielsweise unser Verein letztes Jahr (2014) zwei Spenden i.H.v. insgesamt 700 € für seine Ausstellung "Per Feldpost von der Front: Sende Dir sehnend Grüße...". In diesem Fall ist es natürlich nicht möglich, die beiden Groß-Spender dauerhaft zum Spenden für unseren Verein gewinnen zu können. Andere Ortsvereine werden sicher Ähnliches über ihre Spender berichten können.

Die Bindung eines Spenders an den Verein ist daher i.d.R. verwaltungs-/vereinstechnisch viel aufwändiger als eine "formalisierte Förderschaft mit Einzugsermächtigung". Und auch für den Förderer ist ein solches "formalisiertes Verfahren" einfacher und bequemer als nach "Bettelbriefen" oder einfach so mal wieder eine Spendenüberweisung zu tätigen.

Uns ist bewusst, dass diese Förderschaft möglicherweise bei den Verbänden argwöhnisch beäugt wird. Es geht jedoch bei der Förderschaft nicht darum, den Verbänden zu schaden, sondern die Ortsvereine nachhaltig zu stärken, was eigentlich nur im Sinne der Verbände sein kann. Wir werden daher bei unserem Landesverband Südwest (LSW), der eigentlich nicht so ein dringliches finanzielles und (im Vergleich mit anderen Landesverbänden) Mitglieder-Problem haben dürfte, um Förderer in ein ungewolltes "Mitgliederkorsett" schnüren zu müssen, dafür trommeln (am 19.04.2015 beim Regionaltag in Vaihingen/Enz). Der LSW setzt, wie auch die umstrittenen Rumpelstilzchen-Diskussionen im BDPh-Forum zeigten, innovative Ideen, die für Ortsvereine einen Mehrwert bringen, schnell und unkompliziert durch. So sind beispielsweise bis heute die örtlichen Sammlergruppen von Ortsvereinen (wie z.B. in unserem Verein die von Sindelfingen und Weinstadt) im Gebiet des LSW die einzigen, die in der BDPh-Vereinsdatenbank gelistet sind und demnächst bekommen alle neue Mitglieder des LSW ihre BDPh-Karte mit dem Namen ihres Ortsvereines auf dem Etikett, was bisher nicht der Fall war.

Für das Überleben von Ortsvereinen braucht es zum einen Mitglieder für das aktive Vereinsgeschehen zur Sicherstellung und Stärkung der Philatelie vor Ort und zum anderen Förderer für die passive Vereinsunterstützung zur Sicherstellung und Stärkung des finanziellen Fundaments dazu.
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Bund-Forum ist dabei

Beitragvon Norbert » Mittwoch 25. März 2015, 16:34

Der Betreiber des Bund-Forums wird als juristische Person gerne Fördermitglied des WPHV. Als freiwilligen Förderbeitrag setzen wir für das Jahr 2015 eine Summe von 250,- EUR fest (25x Mindestförderbetrag)

Ich schließe mich meinen Vorrednern an und wünsche dem WPHV alles Gute dabei ein alternatives Finanzierungskonzept auf die Beine zu stellen. Wo immer es uns möglich ist, werden wir dieses aus meiner Sicht beispielhafte Vorhaben mit großem Wohlwollen unterstützen.
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Re: Erfolgsmodell für Ortsvereine: Verbandsfreie Förderschaf

Beitragvon Colly » Mittwoch 25. März 2015, 18:00

;-) .. Rumpelstilzchen wird als "Feivel" der Mauswanderer eines Tages auf der letzten Seite des BDPh genannt werden.

Wenn das nun "Runde" machen sollte...

R.I.P. BDPh - aber nur solange bis sich fähige Leute finden..
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Re: Erfolgsmodell für Ortsvereine: Verbandsfreie Förderschaf

Beitragvon Killesberg » Mittwoch 25. März 2015, 22:22

Ich bin sehr stolz auf Dr. Feifel :!:
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Re: Erfolgsmodell für Ortsvereine: Verbandsfreie Förderschaf

Beitragvon Rumpelstilzchen » Donnerstag 26. März 2015, 11:32

Ganz dickes und herzliches Dankeschön an das Bund-Forum für diese Förderschaft!

Für uns ist diese Förderschaft eine Verpflichtung, uns als "Pilotverein" für die Interessen der Ortsvereine einzusetzen und diese dabei so zu ertüchtigen, dass sie auch im Internet-Zeitalter eine Zukunft haben...

Dr. Johannes Feifel
Erster Vorsitzender
Württembergischer Philatelistenverein Stuttgart 1882 e.V.
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Re: Erfolgsmodell für Ortsvereine: Verbandsfreie Förderschaf

Beitragvon Msamsam » Dienstag 31. März 2015, 21:23

Rumpelstilzchen hat geschrieben:Ganz dickes und herzliches Dankeschön an das Bund-Forum für diese Förderschaft!

Für uns ist diese Förderschaft eine Verpflichtung, uns als "Pilotverein" für die Interessen der Ortsvereine einzusetzen und diese dabei so zu ertüchtigen, dass sie auch im Internet-Zeitalter eine Zukunft haben...

Dr. Johannes Feifel
Erster Vorsitzender
Württembergischer Philatelistenverein Stuttgart 1882 e.V.


An der Stelle mal ein ganz dickes Dankeschön an alle, die hier neue Wege beschreiten (insbesondere auch an Dich Rumpelstilzchen) !

Hoffentlich wachen nun auch andere Vereine auf und überdenken die Situation - angefangen bei den Direktmitgliedern bis zu Sammlergruppen, die leider immer noch nur zögerlich in der Datenbank des BDPH auftauchen !

Grüße

Markus
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Re: Erfolgsmodell für Ortsvereine: Verbandsfreie Förderschaf

Beitragvon ein Hesse » Freitag 3. April 2015, 18:56

Diese Initiative kann den Vereinen nur gut tun. Man mag hoffen, daß sich an dem WPHV viele ein Beispiel nehmen.
ein Hesse
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Re: Erfolgsmodell für Ortsvereine: Verbandsfreie Förderschaf

Beitragvon Rumpelstilzchen » Sonntag 9. August 2015, 23:37

Es wird immer deutlicher, dass Ortsvereine gut beraten sind, sich von den Verbänden mit u.a. dem Angebot von Förderschaften zu emanzipieren:

So schrieb im StampsX-Forum (http://www.stampsx.com/forum/topic.php?id=7967&highlight=&page=153&) sirius72 am 07.08.2015, 17:01 h einen Beitrag mit u.a. dieser Information:

"Zum Thema Beitragserhöhung: Es wird zur HV in Gotha vom LV Nordrhein-Westfalen ein Antrag gestellt, dass der Beitrag für die Ortsvereine um 6 EUR und für die Direktmitglieder um 3 EUR erhöht werden soll."

Wie diese Beitragserhöhung nach der "Weiter-So"-Strategie, die mit keinerlei Mehrwert für die Ortsvereine verbunden ist, hilfreich sein soll, die Ortsvereine zur Gewinnung neuer Mitglieder und zur Pflege vorhandener Mitglieder zu stärken, ist rätselhaft. Völlig unverständlich ist auch, dass ein Landesverband seinen Mitgliedern (=Ortsvereine), deren Interessen er eigentlich vertreten müsste, eine 50% Beitragserhöhung von 12 auf 18 Euro zumutet, aber für die Konkurrenz (=vereinslose BDPh-Direktmitgliedschaften) eine 8%-Beitragserhöhung von 39 Euro auf 42 Euro für angemessen hält.

Nachtrag:
Laut heutiger Erklärung des Landesverbands Nordrhein-Westfalen (http://www.bdph.de/forum/showthread.php?15269-W%FCrttembergischen-Philatelistenverein-Stuttgart-1882-e-V&p=135882&viewfull=1#post135882) hat dieser keinen Antrag zu einer Beitragserhöhung gestellt. Sirius72 hat somit eine Falschinformation veröffentlicht!
Rumpelstilzchen
 
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