Briefmarkenspiegel unter Feuer

Unterhaltungen über die Welt der Philatelie
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Briefmarkenspiegel unter Feuer

Beitragvon T22 » Mittwoch 26. Oktober 2016, 16:22

(Redaktionshinweis: Das Diskussionsthema rund um die fragwürdigen Äußerungen von Thorsten Berndt im Briefmarkenspiegel und die sich anschließende Diskussion wurden von dem ursprünglichen Thema "Landesverbände verlangen Absetzung von Decker "abgetrennt)


Hallo liebe Forengemeinde,

bei meinem heutigen Blick in den Briefmarkenspiegel hätte mich trotz meines spätjugendlichen Alters doch fast ein Schlaganfall dahin gerafft. Selten habe ich in einer vermeindlichen "Fachzeitschrift" ein so realitätsfremdes und an den Haaren herbeigezogenes Plädoyer "pro Decker" gelesen.

Am meisten ärgert mich dabei der Hinweis des Chefredakteurs Thorsten Berndt auf die bösen Internetforen, die neben dem noch böseren Altvorstand, massgeblich an der Situation des BDPH schuldig seien und natürlich auch keine Hinweise gegeben haben, wie man es besser machen könnte.

Spätestens an dieser Stelle bemerkt man, dass Thorsten Berndt offensichtlich keine Ahnung hat, was abseits der Mainstream-Philatelie im bösen Internet so alles passiert.

Kein Wort davon, dass sich hier im Bund-Forum und bei StampsX dutzende von Nutzern bereits den Kopf darüber zerbrochen haben, wie man den Niedergang des BDPH verhindern könnte. Kein Wort davon, dass es konkrete Maßnahmenpläne gibt, wie man dem Verband wieder auf die Füße helfen kann. Kein Wort davon, dass sich Uwe Decker seit 3 Jahren konsequent weigert, diese Unterstützung auch nur in Erwägung zu ziehen.

Realitätsverweigerer Berndt resümmiert mit dem wirklich irren Fazit, dass er sich den BDPH nicht durch einen lautstarke Minderheit kaputtmachen lassen will.

Offensichtlich haben wir uns alle komplett geirrt und unser großer Führer und BPDH-Präsident "Kim-IL Sung" Decker muss einfach nur seine Kommunikation verbessern und alles wird wieder gut :shock:

Doch bitte lest den Artikel selbst. Ich haben den Text hier in fetter Farbe reinkopiert. Ich entschuldige mich schon mal im voraus bei allen Lesern, denen ich mit diesem Artikel den Feierabend versaue.

................................
7,5 Prozent Defizit geerbt
Die Krise des BDPh ist auf das Handeln des Altvorstandes zurückzuführen, während der aktuelle nur die Kommunikation verbessern muss

Liebe Leserinnen, liebe Leser,
was verbindet den Bund Deutscher Philatelisten (BDPh) mit der Deutschen Bank? Nun, auf den ersten Blick haben beide wohl relativ wenige Gemeinsamkeiten. Doch eines trifft auf beide zu: Sie wurden von den früheren Vorständen heruntergewirtschaftet. Die Deutsche Bank hielt einst Anteile an zahlreichen bedeutenden Unternehmen dieses Landes. Die Aktien wurden verkauft, die Einnahmen zum Ausbau des sogenannten Investmentbankings verwendet. Heute stecken allein im Derivatebuch ausfallgefährdete Papiere im Volumen von rund 35,5 Billionen Euro – das entspricht mehr als dem Zehnfachen des nominalen Bruttoinlandsproduktes Deutschlands. Der Internationale Währungsreform stuft die Deutsche Bank als die Bank mit dem weltweit größten Systemriskio ein.
Die Vorgänger des aktuellen Vorstandsvorsitzenden John Cryan, insbesondere Josef Ackermann und Anshu Jain, haben die Bank an den Rand des Unterganges getrieben. Ähnlich schaut die Lage des BDPh aus, auch wenn von dem Verband mit seinen gut 35 000 direkten und indirekten Mitgliedernatürlich keine Gefahr für die Weltwirtschaft ausgeht. Der 2013 abgewählte Vorstand – für die Wiederwahl kandidierten der Vizepräsident und ein Beisitzer; beide erhielten rund zehn Prozent der Stimmen – hinterließ als Erbe ein Defizit von 66 000 Euro. Angesichts von Gesamteinnahmen in Höhe von 818 000 Euro und Gesamtausgaben von 884 000 Euro bedeutet dies eine Quote von gut acht beziehungsweise knapp 7,5 Prozent – von Kriterien à la Maastricht sollte man da besser nicht reden. Dieses Defizit war eindeutig existenzgefährdend. Für die Zukunft zeichneten sich weitersinkende Einnahmen ab, da die Zahl der Mitglieder und damit die Beitragseinnahmen zurückgingen und auch die Stiftung zur Förderung der Philatelie und Postgeschichte wegen der seit zehn Jahren währenden Niedrigzinsphase geringere Erträge erwirtschaften würde.
Nichtsdestoweniger unterließ es der Altvorstand,für die Hauptversammlung 2013 eine Beitragserhöhung zur Debatte zu stellen. Sie wäre zwar ohnehin erst 2015 in Kraft getreten. Doch hätte dies die Lage deutlich entspannt.
So beschloss erst die Hauptversammlung 2015 die Anhebung ab 2017. Ein früherer Termin war rechtlich nicht möglich. Durchsetzen ließen sich nur drei Euro mehr pro Jahr und Mitglied, obgleich jeder, der das kleine Einmaleins beherrscht, erkennen konnte, dass eine Anhebung um sechs Euro geboten gewesen wäre.
Dem 2013 gewählten Vorstand blieb nichts anderes übrig, als drastisch zu sparen. Natürlich schrien die Betroffenen auf, und mancher Nichtbetroffene schrie fröhlich mit.Nicht nur in einschlägigen Foren des Internets bereitet es einer lautstarken Minderheit ein diebisches Vergnügen, all jene, die Verantwortung übernehmen, der Unfähigkeit und schlimmster Verfehlungen zu zeihen. Konkrete Vorschläge, wie man es besser machen könne, hört man von den Autoren so gut wie nie. Auf Widerrede reagieren sie gewöhnlich mit Unterstellungen und Falschbehauptungen.
Dummerweise gehören sowohl der Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bank als auch der Präsident des BDPh zu jenen, deren Kommunikation ausbaufähig ist. Vielfach erklären sie notwendige Maßnahmen zu spät, finden nicht die richtigen Worte oder schweigen sogar, obgleich die Offensive zielführender wäre. Zwar erscheint es sympathisch,
nicht ständig mit Erklärungen und Rechtfertigungen überschüttet zu werden. Letztendlich spielt das schlechte Kommunikationsverhalten aber den Gegnern in die Hände, die sich gern über Stilfragen echauffieren, in der Praxis aber letztendlich gleichartig handeln – die gegenseitigen Abberufungen aus dem Kuratorium der Stiftung zur Förderung der Philatelie und Postgeschichte unterstreichen dies.
Die Präsentation des Geleisteten und die Gesprächskultur nach innen wie nach außen sind verbesserungsbedürftig, das gilt für den BDPh und die Deutsche Bank gleichermaßen. Nur dann wird die Sanierung beider gelingen. Die notwendigen Maßnahmen muss jeder treffen, der an der Spitze steht, mögen sie auch vielen wehtun. Ihr BRIEFMARKEN SPIEGEL unterstützt die Sanierer. Der BDPh ist nämlich zu wichtig, um ihn von einer lautstarken Minderheit zerstören zu lassen.
Thorsten Berndt


(Redaktionshinweis: Das Diskussionsthema rund um die fragwürdigen Äußerungen von Thorsten Berndt im Briefmarkenspiegel wurden von dem ursprünglichen Thema "Landesverbände verlangen Absetzung von Decker "abgetrennt)
T22
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Re: Briefmarkenspiegel unter Feuer

Beitragvon T22 » Mittwoch 26. Oktober 2016, 16:36

Und für alle die zu Herrn Thorsten Berndt kein Gesicht haben.

Hier ist es -->

TB.jpg.jpg


Auch bekannt durch Funk, Presse und Fernsehen ;)

http://images.google.de/imgres?imgurl=h ... 8&biw=1366
Sie haben keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
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Re: BDPH-Landesverbände verlangen Absetzung Deckers

Beitragvon Dauerserienfreund » Montag 31. Oktober 2016, 23:56

https://www.facebook.com/briefmarkenspiegel/?fref=ts

Auf der Facebook-Seite des Briefmarkenspiegel machen mittlerweile immer mehr Leser des fragwürdigen Artikels von Hr. Berndt ihrem Unmut Luft :shock:
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Re: Briefmarkenspiegel unter Feuer

Beitragvon thomas » Dienstag 1. November 2016, 18:23

Dauerserienfreund hat geschrieben:https://www.facebook.com/briefmarkenspiegel/?fref=ts

Auf der Facebook-Seite des Briefmarkenspiegel machen mittlerweile immer mehr Leser des fragwürdigen Artikels von Hr. Berndt ihrem Unmut Luft :shock:


Ein veritabler Shistorm :mrgreen:
Aber zumindest bekommt die Facebookpage des Briefmarkenspiegels so mal etwas Traffic ;)
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Re: Briefmarkenspiegel unter Feuer

Beitragvon Horst » Mittwoch 2. November 2016, 15:22

thomas hat geschrieben:Ein veritabler Shistorm :mrgreen:
Aber zumindest bekommt die Facebookpage des Briefmarkenspiegels so mal etwas Traffic ;)



Es ist sehr interessant zu beobachten, dass der Briefmarkenspiegel offensichtlich überfordert ist, mit dem Medium Facebook angemessen umzugehen. Die Seite wird überrannt und von der dortigen Redaktion kommt nur heiße Luft.
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Re: Briefmarkenspiegel unter Feuer

Beitragvon MarkusZech » Mittwoch 2. November 2016, 16:17

Die Frage die sich hier stellt ist doch viel größer, als die nach der Sinnhaftigkeit des mehr als unglücklichen Beitrags von Hr. Berndt. Die Frage muss doch lauten, ob es im digitalen Zeitalter noch analoge Formate wie die eines "Briefmarkenspiegel" (BMS) benötigt?

Meine persönliche Meinung dazu ist eindeutig: Ein Printmedium kann niemals so aktuell berichten wie ein digitiales Format. Insofern hinkt der BMS der Tagesaktualität grundsätzlich hinter her. Zudem scheinen Aufmachung und Inhalt an den Wünschen der Generation X bis Y vorbei zu gehen. Sinkende Auflagen, niedrigerer redaktioneller Inhalt und höherer Werbeanteil sind dabei klare Indikatoren für den schleichenden (Zer-)Verfall dieser Publikation.

Dass sich die Chefredaktion dann auch noch mit solchen wirklich haarsträubenden Artikeln ins Abseits schießt, wird die Verleger sicherlich nicht freuen. Ich gebe dem BMS noch maximal zwei Jahre.
Es ist mir shiceegal, wer dein Vater ist. Solange ich hier angle, wird nicht übers Wasser gelaufen.
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Re: Briefmarkenspiegel unter Feuer

Beitragvon DRSammler » Mittwoch 2. November 2016, 17:05

Philatelistische Zeitschriften wie die DBZ, die Philatelie oder eben den Briefmarkenspiegel lese ich schon seit Jahren nicht mehr. Werbung, Veranstaltungshinweise und Hinweise auf Sonderstempel plus Ehrungen von Hinz und Kunz machen 90% des Inhaltes. Damit lasse ich mir nicht meine Zeit stehlen.
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Re: Briefmarkenspiegel unter Feuer

Beitragvon Praktiker » Mittwoch 2. November 2016, 17:57

Auch bei StampsX empört man sich über die undifferenzierte Decker-Lobhudelei von BMS/DBZ-Chefredakteur Hr. Thorsten Berndt

https://www.stampsx.com/forum/topic.php ... fa5#261722
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Re: Briefmarkenspiegel unter Feuer

Beitragvon th1975 » Mittwoch 2. November 2016, 18:32

Ich habe mal auf der Facebook-Seite des Briefmarkenspiegels mal einige Meinungen der vielen Kritiker zusammengesammelt. Ganz schön harter Tobak, den sich Hr. Berndt hier anhören muss.

---
Andreas Fichtner
Der Briefmarkenspiegel ist der Feind der Philatelie, da er verhindert das Sammler werthaltig sammeln. Stattdessen werden wertlose Philatelieprodukte beworben, die uns das Geld aus der Tasche ziehen.

Gerd Seitz
Die Qualität des BMS ist seit Jahren sinkend ... vor 2 Jahren habe ich das Abo gekündigt und habe seit dem nur noch sporadisch den BMS gekauft, eben habe ich die Seite "entliked". Infos über mein liebstes Hobby erhalte ich inzwischen digital!
Hoffe auf bessere Zeiten! Vielleicht werden irgendwann beim BMS die Zeichen der Zeit erkannt

Lukas Michels
Wie die meisten Printformate, so hat auch der Bms das digitale Zeitalter verschlafen. Die (philatelistische) Musik spielt mittlerweile in den Foren. Und dort ist Herr Berndt mit seinen Kollegen überhaupt nicht vorhanden. Hotspots der Szene sind insbesondere Stampsx und das Bund-Forum.

Pascal Schäfer
Euer Chefredakteur hat von Philatelie im Internet keine Ahnung und diffamiert die Foren und damit tausende Sammler.

Jonas Osterholz
Die philatelistische Einheitsfront aus DBZ und BMS fährt gemeinsam mit ihrem Mentor Uwe Decker an die Wand. Danke Herr Berndt!

David Schneider
Der Briefmarkenspiegel hat nicht zeitgemässe Inhalte. Wen interessieren zb die ganzen Sonderstempel? Stattdessen würde ich mir lieber Infos über Falschstempel wünschen, mit denen Kriminelle versuchen uns Sammler zu bescheissen.

Friedrich Henze
Was haben Decker und Berndt gemeinsam? Richtig, sie sind sich selbst genug und benötigen keinen Rat von Dritten.

Tim Herweck
Mit Chefredakteur Berndt geht beim BMS leider die journalistische Kompetenz verloren.

Boris Müller
Inhalt und Aufmachung des Briefmarkenspiegels gehen an meinem persönlichen Anspruch leider vorbei.

Michael Stotz
Warum bezieht der Briefmarkenspiegel Position für einen gescheiterten Bdph Präsidenten, statt einfach nur objektiv zu berichten?

Jan-Oliver Tasci
Wenn man von den Seiten einer Ausgabe direkte und indirekte Werbung abzieht, bleibt nicht viel übrig.

Hans Passo
inhalt vom bms geht an den bedürfnissen der philatelie vorbei

Robby Feil (Dauerserienfreund)
Zeitschrift befasst sich m.E. mit den falschen Themen. Infos über phil. Foren fehlen. Auch phil. Verbraucherschutz scheint kein Thema. Schade :-/
Antwort BMS: Warum sollte eine Zeitschrift über mit ihr konkurrierende digitale Foren berichten?

Marco Kleber
Mir fehlt bei euch das Thema Sammlerschutz

Hans Bauer
Eine etwas kritischere Haltung gegenüber dem BDPh würde Euch gut tun.

Reiner Schmider
BMS = Deckers journalistische Sturmtruppe

David Schneider
Das einzige was an dem Chefredakteur witzig ist, ist sein Topfhaarschnitt

Fabian Bayer
Thorsten Berndt ist Teil des korrupten Systems, dass uns Sammlern seit Jahrzehnten vorschreiben möchte, wie wir zu sammeln haben

Thomas Dumas
Berndt muß weg

Steffen Jovic
Wer nicht mit der Zeit geht, geht mit der Zeit

Friedrich Henze
Berndt und Decker: gemeinsam in den Abgrund

Fabian Bayer
Wer Decker unterstützt schadet der Verbandsphilatelie

Pascal Schäfer
Decker muss weg. Das war schon mal ein guter Anfang

Manfred Schulz
Boykottiert BMS

Michael Stotz
Keine Unterstützung Deckers durch BMS !!!

Markus Neuhaus
Völlig unverständlich was der BMS hier macht

Boris Müller
Ein Schelm der Böses dabei denkt ... ja lieber Briefmarkenspiegel das ist in der Tat die Frage, die mir in den Sinn kommt, wenn ich eure Pro-Decker Propaganda lese

Friedrich Henze
Tragisch was der BMS hier lostritt. Berndt und Decker -> Totengräber der Verbandsphilatelie. So schade!

Lukas Michels
Man muss sich nach solchen Artikeln nicht wundern, dass viele Sammler den Briefmarkenspiegel als System- oder Lügenpresse bezeichnen.

Jonas Osterholz
Berndt soll zurücktreten.
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th1975
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Re: Briefmarkenspiegel unter Feuer

Beitragvon Tortenwerfer » Donnerstag 3. November 2016, 11:38

th1975 hat geschrieben:

Robby Feil (Dauerserienfreund)
Zeitschrift befasst sich m.E. mit den falschen Themen. Infos über phil. Foren fehlen. Auch phil. Verbraucherschutz scheint kein Thema. Schade :-/

Antwort BMS: Warum sollte eine Zeitschrift über mit ihr konkurrierende digitale Foren berichten?



Am meisten haben mich diese beiden Posts geflashed. Offensichtlich sieht sich der kommerzielle BMS in Konkurrenz zu den privat finanzierten und nicht kommerziellen Foren.

Das ist erstmal ein dickes Lob an die Foren (!) und zweitens ziemlich entlarvend für den BMS. Es zeigt sich hier doch recht deutlich, dass es dem BMS nicht um das Wohl der Philatelie geht, sondern nur um den eigenen Profit.

Dass man mit dieser Politik aber genau an dem Ast sägt, auf dem man gerade sitzt, scheint beim BMS noch keinem aufgefallen zu sein.

Ein Schulterschluss mit den Foren wäre dagegen ein echtes Alleinstellungsmerkmal des BMS und würde dieser Fachzeitschrift viele Sympathien und Leser verschaffen.
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Meinungsfreiheit made by "Briefmarkenspiegel"

Beitragvon ZD-Fan » Freitag 4. November 2016, 12:19

Der "Briefmarkenspiegel" hat auf den Shitstorm auf seiner Facebookpage reagiert. Es besteht mittlerweile keine Möglichkeit mehr die Seite mit 1 bis 5 Sternen und einem Feedback zu bewerten. Die vorhandenen Bewertungen wurden alle gelöscht.

:cry:
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Re: Briefmarkenspiegel unter Feuer

Beitragvon th1975 » Samstag 5. November 2016, 22:40

(Lasst uns mal bitte diese uns unsägliche Diskussion um diesen bärigen Spinner aus dem StampsX-Forum beenden. Das wird zu keinem Ergebnis führen)

@ZD-Fan: ich möchte den Briefmarkenspiegel jetzt nicht in Schutz nehmen, aber angesichts der ganzen Negativposts auf der Seite musste der Seitenbetreiber wohl die Notbremse ziehen. Ich denke mal das hätte jede andere Facebookseite auch so gemacht. Das kritische Posts gelöscht worden sind, ist natürlich schade. Wer seinem Unmut jetzt noch ein Ventil geben will, könnte natürlich auch eine Mail oder einen Brief an die Redaktion schreiben.
Ob der Briefmarkenspiegel aus der ganzen Sache etwas lernt, kann ich nicht beurteilen.Ich würde mir aber wünschen, wenn Hr. Berndt mit seinen Kollegen auf die Internetsammler in den Foren einen Schritt zu geht.
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Die gesamte philatelistische Presse in einer Hand?

Beitragvon zackenbaer » Mittwoch 9. November 2016, 18:28

Was mir abgesehen von der Decker-Werbung des Herrn Thorsten Berndt großen Anlass zur Sorge gibt, ist der Umstand, dass Berndt auch die DBZ und ab 01.01.2017 mutmaßlich auch Chefredakteur der Philatelie ist. Mit unabhängiger Berichterstattung wäre spätestens dann, wohl nicht mehr zu rechnen. Die gesamte philatelistische Presse wäre in einer Hand.

Und dass Berndt kein Überflieger ist, der das Medium Zeitschrift zum Wohle der gesamten Philatelie nutzt, ist spätestens seit seiner verräterischen Kommentare auf der Facebook-Seite des Briefmarkenspiegels deutlich geworden. Robert hatte was gepostet und Berndt hat drauf geantwortet (ich kopier das mal hier rein).

......................

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Antwort BMS: Warum sollte eine Zeitschrift über mit ihr konkurrierende digitale Foren berichten?


......................

Damit wird klar, dass es Berndt lediglich um knallharte Geschäftsinteressen gibt und ihm das Wohl des Ganzen am Allerwertesten vorbei geht. Tolle Aussichten ... :roll:
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Re: Die gesamte philatelistische Presse ist in einer Hand

Beitragvon Plattenfehler » Freitag 11. November 2016, 17:14

zackenbaer hat geschrieben:Damit wird klar, dass es Berndt lediglich um knallharte Geschäftsinteressen gibt und ihm das Wohl des Ganzen am Allerwertesten vorbei geht. Tolle Aussichten ... :roll:


DIe philatelistische Presse, wie du sie nennst, hat m.K. nach noch nie unabhängig oder im Interesse des "Großen Ganzen" (was das auch immer sein mag) berichtet.
Jede Zeitschrift hat immer nur versucht seine eigene Klientel glücklich zu machen. Werbepartner, Mitglieder, Abonennten. Wessen Brot ich es, dessen Lied ich sing. Am Ende muss jeden Monat die Kasse stimmen. War immer so und wird immer so bleiben. Man sollte hier keine falschen Erwartungen wecken.
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Re: Briefmarkenspiegel unter Feuer

Beitragvon zackenbaer » Freitag 11. November 2016, 23:05

palaiss hat geschrieben:Wer lesen kann, ist klar im Vorteil!


Wer lesen und daraus die richtigen Schlüsse ziehen kann, ist aber noch mehr im Vorteil ;)

Die PHILAPRESS Zeitschriften und Medien GmbH & Co. KG mit Sitz in 37079 Göttingen ist Herausgeber des BMS, der DBZ und furthermore der Herausgeber der Philatelie (wie du richtig gemerkt hast).

Formal ist Herr Angerstein wohl der verantwortliche Redakteur für die Philatelie, die Geschäftsführer Wilke und Isermann haben aber beschlossen, die Gesamtredaktion Herrn Berndt zu übertragen.

Beste Grüße in den Stuttgarter Hexenkessel.
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Re: Briefmarkenspiegel unter Feuer

Beitragvon zackenbaer » Samstag 12. November 2016, 12:02

@palaiss

Ich denke es ist dir klar, dass ich hier keine Quellen nennen werde ;) Die Ereignisse nach dem 01.01.2017 werden mich bezüglich der dominanten Rolle von Herrn Berndt bei Philapress aber Stück für Stück bestätigen. Insofern muss ich dich um Geduld bitten.

Mein von dir als "Falschmeldung" tituliertes Post, habe ich "konjunktiviert". Ich hoffe du kannst jetzt mit meiner Aussage mitgehen.

Beste Grüße an den Rand des Hexenkessels (bitte nicht reinfallen ;) )
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Re: Briefmarkenspiegel unter Feuer

Beitragvon Rumpelstilzchen » Montag 14. November 2016, 10:31

palaiss hat geschrieben: Neue DBZ 24/2016, Seite 8 [..] Der neue Kommentar von Torsten Berndt "Innenpolitik muss ruhen" [..]


Hallo palaiss,

jetzt, nachdem ich meine tägliche Dosis an Blutdrucktabletten eingenommen habe, möchte ich Dich doch bitten, wenn möglich, den Kommentar hier einzustellen :-)

Grüße und Danke schon mal vorab :-)

Rumpelstilzchen
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Re: Briefmarkenspiegel unter Feuer

Beitragvon Dauerserienfreund » Mittwoch 25. Januar 2017, 12:33

Der Briefmarkenspiegel und sein fragwürdige Chefredakteur Thorsten Brandt, tun wirklich alles um in den Negativschlagzeilen zu bleiben. Oder lässt sich der verbale Amoklauf von Herrn Brandt im neuen BMS anders erklären? Doch bitte lest selbst:

"MAASSENS EXCELLENTE IDEE
Die Direktmitgliedschaft im BDPh gehört zu den großen Verdiensten, die sich Maassen um den BDPh und die deutsche Philatelie erworben hat. Mit ihr schloss Maassen eine Lücke. Sie traf vor allem die auf dem Land lebenden Philatelisten…
Etwas verbesserungsbedürftig ist lediglich die rechtliche Ausgestaltung. Dass jedes einzelne Direktmitglied satzungsgemäß denselben Status hat wie die Landesverbände, dürfte nie so gewollt gewesen sein; die Verantwortung dafür liegt bei den früheren Bundesvorständen….
Wolfgang Maassens exzellente Idee der Direktmitgliedschaft hilft auch jenen Philatelisten, deren Ortsverein sich auflöst. Viele Mitglieder würden dann gern dem BDPh weiterhin angehören, möchten aber keinem anderen Ortsverein mehr beitreten. Mit der Direktmitgliedschaft über den Sammler-Service-Club bleiben sie zugleich dem Landesverband treu.
Es wäre tragisch, wenn die Direktmitgliedschaft den Machtkämpfen einzelner Herren geopfert würde. Momentan scheint es dafür keine Mehrheit zu geben, wenn die BDPh-Satzung überarbeitet wird. Wolfgang Maassen wird sicher wie seinerzeit für sie kämpfen. Elf Jahre Hin und Her kann sich die organisierte Philatelie nicht mehr leisten. Ihr BRIEFMARKEN-SPIEGEL wird Maassen und jeden anderen, der sich für die Direktmitgliedschft einsetzt, unterstützen. Das versprechen wir Ihnen!


Quelle: Leitartikel von Torsten Berndt im "Briefmarken-Spiegel" 2/2017"

Im Interesse der Philatelie und der vielen Vereine die durch die Direktmitgliedschaften nachhaltig geschädigt werden, hoffe ich sehr, dass die hiesigen Macher sich auch weiterhin gegen Direktmitgliedschaften und für eine bunte und lebendige Vereinswelt stark machen.
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Re: Briefmarkenspiegel unter Feuer

Beitragvon T22 » Samstag 28. Januar 2017, 17:03

Ich frage mich ernsthaft, wieso der BMS nicht das macht für was er eine gute Fachzeitschrift eigentlich da ist: unabhängige und objektive Fachberichterstattung.

Dass Berndt so vehement Position pro Decker und pro Direktmitgliedschaft bezieht, anstatt die Fakten zu wägen, ist bei guten Fachjournalisten völlig unüblich. Man fragt sich was da an Geklüngel im Hintergrund läuft.

Opfer des persönlichen Kreuzzuges von Berndt ist der BMS, der in der Szene viele Symphatien verliert
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Re: Briefmarkenspiegel unter Feuer

Beitragvon ZD-Fan » Dienstag 7. Februar 2017, 17:31

Beim Briefmarkenspiegel wundert mich schon seit einiger nichts mehr :roll: Allerdings spielt er in meiner Wahrnehmung in Deutschland nur eine untergeordnete Rolle. Und an einem Kiosk oder Zeitschriftenladen habe ich den Briefmarkenspiegel schon lange nicht mehr gesehen.

Ist den bekannt, wieviel Auflage diese Zeitschrift noch hat?
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Re: Briefmarkenspiegel unter Feuer

Beitragvon Dauerserienfreund » Mittwoch 8. Februar 2017, 11:52

ZD-Fan hat geschrieben:Ist den bekannt, wieviel Auflage diese Zeitschrift noch hat?


Auf Wikipedia findet man dazu folgenden Artikel.
https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_phi ... tschriften

Auflage in 2014 waren nach Angaben des BMS 22.500 Exemplare. Ob der BMS auch 2017 tatsächlich noch über 20.000 Auflage hat, wage ich mal zu bezweifeln. Die Auflagen sind seit Jahren im stetigen Fall. Aber vielleicht gibt es jemand, der hierzu noch genauere Angaben hat.
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Re: Briefmarkenspiegel unter Feuer

Beitragvon th1975 » Mittwoch 8. Februar 2017, 15:13

Dauerserienfreund hat geschrieben:Aber vielleicht gibt es jemand, der hierzu noch genauere Angaben hat.


Ich hatte auf der Messe in Essen letztes Jahr das Vergnügen mit einer der sehr netten Damen am Promostand des Briefmarkenspiegels ins Gespräch zu kommen. Natürlich wollte sie mich dabei als Abonnenten werben. Auf meine Frage, wieviel Abonnenten des Briefmarkenspiegels es denn zur Zeit gäbe, meinte sie "so um die 15tsd".Wenn man dazu noch die Exemplare rechnet, die kostenlos verteilt werden oder auf Lager gehen, kommt man sicherlich in die Nähe von 20tsd.
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Update

Beitragvon MarkusZech » Montag 3. Juli 2017, 17:30

Der BMS und sein Schwesterblatt DBZ lehnen sich aktuell in Sachen Decker wieder weit aus dem Fenster. Beide Zeitschriften stammen aus dem gleichen Verlagshaus Philapress in Göttingen und haben den identischen Chefredakteur (den Jungen mit dem modischen Topfhaarschnitt).

Natürlich vertreten die beiden gleichgeschalteten Blätter unisono die Ansicht, dass nur Herr Decker die Welt der organisierten Philatelie retten könne. Entsprechend kurios lesen sich die Meldungen des Chefredakteurs Thorsten Berndt, wie hier zuletzt im DBZ-Newsletter.

DBZ-Newsletter hat geschrieben:"Kanonen und Spatzen passen nicht so recht zusammen. Daher warnt das Sprichwort auch davor, mit Kanonen auf Spatzen zu schießen. Genau das tat leider ein namentlich nicht bekannter Philatelist, indem er im Zusammenhang mit der Affäre um die Stiftung zur Förderung der Philatelie und Postgeschichte eine Anzeige erstattete.

Die Stiftung büßte nachweislich einen nennenswerten Teil ihres Vermögens ein. Die dazu abgegebenen Stellungnahmen befriedigten nicht unbedingt. Rechenschaftsberichte werden momentan Zug um Zug nachträglich veröffentlicht; bislang liegen die Daten für 2013 bis 2015 vor, die für 2008 bis 2012 fehlen weiterhin. Die DBZ berichtete.

Das alles hätte man aber ohne viel Federlesen intern aufklären können, wenn die beteiligten Herren bereit gewesen wären, die Karten auf den Tisch zu legen. Dazu gehört natürlich auch Offenheit bezüglich eigener Aktivitäten, beispielsweise des Verkaufs einer Österreich-Sammlung durch Kurator Dr. Heinz Jaeger an die Stiftung — ein klarer Verstoß gegen die Satzung der Stiftung. Doch waren die Herren nicht bereit, die Verantwortung für ihr Handeln zu übernehmen. Daher tragen sie jetzt die Verantwortung für den Einsatz der Kanone. Unregelmäßigkeiten gab es in der Stiftung zweifelsohne.

Eine Unregelmäßigkeit anderer Art mussten wir leider beim Landesbeauftragten für Datenschutz Nordrhein-Westfalen feststellen. Ein Mitarbeiter der Bußgeldstelle widersprach sich in zwei Briefen nämlich selbst. Schrieb er am 10. März 2017 noch von der „Einleitung eines Ordnungswidrigkeitenverfahrens“, hieß es am 19. Juni, es sei „zu keiner Zeit ein Ordnungswidrigkeitenverfahren … eingeleitet oder durchgeführt worden“.

Selbstverständlich fasste die DBZ-Redaktion sofort nach und bat den Landesbeauftragten um Aufklärung. Für Heft 15/2017 — der redaktionelle Teil war vergangenen Mittwoch abgeschlossen — erfuhren wir von letzterem Schreiben zu spät, sodass wir in der Meldung „Eigentor zu Eigentor“ nur aus dem Schreiben vom 10. März zitieren konnten. Wie uns der Landesbeauftragte den Widerspruch erklärt, darüber werden wir nach Einlangen der Antwort berichten, zeitnah auf http://www.deutsche-briefmarken-zeitung.de, danach im gedruckten Heft Ihrer DBZ. Zur Stunde können wir nur festhalten, dass ein Widerspruch vorliegt, mehr nicht."


Auch auf den Webseiten der beiden Zeitschriften findet man allerlei Erschröckliches über Decker feindlich gesonnene Organisationen und Personen:

http://www.briefmarkenspiegel.de/2017/0 ... erstattet/

http://www.deutsche-briefmarken-zeitung ... erstattet/

Genaues erfährt man aber nur, wenn man die Zeitschriften auch tatsächlich kauft, so zumindest das Versprechen von BMS/DBZ.

Wieso sich ein eigentlich unabhängiges Printmedium so intensiv und tendenziös in die Verwerfungen der organisierten Philatelie einmischt und Position zugunsten einer Person bezieht, die die größte Krise des BDPH und der Stiftung zu verantworten hat, muss mir mal jemand erklären. Hat die Philatelie wirklich keine wichtigeren Themen?

Dass ein Chefredakteur dabei den Schutz der Pressefreiheit quasi im Ausguß entsorgt, hat schon etwas bizarres. Selten wäre die Zeit besser gewesen unabhängig und investigativ den Morast der organisierten Philatelie journalistisch aufzuarbeiten.
Es ist mir shiceegal, wer dein Vater ist. Solange ich hier angle, wird nicht übers Wasser gelaufen.
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Re: Briefmarkenspiegel unter Feuer

Beitragvon Dauerserienfreund » Dienstag 4. Juli 2017, 17:09

Natürlich hätte Berndt die einmalige Chance nutzen können, um sich als Anwalt und Makler aller Philatelisten in dieser Angelegenheit unsterblich zu machen.

Ich glaube allerdings nicht, dass Berndt so ein Stratege ist. Ich denke mal eher, dass kurzfristiges Auflagemaximieren den Vorrang vor allem anderen hat. Und über die in der Tat kaum nachvollziehbare Verbundenheit mit Herrn Decker, wird man wohl nach der Wahl in Wittenberg mehr erfahren. Irgendeinen Sachgrund muss es hier wohl geben.
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Journalistischer Offenbarungseid von Thorsten Berndt

Beitragvon T22 » Donnerstag 6. Juli 2017, 10:06

Der umstrittene Chefredakteur von DBZ und Briefmarkenspiegel, Thorsten Berndt, erlaubt sich in der aktuellen DBZ einen journalistischen Offenbarungseid der ganz besonderen Art. In offensichtlicher Unkenntnis betriebswirtschaftlichen Grundwissens in Sachen Bilanzanzierungsregeln, schreibt Berndt in der aktuellen DBZ unter "Stiftung weist höhere Verluste aus"

Thosten Berndt hat geschrieben:Unter den weiteren Vermögenswerten ist vor allem der Posten "Grundstücke und Bauten" bedeutend. Er wurde 2013 mit 2,022 Millionen Euro bilanziert, 2014 mit 1,98 Millionen Euro und 2015 mit 1,938 Millionen Euro. Der Stiftung gehört das Bonner Haus der Philatelie; der BDPh ist nur Mieter. Weshalb die Stiftung in Jahren bundesweit steigender Immobilienpreise Abschreibungen auf ihren Bestand vornimmt, ist nicht bekannt."


Hier sollte sich der Herr Chefredakteur besser noch einmal einlesen und versuchen den Unterschied zwischen "Buchwert" in der Bilanz und dem tatsächlichen "Marktwert" zu verstehen, bevor er gegen die Stiftung Steine schmeißt und sich in aller Öffentlichkeit entblödet.

Bis sich hier wieder Besserung einstellt setze ich DBZ und Briefmarkenspiegel auf meine ganz persönliche Blacklist der "Fake-News" verbreitenden Medien.
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