Maassen stellt Feifel

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Maassen stellt Feifel

Beitragvon Wieselflink » Freitag 20. Oktober 2017, 13:11

Es gibt Dinge, die können einem das ganze Wochenende versüßen. Eines davon ist die von Hr. Maassen regelmäßig veröffentlichte Phila Historica. Was da heute auf Seite 49 bis 59 zu lesen gibt, ist wirklich ganz großes Kino.
Dr. Johannnes Feifel, in wohl allen relevanten Foren bekannt als "Rumpelstilzchen" und selbst ernannter Retter der Ortsvereine, bekommt von Wolfgang Maassen mal so richtig eine übergebraten :mrgreen:

Nachdem der wirre Berufstroll die letzten Monate auch in den Foren steigenden Gegenwind verspüren durfte, filetiert Maassen, der durchaus selbst auch kontrovers diskutiert wurde, Dr. Feifel nach Strich und Faden :!:

http://philahistorica.de/Dokumente/Phil ... 017_03.pdf

Besonders gut gefällen mir die folgenden Passagen:

Das Problem von Menschen wie Uwe Decker oder Dr. Johannes Feifel ist, dass Sie von sich so sehr
überzeugt sind, dass sie irgendwann selbst glauben, die „allein seligmachende“ Wahrheit in Händen
zu halten, sie als einzige das Recht haben, die Welt zu deuten und andere, die ebenfalls ihre Deutungen
publizieren oder anderweitig von sich geben, als Konkurrenten für sich selbst interpretieren, die an
ihrer vermeintlichen Macht, ihrem Status und an ihrer Bedeutung nagen.


Würde man Feifels Philosophie folgen, dann wären auch alle Autoren, Bundesstellen u.v.a., die seitens
der Stiftung noch Förderung erhalten, vereinsfeindlich, weil dieses Geld damit den Vereinen vorenthalten
wird. Welch eine egoistische und sich selbst überschätzende Denke. Aber die zerstörerischen
Elemente im menschlichen Dasein waren – neben dem Streben nach Macht, Status und Geld – stets
der Neid und die Missgunst.


Den wohlgesetzten Worten Maassens gibt es in der Sache eigentlich nichts hinzuzufügen. Der Kerl wird mir noch richtig sympathisch ;)

Was ich mir nun wünschen würde, ist dass das Bund-Forum die finanzielle Förderung des WPHV einstellt. Es ist doch nur zu offensichtlich, dass das Geld hier in völlig falsche Hände gerät.
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Re: Maassen stellt Feifel

Beitragvon Rumpelstilzchen » Freitag 20. Oktober 2017, 15:35

@Wieselflink:

Deinem Nicknamen machst Du aber keine Ehre! Kennst Du nicht meine Stellungnahme auf Wolfgang Massens Heulsusen- bzw. Klageschrift in der Phila Historica 3/2017? Du findest sie im stampsX-Forum https://www.stampsx.com/forum/topic.php?id=10633&page=10&#277492.

Besonders ärgerlich dürfte für Maassen sein, dass ich ihm nachweise, dass er in Sachen Abstimmung zur Entlastung von Ex-BDPh-Chef Uwe Decker auf der BDPh-HV 2017 Unwahrheiten a) über das Abstimmungsergebnis als solches und b) über mich verbreitet.

Übrigens ist Decker auf der BDPh-HV 2017 nach Vereinsrecht mit der "einfachen Mehrheit" entlastet worden: http://www.iww.de/vb/archiv/vereinsrecht-einfache-mehrheit-ist-absolute-mehrheit-der-gueltigen-stimmen-f18197. Kaum zu glauben, dass Rumpelstilzchen Decker rehabilitiert. Das Leben schreibt die schönsten Geschichten! Wahrscheinlich halten Maassen und das BDPh-Konstrukt gerade hierzu eine Krisensitzung ab...

Ich sehe gerade, dass Dein obiger Beitrag Dein zehnter insgesamt im Bund-Forum seit Deiner Anmeldung im Juni 2012 ist. Danke für diese besondere Wertschätzung. Auch das Bund-Forum wird es sicherlich freuen, dass ich es immer wieder schaffe, die zahlreichen passiven Popcorn-Kino-Freaks hier mal selber aktiv werden zu lassen.

Hier, damit Du keinen Programmwechsel machen und mühsam rumzappen musst, meine Stellungnahme, wie sie im stampsX-Forum seit gestern abend zu lesen ist:

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Wie ein getroffener Wolfgang Maassen in der jüngsten Ausgabe seiner "Phila Historica" (03/2017, S.49ff) über das „Stammtisch-Gelaber“ zur BDPh-HV 2017 hier in diesem Thread [gemeint ist der stampsX-Thread "Zukunft des BDPh" - Anm.d.Verf.] bellt:

Zur Ausgangssituation:

Fanden sich im Januar 2015 noch rund 1.100 Ortsvereine (OVs) (ohne Sammlergruppen) in der BDPh-Vereinsdatenbank, so waren es im Oktober 2017 nur noch rund 880. Rund 220 OVs sind in nur rund 34 Monaten (ca. 7 pro Monat) verschwunden und niemand im BDPh-Konstrukt hat damit ernsthaft ein Problem. Die Player im BDPh-Konstrukt treffen sich zwar regelmäßig in netter harmonischer Ambiente, doch sie beschäftigen sich mit Dingen, die mit allem Möglichen zu tun haben, bloß aber nicht mit strategischen Überlegungen und konkreten Maßnahmen zur Sicherung und Stärkung der OVs, die als Urzelle der organisierten Philatelie nach wie vor über 90% der BDPh-Mitglieder stellen und mit ihren Beiträgen hauptsächlich den BDPh finanzieren.

Will das BDPh-Konstrukt die OVs als reale philatelistische Vor-Ort-Infrastruktur erhalten oder nicht? Das ist eine zentrale strategische Frage zur Zukunft der organisierten realen Philatelie. Wenn man die Entwicklung der letzten Jahre fortschreibt, dann wird es in 10 Jahren kaum noch OVs geben. Will das BDPh-Konstrukt das?

Der Württembergische Philatelistenverein Stuttgart 1882 e.V. (WPhV) will das jedenfalls nicht und daher ist die Friede-Freude-Eierkuchen-Zeit für das BDPh-Konstrukt vorbei. Nicht nur der WPhV, sondern auch immer mehr Ortsvereine (OVs) sind inzwischen aufgeklärt und wehren sich gegen die ihnen vom BDPh-Konstrukt zugewiesene Rolle als Sherpa (à la OVs sollen die Glanz-und-Gloria-Veranstaltungen des BDPh-Konstrukts umsetzen), als Opfer (à la OVs sollen sich so schnell wie möglich auflösen und so potenzielle Direktmitglieder freisetzen) und als Zahlmeister (à la OVs sollen in Relation zu den Direktmitgliedern immer höhere Beiträge zahlen und dadurch Nachteile beim Werben um neue Mitglieder hinnehmen).

Was bleibt den aufgeklärten OVs übrig als selbst ihr Schicksal in ihre Hände zu nehmen? So zeigten die Landesverbände (LV) beispielhaft auf der BDPh-Hauptversammlung 09.09.2017 in der Lutherstadt Wittenberg (BDPh-HV 2017) bei ihrer mehrheitlichen Ablehnung aller Anträge, die eine Sicherung und Stärkung der OVs zum Ziel hatten, eindrucksvoll, dass sie nicht die Interessen von OVs vertreten, sondern lieber den Glasperlen des BDPh-Konstrukts in Form von glänzenden Ansteckerles und marmorierten Papierles hinterherrennen wollen.

So gut wie alle OVs befinden sich in einem existentiellen Überlebenskampf und oben beim BDPh-Konstrukt werden lustig munter Halligalli-Nach-Mir-Die-Sintflut-Partys gefeiert und die mehrheitlich nutzlosen ja sogar OV-schädlichen LVs dürfen als Erfüllungsgehilfen dabei auch den Duft der großen globalen organisierten Philatelistengemeinde mitschnuppern...

Das ist die Ausgangssituation für die OVs.

Diese neuen harten Zeiten musste auch jüngst der ehemalige Gymnasiallehrer (bis 2010), Chefredakteur der Zeitschrift „philatelie“ (bis 2016), BDPh-Spindoctor u.a.m. Wolfgang Maassen am eigenen Leib erfahren. So beklagte er sich in der „Phila Historica“ (03/2017, S.49ff) [An dieser Stelle mein Dankeschön an Maassen, dass er mir normalem „Bildchen-Sammler“ Eingang in seine Walhalla gewährt hat] in seinem Beitrag "Digitales „Stammtisch-Gelaber“ auf unterstem Niveau oder mehr?" (S.49ff) bitterlich über meine jüngeren Beiträge zur BDPh-HV 2017 hier in diesem Thread und erstellte als erfahrener Pädagoge als Fazit auch noch ein Psychogramm, in welchen er mir zerfressen von „Neid und Missgunst“ ein „Streben nach Macht, Status und Geld“ testierte…

Wie dem auch sei, betrachten wir Masssens Klageschrift im einzelnen:

In seiner Einführung führt Maassen zunächst aus, wie sehr es ihn verstört, dass das "Recht auf freie Meinung sehr weit reicht". Weil seiner Meinung nach die "redaktionelle Kontrolle" auch im Forum stampsX fehlt, kann dort jeder dahergelaufene Nervtroll (und sogar solche aus der Märchenwelt!) "Stammtisch-Gelaber" von sich geben. Eine „redaktionelle Kontrolle“ bzw. eine Zensur in "schlimmen Fällen" wird vom Forumsbetreiber Jürgen Kraft, dem jedoch diplomatisch geschickt "kein Vorwurf" gemacht wird, subtil eingefordert.

Aber was Maassen eigentlich in seiner Einführung sagen will, ist, dass es ihn wahnsinnig ärgert, dass er die über seine jahrzehntelange Tätigkeiten (z.B. für „philatelie“, „Phila Historica“, „pcp“, APHV u.v.m.) mühsam erarbeitete (und indirekt von den OVs finanziell gut entlohnte) Hoheit über die veröffentliche Meinung zur organisierten Philatelie verloren hat und dass jetzt alle Player der organisierten Philatelie, zu denen er auch zählt, unter permanenter Beobachtung des „Stammtischs“ stehen und nicht mehr so wie früher zu guten alten Zeiten einfach so still und heimlich ihre fragwürdigen Spielchen machen können.

Als international renommierter vielbeschäftigter Redakteur begibt sich Maassen natürlich nicht in die Niederungen einer Forumsdiskussion, um dort direkt auf Beiträge des „Stammtischs“, die ihn nerven, zu antworten. Nein, die Niederungen eines Forums sind noch schlimmer als die eines OVs und daher antwortet Maassen lieber in feinem Stil in seiner noch feineren „Phila Historica“, wo er alles schön unter „redaktioneller Kontrolle“ hat und wo eine öffentliche Diskussion bzw. ein Widerspruch nicht möglich ist…

Soweit zu Maassens Einführung und nun zu seiner Kritik in der „Phila Historica“ an meinen Beiträgen im stampsX-Forum in diesem Thread:

Als erstes beschwert sich Maassen, dass ich in meinem stampsX-Betrag vom 13.09.2017 seinen, wie er empfindet, eigentlich tollen APHV-Artikel nicht "in seinem wirklichen Gehalt würdige" (! ), sondern stattdessen ihn als einen "nicht unumstrittenen Redakteur" bezeichne sowie von "aufgeklärten Ortsvereinen" und von einem "süffisanten Nachtreten" in Bezug auf seine Berichterstattung zur Nicht-Entlastung vom Ex-BDPh-Chef Uwe Decker auf der BDPh-HV 2017 spreche:


Maassen als ein „nicht unumstrittener Redakteur":

Der von Maassen beanstandete Begriff „umstritten“ ist nach meinem Empfinden nicht verwerflich, sondern eigentlich eher eine Auszeichnung für jemanden, der versucht, gegen diverse Widerstände etwas voranzutreiben. Wenn Maassen in der Philatelie-Szene "unumstritten" wäre, wie er sich anscheinend selber sieht,

- dann wären seine undurchsichtigen Geschäftsbeziehungen mit dem BDPh nicht über Jahrzehnte immer wieder auch hier in diesem Forum diskutiert worden,

- dann hätte er nicht Anfang 2017 den Auftrag zur Redaktion und Herstellung der Zeitschrift „philatelie“ verloren,

- dann müsste er sich nicht von irgendwelchen OV-Hardcore-Freaks aus dem Wilden Süden seit Jahren immer wieder vorhalten lassen, dass er einst maßgeblich dafür sorgte, dass im BDPh „OV-schädliche“ Einzelmitgliedschaften für natürliche Personen eingeführt wurden und dass er sich seither zu allem eitlen Überfluss auch noch öffentlich mit der Mitgliedsnummer 0001 rühmt, oder

- dann wäre seine verantwortete „philatelie“ in verschiedenen Foren nicht als „Klolektüre“ (nicht von mir!) bezeichnet worden.

Umstritten ist auch die Anmaßung, mit der Maassen als antragsberechtigtes 42 Euro-Einzelmitglied 0001 regelmäßig einen Antrag zur jährlichen Durchführung des Deutschen Philatelistentags stellt wie jüngst zur BDPh-HV 2017 (oder davor zur BDPh-HV 2013). Nach seiner Meinung soll demnach das BDPh-Konstrukt jährlich willige und billige OVs als Sherpas und als Zahlmeister organisieren, die für ihn in Zeiten klammen Kassen des BDPh-Konstrukts einen weiteren teuren Bespaßungsevent im Jahr umsetzen, über den er dann in seinen Medienkanälen ausführlich berichten und seine Berichterstattung wem auch immer in Rechnung stellen kann. Doch dummerweise besteht sogar aus Sicht des BDPh-Konstrukts kein Bedarf zu einer jährlichen Durchführung eines Deutschen Philatelistentags, wie das Abstimmungsergebnis zu seinem Antrag auf der BDPh-HV 2013 (Ablehnung zu über 90%!) eindrucksvoll zeigte.

Wie dem auch sei, es ist sicherlich keine Beleidigung o.ä., wenn man schreibt, dass Maassen als öffentliche Person der organisierten Philatelie eine umstrittene Person in der organisierten Philatelie ist (so wie beispielsweise auch ich). Unverständlich daher, dass Maassen so mimosenhaft und dünnhäutig darauf reagiert.


„Aufgeklärte Ortsvereine“:

Den Lesern meiner zahlreichen "Stammtisch"-Beiträge im stampsX-Forum, zu denen nach eigenen Angaben sogar auch Maassen zählt, ist eigentlich klar, was unter "aufgeklärte Ortsvereinen" zu verstehen ist. Das sind nämlich OVs, die nicht mehr bedingungslos an das Christkind bzw. an einen BDPh, der die OVs wertschätzt und sie unterstützt, glauben. Im LV Südwest sind inzwischen die Mehrheit aller OVs, die im Sommer 2017 in einer demokratischen Abstimmung mehrheitlich für den WPhV-Antrag zur BDPh-HV 2017 "Abschaffung der Arge-Direktmitgliedschaften zum 31.12.2017" stimmten, aufgeklärt bzw. stellen die Unfehlbarkeit des BDPh-Konstrukts in Frage. Maassen stellt sich daher in seiner Klageschrift mit seiner gespielten Unwissenheit zum Begriff „aufgeklärte Ortsvereine“ bewusst dumm.


„Süffisantes Nachtreten“:

Seit im Sommer 2016 absehbar war, dass Maassen keine Verlängerung seines „philatelie“-Vertrags bekommt, ist auffällig, wie Maassen seine Medienkanäle dazu benützt, um zum einen darzustellen, wie ungerecht er aus seiner Sicht von der „philatelie“ ausgebootet wurde, und zum anderen, wie unseriös, bösartig usw. der Ex-Chef des BDPh-Konstrukts Uwe Decker wäre (z.B. „Phila Historica“ (3/2017), S.1).

Decker war spätestens im Herbst 2016 durch den Rücktritt von zwei Vorstandskollegen und dem informellen Treffen der meisten LV-Chefs in Münsterschwarzach, die gemeinsam beschlossen, Decker abzusägen, im BDPh-Konstrukt stehend K.o., hatte jedoch den Sportsgeist, noch bis zur letzten Runde, bis zur BDPh-HV 2017, durchzuhalten. Obwohl nicht Sachse hätte ich an seiner Stelle das Handtuch geschmissen im Sinne von „Macht Euren Dreck alleene!“.

Wenn man dem Wohl der organisierten Philatelie dienen will, wie das Maassen von sich immer behauptet bzw. behaupten lässt, dann hätte er nicht in Zeiten der größten Krise des BDPh selbstgerecht und larmoyant in seinen Medien ausführlich über seine Sicht zur Ausbootung der “philatelie“ (nützt das dem BDPh?) oder genüsslich über irgendwelche Flegelhaftigkeiten von Decker im fernen Finnland (nützt das dem BDPh?) berichtet.

Beim „Unternehmer“ Maassen merkt man an, wie sehr in ihm noch der ehemalige (verbeamtete/(früh-)pensionierte?) Gymnasiallehrer steckt. Wie wir alle aus unserer Schulzeit wissen, sind Lehrer in ihrer Art oft rechthaberisch und selbstgerecht, auch fehlt bei ihnen häufig eine Kontrolle (von außen) und Selbstreflexion (von innen). Warum auch: „Und bist Du nicht willig, bekommst Du nichts billig!“.

Unter beamtenähnlichen Rahmenbedingungen ohne wirkliches unternehmerisches Risiko konnte Maassen über Jahrzehnte die "philatelie" machen und seit ihm Anfang 2017 die „philatelie“ abhanden gekommen ist, ist auch das schöne bequeme „Beamtenunternehmertum“ vorbei. Seither bemitleidet sich der Unternehmer Maassen öffentlich (z.B. „Phila Historica“ (3/2017), S.9) und übt sich im Nachtreten auf Decker, die in seinen Augen schuldige Person an seinem unternehmerischen Misserfolg. Ein echter Unternehmer würde niemals so handeln, sondern stattdessen sich beispielsweise bei allen (auch dem obersten!) Playern des BDPh-Konstrukt herzlich bedanken für die vielen finanziell sicherlich erfolgreichen Jahre, sich um neue Umsätze kümmern, Mitarbeiter bei der Suche nach neuen Beschäftigungsmöglichkeiten unterstützen und natürlich auch den Kontakt zum BDPh-Konstrukt pflegen, damit von dort künftig wieder Umsätze generiert werden können.

Bester Beleg für Maassens Nachtreten ist sein Artikel zur BDPh-HV 2017, in welchem er ausführlich und mit sichtlichem Genuss über die Nichtentlastung Deckers berichtet.

Wie dem auch sei. Durch seine tendenziöse negative Berichterstattung zum einst obersten Player des BDPh-Konstrukts hinterlässt auch Maassen Scherben beim BDPh-Konstrukt, auch wenn er dies anders sehen mag und sich als Spin-Doctor der erfolgreichen „Der König ist tot, es lebe der König“-Aktion preisen lassen will. Der neue oder ein künftiger BDPh-Vorstand wird jedenfalls einen hohen Erklärungsbedarf haben, wenn er bei der „philatelie“ wieder das Unternehmen Maassen zum Zuge kommen lassen will.


Fehlender respektvoller Umgang:

Im zweiten Teil von Maassens Klageschrift stellt er öffentlich seine private E-Mail vom 01.06.2017 an mich vor, in der er von mir zusammenfassend einen respektvollen Umgang einfordert. Um der Kapazität in Sachen Seriösität und Respekt gleichzuziehen hier meine Original-Antwort-E-Mail an Maassen:

„Sehr geehrter Herr Maaßen,

der in StampsX eingestellte Artikel aus Ihrer Feder [über die Finnland-Flegelhaftigkeiten von Decker – Anm.d.Verf.] hat mich wirklich geärgert. Aber nicht, weil ich zum Decker-Fanclub zähle, sondern weil dieser Artikel in meinen Augen eine unfaire Aktion war. Die Zeugen, die an Sie herangetreten sind, sind sicherlich auch des Schreibens kundig und hätten selber was schreiben können anstatt sich hinter Ihnen zu verstecken. Dass diese Zeugen ausgerechnet an Sie herangetreten sind, obwohl es bekanntermaßen Interessenskollisionen (Stichwort "philatelie") zwischen Ihnen und Decker gibt, spricht in meinen Augen nicht für ein sauberes Vorgehen, sondern auf ein Treten auf schon am Boden Liegende. Und das widerspricht meinem Sportsgeist.

Wie dem auch sei. Ich habe den beanstandeten Beitrag zurückgezogen.

Ansonsten: In der "philatelie"-Auseinandersetzung gaben Sie in meinen Augen ein schlechtes Bild ab, weil sie nachgetreten haben anstatt die Sache auf sich beruhen zu lassen und über das Vergangene dankbar zu sein. Ich habe viele erfolglose Angebote in meinem Leben schon geschrieben und zu den Absagen zum Teil erbärmliche Begründungen erhalten. Doch nehme ich das alles sportlich.

In diesem Sinne hätte ich es gut gefunden, wenn Sie die "philatelie" als eine schöne Lebenszeit abgehakt hätten und nicht ein lebenslanges "philatelie"-Recht eingefordert hätten. Wenn es einen Politik-Wechsel gibt, ist es normal, dass auch andere Ebenen wechseln, auch wenn diese meinen, sie hätten gute Arbeit geleistet und auch objektiv betrachtet recht haben würden.

Seit Anfang 2015 sind über 200 BDPh-Ortsvereine verschwunden. In meinen Augen leisten diese unsäglichen Direktmitgliedschaften einen nicht unerheblichen Beitrag zu diesem Ortsvereinssterben und mit dieser Meinung bin ich ein Sturkopf. Mein strategisches Denken als Ortsvereinchef besteht vereinfacht gesagt aus den beiden Schubladen, wer oder was nutzt dem Ortsverein und wer oder was schadet dem Ortsverein. Und letztere Schublade darf nicht ignoriert, wie es so gut wie alle des lieben Friedens willen machen, sondern muss geleert werden, auch wenn das mit Arbeit und daraus auch resultierenden Fehlern verbunden ist.

Viele Grüße

Johannes Feifel“


Diese E-Mail ist eigentlich eine eindeutige Antwort und Ansage, doch nach Maassens Artikel zur BDPh-HV 2017 betrachtet er es jedoch weiterhin als seine honorigste Aufgabe, sich in allen möglichen Details an der Person Decker abzuarbeiten und uns als Gruppentherapie an seinen Problemen partizipieren zu lassen. Ist seine Berichterstattung zu Decker ein respektvoller Umgang mit der Person Decker oder ein süffisantes Nachtreten getarnt als tendenziöser Meinungsjournalismus? Für mich eindeutig letzteres. Respekt für sich selber einfordern, aber andere respektlos behandeln - das passt nicht zusammen.


Im dritten Teil klagt Maassen darüber, dass ich den BDPh und die Stiftung als „Augiasstall“ bezeichne, von „Kollateralschäden“ bei Deckers Amtsführung spreche, was angesichts diverser betroffener Personen zynisch wäre, sowie Maassens Berichterstattung als „tendenziösen Meinungsjournalismus“ und sein „Consilium Philatelicum“ als weiteres Umverteilungsprojekt des BDPh-Konstrukts von unten nach oben abqualifiziere.


"Augiasstall" BDPh und Stiftung:

Im stampsX-Forum gibt es die Threads „BDPh auf Abwegen“ und „Stiftung auf Abwegen“ , in denen es über 3.100 (!!!) bzw. knapp 100 Beiträge gibt, die sich eben mit diesem "Augiasstall" beschäftigen.

Daher möchte ich nur auf zwei Aspekte zu Maassens Ausführungen eingehen:

Zum einen ist es beeindruckend, wie Maassen die rund 10 Mio. Euro Verlust der Stiftung, der durch fragwürdige Börsenspekulation verursacht wurde, als das Normalste auf der Welt schönredet, weil ja alles „fremdgeprüft und testiert“ wurde und somit in Ordnung ist. Mit einer solchen Denke spielen Moral, Ethik, Verantwortungsbewusstsein usw. keine Rolle mehr.

Zum anderen argumentiert Maassen beispielhaft mit dem für das BDPh-Konstrukt typischen einlullenden WischwaschiBlaBla („Ich könnte dies näher und weiter im Detail begründen, wenn die Stiftung mir die Erlaubnis gäbe, über so manches zu schreiben, was sich seit 2013 zwischen Decker und der Stiftung an Ungeheuerlichem abgespielt hat.“), welches beeindrucken und Seriösität vorgaukeln soll, doch letztendlich für jeden aufgeklärten Zeitgenossen nur lächerlich und albern ist.


„Kollateralschäden“:

Die Verwendung des Begriffs „Kollateralschaden“ ist diskutabel. Einverstanden. Doch in den Foren werden i.d.R. keine diplomatische Noten ausgetauscht, sondern es wird Tacheles geredet, was letztendlich die Foren auch so lesenswert macht. Wie ich in meiner Einführung darstellte, befinden sich die OVs leider nicht in einer „Friede-Freude-Eierkuchen-Komfort-Kuschelzone“, sondern in einem harten Überlebenskampf und daher formuliere ich dann und wann in den Foren auch etwas martialisch. Man möge mir das nachsehen.


„Tendenziöser Meinungsjournalismus mittels Halbwahrheiten“:

Kommen wir zum „tendenziösen Meinungsjournalismus“ den Maassen perfekt beherrscht: Ich war auch Zeuge der BDPH-HV 2017 und habe die Zahlen zu Deckers Nichtentlastung mitgeschrieben und mir, wie von Maassen in seiner Klageschrift angeregt, von Reinhard Küchler, dem Geschäftsführer des BDPh e.V., diese nochmals genau geben lassen.

Hier sind Küchlers Zahlen zum Antrag Entlastung Decker als BDPh-Präsident aus seiner E-Mail vom 18.10.2017 an mich:

34.129 stimmberechtigte Stimmen

34.120 Zur Entlastung von Decker insgesamt abgegebene Stimmen
Davon:
2.631 Ungültige Stimmen (2.495 Ungültige Stimmen + 136 Stimmen ohne Votum) und 31.489 abgegebene gültige Stimmen

Die einfache Mehrheit zur Entlastung von Decker wären somit 15.745 Stimmen

15.532 JA-Stimmen (FÜR eine Entlastung von Decker)
15.055 NEIN-Stimmen (GEGEN eine Entlastung von Decker)
902 Enthaltungen

Ich traute diesen Zahlen nicht, weil demnach Decker mehr Stimmen FÜR eine Entlastung bekommen hätte als GEGEN eine Entlastung und deshalb fragte ich nochmals in der Geschäftsstelle nach.

Dort wurde mir heute morgen (19.10.2017) sinngemäß mitgeteilt, dass nach dem Wahlmodus des BDPh-Konstrukts die Enthaltungen nicht unter den Tisch fallen würden, sondern mitzählen würden.
Ein anschauliches Beispiel hierzu: Es sind 999 Stimmen gültig und 499 sind für eine Entlastung und 500 enthalten sich, dann ist die Entlastung abgelehnt, obwohl sich keine einzige Stimme gegen eine Entlastung aussprach.

So erklärt sich, dass Decker mehr Stimmen FÜR eine Entlastung als GEGEN eine Entlastung bekommen hat und trotzdem nicht entlastet wurde!

Maassen schreibt zu diesen Zahlen Folgendes: „Erstmalig in der Geschichte des BDPh fand so ein Präsident auch nicht die nötige Mehrheit für die Entlastung seiner Amtsführung (nur 14 400 der 32 591 Stimmen).“ Es fehlten also nicht 200 oder 300 Stimmen, sondern von den wahlberechtigten 32 500 Stimmen weit mehr. Decker hätte mindestens ca. 16 300 erreichen müssen, so dass ihm nahezu 2 000 Stimmen fehlten. Nochmals: Ich habe in Wittenberg meine Zahlen mitgeschrieben und diese mir auch verifizieren lassen.“

Soll jeder für sich selbst entscheiden, wer in dem Sachverhalt Meister des tendenziösen Meinungsjournalismus, der Unwahrheit oder der Halbinformation ist.

Zweites Beispiel: Maassen schreibt in seinem Beitrag zur BDPh-HV 2017 kein Wort über die für das BDPh-Konstrukt strategisch viel gravierenden Beschlüsse zum künftigen Umgang mit den Direktmitgliedschaften. Es war im Vorfeld klar, dass, wenn es von der BDPh-HV 2017 kein Zeichen „PRO ORTSVEREIN“ kommt, es gravierende Probleme im LV Südwest und möglicherweise auch in weiteren LVs geben wird. Aber nein, dieses OV-Gedöns stört beim Suhlen im „Der König ist tot - Es lebe der König“-Spiel und beim Nachtreten mit allen zur Verfügung stehenden Stilmitteln auf einen bereits am Boden Liegenden. Wie billig und primitiv.

Drittes Beispiel: In Maassens Klageschrift wird der bürgerliche Name von Rumpelstilzchen enttarnt, aber nicht der des Ortsvereins, welchem er vorsteht. Es handelt sich nämlich dabei um den Württembergischen Philatelistenverein Stuttgart 1882 e.V. (WPhV), der einer der traditionsreichsten Vereine der deutschen Philatelie ist. Dies wurmt Maassen natürlich als profunden Kenner und Liebhaber des Philateliegeschichte, denn ihm ist natürlich bewusst, dass der Name der Traditionsmarke WPhV, Geburtshelfer zahlreicher Ortsvereine im Ländle sowie u.a. auch der ArGe Württemberg, schwerer wiegt als der eines BSV Hintertupfingen. Daher verschweigt er lieber den Namen des Ortsvereins. Hinweis für ein Psychogramm 2.0: Wäre ich Chef des BSV Hintertupfingen, dann würde ich nicht hier und sonstwo so für die Interessen von OVs trommeln, sondern, wie es das BDPh-Konstrukt es gerne hätte, mir überlegen, wie ich den BSV Hintertupfingen abwickeln soll. Wenn man aber aktives Mitglied in einem Traditionsverein ist, diesen versteht oder sogar auch vorsteht, dann ist das eine ganz besondere Sache, was die aktuellen Player des BDPh-Konstrukts auch nach Jahrzehnten intensivsten Bemühungen in weltweiten Archiven und bei Besuchen schillerndster Philatelieevents nie verstehen werden.

Viertes Beispiel: Als Liebhaber der gepflegten Halbinformation liebt Maassen natürlich auch sinnentstelltes Zitieren. So habe ich ihn in meinen stampsX-Beitrag als einen "Totengräber der organisierten Philatelie" bezeichnet und dies mit seiner Rolle bei der Einführung der Direktmitgliedschaften begründet. In seiner Erwiderung schrumpft Maassen dieses Zitat auf "Totengräber der Philatelie", wodurch es eine ganz andere Bedeutung erhält und beim unbedarften Leser etwas ganz anderes suggeriert wird.

In Deutschland gibt es rund 30.000 organisierte Philatelisten bei rund 1 Mio. Philatelisten insgesamt, wenn man die hier in diesem Forum genannte Schätzung von @Briefmarkentor zu Grunde legt. Man kann heute leichter denn je unorganisiert und erfolgreich Briefmarken sammeln. Organisationen wie Vereine und Verbände tun sich daher heute schwerer denn je, ihren Mehrwert zu verkaufen. Dadurch, dass Maassen das entscheidende Wort „organisiert“ unterschlägt, nötigt er dem unbedarften Leser seine tendenziöse verfälschende Meinung auf. Besonders ärgerlich ist dies, weil Maassen sich nicht nur als einen honorigen, gewissenhaft akribisch arbeitenden Journalisten, sondern auch als vorbildhaften OV-Unterstützer betrachtet bzw. betrachten lässt:

So rühmt er sich immer wieder seiner zahlreichen OV-Mitgliedschaften, doch die entscheidende Frage lässt er natürlich unbeantwortet, nämlich die, ob er in einem seiner zahlreichen OVs auch in Amt und Würden ist bzw. dort eine Management-Aufgabe innehat. Eine OV-Mitgliedschaft ist, wie auch @Briefmarkentor sicherlich bestätigen wird, eigentlich nichts besonderes, nichts, was irgendwie wehtut oder bleibende Schäden verursacht, eigentlich nur eine Sache von 2-3 Euro pro Monat. Das Einzige, was zählt, wenn schon man mit einer OV-Mitgliedschaft angeben will, um eine Nähe zur Basis betonen zu wollen, ist ein aktives tatkräftiges Engagement für den OV.

Braucht es noch mehr Beispiele zu Maassens tendenziösem Meinungsjorunalismus?


„Consilium Philatelicum“:

Es spricht für sich, dass in der alten wie neuen Satzung des BDPh-Konstrukts die OVs gar keine Rolle spielen und so gar keinen eigenen Paragraphen bekommen, obwohl sie nach wie vor mehr als 90% der BDPh-Mitglieder stellen und das BDPh-Konstrukt hauptsächlich finanzieren.

Jedoch erhält das ominöse angeblich so wichtige und honorige „Consilium Philatelicum“ (CP) in der Satzung seinen eigenen Paragraphen mit dem Ziel, das Umverteilungsspiel „von unten nach oben“ weiter fest zu verankern und weiter zu perfektionieren, sprich „weg von der Breitenphilatelie (=OVs) und hin zu der Spitzenphilatelie“.

Maassens Ausführungen, dass das CP den OVs nicht schaden, kein Geld dem BDPh-Konstrukt kosten würden usw. erinnern mich an die Ausführungen, mit welchen einst 1996 die Einzelmitgliedschaften (=Direktmitgliedschaften) unter maßgeblicher Beteiligung von Maassen eingeführt wurden. Wenn die Büchse der Pandora geöffnet ist, werden alle im BDPh-Konstrukt sich bemühen, diese noch weiter zu öffnen, wie das Beispiel Direktmitgliedschaft zeigt. Daher lohnt sich auch nicht eine nähere inhaltlich-konzeptionelle Beschäftigung mit dem CP, wer und was für wen und warum irgendwelche Vorträge hält. Soll das BDPh-Konstrukt doch erst einmal in seiner Satzung einen Paragraphen für die OVs formulieren, wenn es denn überhaupt weiß, was ein OV ist bzw. jemals einen gesehen hat.


In seinem Schlusswort wirft mir Maassen vor, dass ich nur die Interessen des WPhVs und der OVs vertreten würde. Welch eine Auszeichnung!. Dürfen denn die Interessen der OVs nicht vertreten werden?

Ich habe immer betont, dass ich in meiner Außendarstellung als WPhV-Chef nicht Gott und die Welt retten, sondern nur die Interessen der OVs vertreten will, weil deren Interessen, so hart es sich anhören mag, sonst von niemanden und schon gar nicht von den mehrheitlich nutzlosen, ja sogar OV-schädlichen LVs vertreten werden. Die LVs, die eigentlich die Interessen der OVs vertreten müssten, sind, wie die BDPh-HV 2017 eindrucksvoll zeigte, in ihrer Mehrheit, zu Lachnummern und Erfüllungsgehilfen des BDPh-Konstrukts verkommen

Das BDPh-Konstrukt mit seinen vielen Playern in unterschiedlichen Funktionen hat natürlich Schwierigkeiten, dass sich jetzt die OVs von der Sherpa-, Opfer- und Zahlmeisterrolle verabschieden und berechtigte Ansprüche an einem Stück vom Kuchen anmelden...

Abschließend bleibt nur zu hoffen, dass Maassens tendenziöser billiger Meinungsjournalismus, der letztendlich gegen OVs gerichtet ist, als solcher weiter erkannt wird und die Aufklärung der OVs im LV Südwest weiter voranschreitet, so dass der LV Südwest-Tag 2018 den OVs neue, positive Perspektiven bringen wird…

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OK, ich bitte die Kampfrichter hier in diesem Forum um Bewertung, wer wem was übergebraten hat!
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Re: Maassen stellt Feifel

Beitragvon Redaktion » Freitag 20. Oktober 2017, 17:49

Wer sich über den Kampf des WPHV und seinem Vorstand Dr. Feifel "Pro Ortsverein" informieren möchte, sei auf die folgenden Threads verwiesen, die die Diskussionen im Bund-Forum die vergangenen Jahre begleitet haben.

viewtopic.php?f=999&t=22377

viewtopic.php?f=124&t=25258

viewtopic.php?f=999&t=18207

viewtopic.php?f=124&t=20729

viewtopic.php?f=124&t=19296
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Re: Maassen stellt Feifel

Beitragvon Wieselflink » Freitag 20. Oktober 2017, 18:05

Rumpelstilzchen hat geschrieben:Deinem Nicknamen machst Du aber keine Ehre! Kennst Du nicht meine Stellungnahme auf Wolfgang Massens Heulsusen- bzw. Klageschrift in der Phila Historica 3/2017? Du findest sie im stampsX-Forum https://www.stampsx.com/forum/topic.php?id=10633&page=10&#277492.


Seit sich herausgestellt hat, daß der Forenbetreiber von StampsX Jürgen Kraft insolvent ist und sich unter fremden Adressen versteckt und für verprellte Kunden seines Ebayshops anwaltlich nicht erreichbar ist, habe ich diese Adresse aus meinen Lesezeichen getilgt.
viewtopic.php?f=573&t=23229

Du musst schon auf einem seriösen Medium veröffentlichen, wenn du seriös wahrgenommen werden willst.

Ansonsten spricht dein Beitrag für sich und bedarf nicht meiner weiteren Kommentierung.
Und wer von sich selbst in der dritten Person spricht, ... :roll:
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Re: Maassen stellt Feifel

Beitragvon Rumpelstilzchen » Freitag 20. Oktober 2017, 18:58

Wieselflink hat geschrieben:[..] Ansonsten spricht dein Beitrag für sich und bedarf nicht meiner weiteren Kommentierung. Und wer von sich selbst in der dritten Person spricht, ... :roll:[..]


.. kann differenziert denken. Danke für Deine Zustimmung, dass mein Beitrag für sich spricht und eigentlich keiner weiteren Kommentierung bedarf. Was sollte man auch dagegen aufführen können? Zum Glück gehörst Du nicht zu den unbelehrbaren und beratungsresistenten Zeitgenossen, mit denen man es ansonsten meist zu tun hat!

Hier ein Management Summary für den eiligen Leser:

In den nächsten Wochen wird der BDPh feststellen, dass Ex-BDPh-Chef Uwe Decker auf der BDPh-HV 2017 ENTLASTET wurde und wird dies offziell verkünden müssen, um einem möglichen Gerichtsverfahren zu entgehen. Desweiteren wird man interessante Verrenkungen von Wolfgang Maassen lesen, wie und warum Decker doch entlastet wurde und der mitdenkende hirnnutzende (nicht nur-besitzende) Leser wird feststellen, dass das "Stammtisch-Gelaber" aus Stuttgart mehr Substanz als der Maassen'sche tendenziöse Meinungsjournalismus hat.
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Re: Maassen stellt Feifel

Beitragvon Dauerserienfreund » Samstag 21. Oktober 2017, 11:13

Meine Bitte an das Modmin-team: Bitte schließt dieses Thema ab. Nicht das der nächste Thread dann noch "Feifel gegen den Rest der Welt" lautet. ;)
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Re: Maassen stellt Feifel

Beitragvon Rumpelstilzchen » Samstag 21. Oktober 2017, 14:54

@Dauerserienfreund:

Auch ich plädiere für ein Schließen dieses dämlichen Threads, den -das sei ausdrücklich vermerkt- nicht ich eröffnet habe, sondern ein Popcorn-Kino-süchtiges Mitglied aus der fünften Reihe, das den ersten Zwischenbericht zur Gruppentherapie von Wolfgang Maassen zum Thema "Ich träume nachts von Rumpelstilzchen und wache schweißgebadet auf!", veröffentlicht in der "Phila Historica" (03/2017, S.49ff), sich so zu Herzen nahm, dass er meinte, auch einen Beitrag für Maassens Gruppentherapie leisten zu müssen.

Doch bevor der Thread geschlossen wird, noch ein paar Richtigstellungen für's Protokoll:

@Wieselflink:

Wieselflink hat geschrieben: [..] Nachdem der wirre Berufstroll die letzten Monate auch in den Foren steigenden Gegenwind verspüren durfte [..]


Der "wirre Berufstroll" Rumpelstilzchen wurde nach seinen kritischen Forumsbeiträgen direkt im Anschluss an die BDPh-HV 2017 von verschiedenen Stellen gebeten, sich bis Sindelfingen zurückzuhalten. In Sindelfingen wird Rumpelstilzchen sich mit dem BDPh-Vize-Chef zu einer Aussprache treffen. Es gab also keinen "steigenden Gegenwind", sondern eine Vereinbarung, an die sich Rumpestilzchen gehalten hat, bis Maassen meinte, uns in seiner "Phila Historica" öffentlich den ersten Zwischenbericht zu seiner o.g. Gruppentherapie mitteilen zu müssen. Da in Maassens erstem Zwischenbericht Rumpelstilzchen nicht nur enttarnt, sondern auch mit teilweisen Unwahrheiten in den Dreck gezogen wurde, ist Rumpelstilzchen mal wieder explodiert, was Maassens Gruppentherapeuten gesicherte Umsätze bis ca. Mitte 2018 bescheren und Ex-BDPh Chef Uwe Decker eine nachträgliche Entlastung sichern wird...

Wieselflink hat geschrieben: [..] Den wohlgesetzten Worten Maassens gibt es in der Sache eigentlich nichts hinzuzufügen. Der Kerl wird mir noch richtig sympathisch ;) [..]


Wie mir aus gesicherten Quellen zugetragen wurde, sind die Plätze bei Maassens Gruppentherapie zwar stark nachgefragt, doch mit einer sach- und fachgerechten Überweisung (d.h. Ausdruck dieses Threads und Nachweis, dass Du Wieselflink bist) könntest Du noch einen bekommen...

Wieselflink hat geschrieben: [..] Was ich mir nun wünschen würde, ist dass das Bund-Forum die finanzielle Förderung des WPHV einstellt. Es ist doch nur zu offensichtlich, dass das Geld hier in völlig falsche Hände gerät. [..]


Der WPhV hat den Besuch der BDPh-HV 2017 in Lutherstadt Wittenberg von drei Mitgliedern mit jeweils 100 Euro (also zusammen 300 Euro) unterstützt, was jedoch keine 100%ige Kostendeckung war (Zugfahrt, Übernachtung usw.). Diese 300 Euro entsprechen in etwa der jährlichen finanziellen Förderung des WPhV durch das Bund-Forum. Ich denke, dass der WPhV in Wittenberg die 300 Euro wert war

Wieselflink hat geschrieben: [..] Seit sich herausgestellt hat, daß der Forenbetreiber von StampsX Jürgen Kraft insolvent ist und sich unter fremden Adressen versteckt und für verprellte Kunden seines Ebayshops anwaltlich nicht erreichbar ist, habe ich diese Adresse aus meinen Lesezeichen getilgt.
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Du musst schon auf einem seriösen Medium veröffentlichen, wenn du seriös wahrgenommen werden willst. [..]


Unabhängig von der Person des Betreibers gilt das stampsX-Forum als ein seriöses Medium.
Aber Hauptsache, Du bist politisch korrekt, auch wenn diese "Korrektheit" zur Steigerung von Ignoranz und Unwissenheit führt.

Sobald "spürbarer Gegenwind" zu Deinem Einleitungsbeitrag gekommen ist, kneifst Du und machst auf Abgang bzw. zeigst auf gut schwäbisch "keine Cojones". Aber egal: Schau weiterhin Dein Popcorn-Kino, aber erspare mir solche Threads. Meine Zeit ist auch endlich und diese kann ich daher besser nutzen als irgendwelchen Wiesels flinke Beine zu machen!!!
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Re: Maassen stellt Feifel

Beitragvon Horst » Samstag 21. Oktober 2017, 17:06

Sehr geehrter Herr Dr. Feifel,
lange war ich ihrer Sache gewogen. Offensichtlich hat sich ihre begrüßenswerte Initiative jedoch mittlerweile in einen blutigen Kreuzzug verwandelt. Daß sie verdiente Philateliegrößen wie Hr. Maassen und dazu noch einfache Forenuser beleidigen, verrät viel über ihre Psyche und ist im Übrigen ein Bärendienst für die Anliegen der Ortsvereine. Ich empfehle ihnen dringend mehrere Gänge runter zu schalten und bitte diskutieren sie wieder über Inhalte statt über andere Personen.
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Re: Maassen stellt Feifel

Beitragvon Rumpelstilzchen » Samstag 21. Oktober 2017, 19:53

@Horst:
Wolfgang Maassen hat unbestritten seine Verdienste für die Philatelie geleistet, doch hat er auch seine Schattenseiten, die zum Teil eine beachtliche Größe haben. Er ist wie ich auch nur ein Mensch mit Fehlern usw. und kein Heiliger, auch wenn er mit seiner Medienmacht und als Spindoctor die Philatelieszene (mit)beherrscht, überall hofiert und mit Ehrungen umhängt wird und deshalb meint, er wäre unantastbar, unfehlbar usw. Eigentlich müsste man froh sein, dass nun ein Korrektiv aufgetaucht ist, das die Allmacht von Maassen in Frage stellt. Den "blutigen Kreuzzug" von dem Sie sprechen, hat Maassen mit seinem Artikel in der Phila Historica (03/2017) (siehe obigen Link) begonnen. Jetzt muss er die Konsequenzen aushalten können, so wie ich seine Hasstiraden und Pseudo-Psychogramme meine Person betreffend auch aushalte. Da seine "Phila Historica" eine gewichtigere Medienqualität hat als z.B. das stampsX-Forum, wird dies durch die Qualität meiner Beiträge ausgeglichen. Aktion und Re-Aktion. Das klassische Spiel.

Was den User @Wieselflink angeht: Muss ich mir gefallen lassen, dass er im Schutze der Anonymität meinen bürgerlichen Name missbraucht, um seinen dümmlichen Thread zu eröffnen, den er mt Beleidigungen und Unterstellungen einleitet und dann beim ersten "spürbaren Gegenwind" den Sch..z einzieht und nie wieder gesehen war? Wie feige und erbärmlich ist so etwas? Verdient so jemand Respekt?
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Re: Maassen stellt Feifel

Beitragvon Wieselflink » Sonntag 22. Oktober 2017, 11:39

Rumpelstilzchen hat geschrieben:Was den User @Wieselflink angeht: Muss ich mir gefallen lassen, dass er im Schutze der Anonymität meinen bürgerlichen Name missbraucht,


Potzblitz Herr Feifel; erst mischen sie nach eigenen Angaben "erfolgreich die Forenlandschaft auf", um ihre kruden Thesen in Sachen Ortsvereine zu verbreiten, gerieren sich in Wittenberg dann gar als Luther reloaded und jammern jetzt rum, dass man ihren "bürgerlichen Name missbrauchen" würde. Ging es im Rahmen der "Feifel-Show" nicht von der ersten Minute an ausschließlich um sie? Um Dr. Johannes Feifel?

Rumpelstilzchen hat geschrieben:um seinen dümmlichen Thread zu eröffnen, den er mt Beleidigungen und Unterstellungen einleitet


Ob mein Thread dümmlich ist oder nicht, liegt wohl im Auge des Betrachters. Was ich aber gerne wissen würde, was an meinem Beitrag "beleidigend" und "unterstellend" ist?

Rumpelstilzchen hat geschrieben:und dann beim ersten "spürbaren Gegenwind" den Sch..z einzieht und nie wieder gesehen war? Wie feige und erbärmlich ist so etwas?


Hr. Feifel, ihre Antwort war genau so zu erwarten. Ich verweise hierbei auf Pawlow und seinen Hund.
https://de.wikipedia.org/wiki/Pawlowscher_Hund

Leider lassen meine beruflichen Engagements kein 100% Monitoring dieses und anderer Foren zu. Und mal ganz ehrlich, es gibt wichtigeres in der Welt, als in Echtzeit auf ihre Kommentare zu reagieren.
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Re: Maassen stellt Feifel

Beitragvon Rumpelstilzchen » Sonntag 22. Oktober 2017, 13:52

@Wieselflink:

Wieselflink hat geschrieben:[..] um ihre kruden Thesen in Sachen Ortsvereine zu verbreiten [..]

Welche "kruden Thesen" meinen Sie? Konkrete Beispiele einer "kruden These" und Begründung dazu bitte.

Wieselflink hat geschrieben:[..] Ging es im Rahmen der "Feifel-Show" nicht von der ersten Minute an ausschließlich um sie? Um Dr. Johannes Feifel? [..]

Nein, aber das werden Sie nie verstehen bzw. verstehen wollen.

Wieselflink hat geschrieben:[..] Was ich aber gerne wissen würde, was an meinem Beitrag "beleidigend" und "unterstellend" ist?? [..]

Beispiele für "beleidigend" und "unterstellend": "bekommt [..] mal so richtig eine übergebraten", "wirre Berufstroll", Metzgereisprache à la "filetiert" u.a.m. Der ganze Tenor der Einleitung ist beleidigend, gehässig (z.B. "selbst ernannter Retter der Ortsvereine"-Wann und wo habe ich mich als "Retter der Ortsvereine" bezeichnet? Als Interessensvertreter ja, aber als "Retter"?) , parteiisch, unsachlich (wovon berichtet denn Maassen konkret in seinem Artikel auf den 11 Seiten?), undifferenziert usw., aber nicht neutral und sachlich.

Wieselflink hat geschrieben:[..] Ich verweise hierbei auf Pawlow und seinen Hund.[..]

Wenn Sie einen Polizeibeamten beleidigen, dieser Sie dann verhaftet o.ä., sagen Sie ihm dann auch, dass er so billig reagieren würde ein Pawlow'scher Hund?


Halten wir mal fest:
Sie haben einen Thread zu einem Artikel unseres Meisters der manipulativen Meinungsmache Wolfgang Maassen eröffnet und diesen Thread mit einem Ihrem Niveau entsprechenden Einleitungsartikel versehen. Daraufhin habe ich eine Stellungnahme zu eben diesem Artikel von Maassen eingestellt, in welchem ich nachweise, dass Maassen mit seinem tendenziösen Meinungsjournalismus Unwahrheiten und Unterstellungen verbreitet.

Dann reagieren Sie wie folgt auf meine Stellungnahme:
Wieselflink hat geschrieben:[..] "Ansonsten spricht dein Beitrag für sich und bedarf nicht meiner weiteren Kommentierung." [..]

Wieselflink hat geschrieben: [..] Leider lassen meine beruflichen Engagements kein 100% Monitoring dieses und anderer Foren zu. Und mal ganz ehrlich, es gibt wichtigeres in der Welt, als in Echtzeit auf ihre Kommentare zu reagieren. [..]


Auf meine Stellungnahme zu Maassens Artikel können und wollen Sie nicht sachlich eingehen, weil Sie sich dann möglicherweise eingestehen müssten, dass Maassen nämlich von mir eine "übergebraten" bekommt. So werden Sie in den nächsten Wochen erleben, dass Decker als ex-BDPh-Präsident nachträglich entlastet wird, weil auf der HV 2017 rumgemurkst wurde, was erst durch meine Stellungnahme herauskam.

Weil Sie sachlich nicht auf meine Stellungnahme antworten können, flüchten Sie sich lieber in nichtssagende oder pseudo-wichtigtuerische Kommentare (wie z.B. "bedarf nicht meiner Kommentierung", "100%iges Monitoring dieses oder anderer Foren", "beruflichen Engagements" (man beachte den Plural!) sogar am Wochenende, was Sie aber ansonsten gerne mit Popcorn-Kino versüßen und auch noch meinen, uns an Ihren Kino-Erlebnissen teilhaben lassen zu müssen).

Für Sie als Moderator Ihres Threads ist dieses Verhalten nichts anderes als ein erbärmliches Armutszeugnis. Sie wollten und wollen mit Ihrem Thread nicht objektiv und sachlich über den Maassen-Artikel berichten, sondern nur Ihren Müll bei mir abladen. Gehen Sie doch bitte zur o.g. Gruppentherapie und verschonen mich und wohl auch die anderen Leser hier mit ihren provokativen Threads, deren Moderation Sie dann nicht leisten können oder wollen.
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Re: Maassen stellt Feifel

Beitragvon Redaktion » Sonntag 22. Oktober 2017, 15:44

Wieselflink hat geschrieben:Dr. Johannnes Feifel, (...), bekommt von Wolfgang Maassen mal so richtig eine übergebraten.


Rumpelstilzchen hat geschrieben: ... dass Maassen nämlich von mir eine "übergebraten" bekommt.


Nachdem jetzt beide Seiten ausreichend "Freundlichkeiten" ausgetauscht haben, schließe ich hier mal besser ab, bevor es noch weiter eskaliert.
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