Bonner Stiftung setzt Vorstand Uwe Decker vor die Tür

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Bonner Stiftung setzt Vorstand Uwe Decker vor die Tür

Beitragvon Redaktion » Montag 25. Juli 2016, 18:58

Die Bonner "Stiftung zur Förderung der Postgeschichte und Philatelie" hat ihren Kurator und Vorstand Uwe Decker seiner Ämter entbunden. Dies verlautbart die Stiftung aktuell auf ihrer Webseite und verwies auf ein gestörtes Vertrauensverhältnis aller Kuratoren zu Decker.

Quelle: Stiftung zur Förderung der Philatelie und Postgeschichte


Der BPDH, der offensichtlich zumindest in Teilen noch auf der Seite Deckers steht, erwiderte die Verlautbarung auf der eigenen Webseite wie folgt:

Originaltext (Quelle: http://www.bdph.de)

Stellungnahme des Bundes Deutscher Philatelisten zur Kuratoriumssitzung der Stiftung zur Förderung der Philatelie und Postgeschichte vom 7. Juli 2016

(BDPh) In der letzten Kuratoriumssitzung wurde beschlossen, den BDPh-Präsident Uwe Decker aus dem Kuratorium und dem Amt als Vorstand abzuberufen.

Nach seinem Amtsantritt als Vorstand und Kurator der Stiftung zur Förderung der Philatelie und Postgeschichte stellte er sich nach einer gewissen Einarbeitungszeit als unbequemer Stiftungsvorstand für die übrigen Organverwalter dar, weil er Missstände innerhalb der Stiftung aktiv ansprach und diese nicht verschwieg. Die Aufbereitung dieser Vergangenheit birgt die Gefahr, dass unangenehme Fragen zu beantworten sind. Nicht zuletzt vor diesem Hintergrund wurde versucht, das aktive Vorgehen von ihm auf unterschiedliche Weise zu blockieren und zu hemmen.

Bereits in der Kuratoriumssitzung vom 9. Dezember 2015 wurde beschlossen, seine Abberufung bei der Stiftungsaufsicht zu veranlassen. Eine Abberufung ist allerdings nur aus wichtigem Grund möglich. Die Stiftungsaufsicht hat nach der Eingabe am 28. Juni 2016 schriftlich mitgeteilt, dass keine Anhaltpunkte für ein stiftungsrechtliches Einschreiten vorliegen.

Spannungen zwischen den übrigen Kuratoren oder das bloße Empfinden eines stiftungsschädigen Verhaltens sind keine wichtigen Gründe im Sinne des Stiftungsrechts. Wichtige Gründe wären strafbare Handlungen, Bilanzfälschung oder ähnliche Tatbestände, die nicht einmal im Ansatz behauptet werden.

Nach dem Scheitern bei der Stiftungsaufsicht stand die Abberufung in der Sitzung vom 7. Juli 2016 erneut, mit den bereits von der Stiftungsaufsicht zurückgewiesenen Behauptungen, auf der Tagesordnung. Sämtliche Kuratoren, auch die BDPh-Vertreter Dr. Eckhard Bergmann, Franz Fischer, Dr. Heinz Jaeger und Franz-Karl Lindner waren im Vorfeld informiert, dass dieser Beschluss unwirksam sein wird. Ungeachtet der Tatsache, dass kein wichtiger Grund für eine Abberufung vorliegt liegt, hat das Kuratorium gemäß Satzung keine Kompetenz für die Abberufung eines sogenannten „geborenen“ Mitglieds. Der BDPh-Präsident ist nach der Stiftungsverfassung das einzige „geborene Mitglied“, da er kraft Amtes sowohl dem Kuratorium als auch dem Stiftungsvorstand angehört, während alle anderen Mitglieder von Verbänden oder Institutionen benannt werden. Dadurch wurde dem BDPh als Vertreter der Sammler, die die Stiftung finanzieren, durch die Verfassung eine besondere Stellung eingeräumt. Ein Beschluss eines Stiftungsorgans über einen Gegenstand, der nicht der Kompetenz des beschließenden Organs unterfällt, ist nichtig.

Die Kuratoriumssitzung vom 7. Juli 2016 ist im Ergebnis ein Versuch, gegen den BDPh-Präsidenten, der als konsequenter Interessenvertreter der Sammlerschaft unbequem wurde, Stimmung zu machen. Die anschließenden Veröffentlichungen unzutreffender Tatsachendarstellungen wurden in unzulässiger Weise für eine persönliche Fehde einzelner Personen missbraucht.

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Man darf gespannt sein, ob und wie Decker seinem - auch nach unserer Ansicht längst überfälligen - Rauswurf bei der Stiftung zur Förderung der Philatelie und Postgeschichte juristisch begegnet. Dass Decker sich dabei als "konsequenten Interessenvertreter der Sammlerschaft" bezeichnet, zeugt angesichts der in jeder Hinsicht destaströsen Bilanz von Decker als BDPH-Präsident, von einer bizarr verzerrten Selbstwahrnehmung.

Dass die Tage des 2014 als "Hoffnungsträger" angetretenen Privatbankiers Uwe Decker auch beim BDPH gezählt sind, pfeifen die Spatzen dabei nicht nur in Bonn und Stuttgart längst von den Dächern.

Es ist dem BDPH in jedem Fall zu wünschen, dass die Trennung von Decker und seiner Entourage schnell und lautlos über die Bühne geht. Der Schaden für die organisierte Philatelie ist bereits jetzt erheblich.
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Re: Bonner Stiftung setzt Vorstand Uwe Decker vor die Tür

Beitragvon Berlinfreund » Dienstag 26. Juli 2016, 17:17

Zu Decker fallen mir nur zwei Sätze ein:
Uwe Decker ist eine tragische Figur. Aber es ist höchste Zeit, daß er sich aus der öffentlichen Philatelie zurück zieht.

K.Weigert
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Re: Bonner Stiftung setzt Vorstand Uwe Decker vor die Tür

Beitragvon MarkusZech » Dienstag 26. Juli 2016, 18:23

viewtopic.php?f=124&t=21810

Man kann wohl davon ausgehen, dass dieses Ansinnen Deckers ihm bei der Stiftung keine Freunde gemacht hat. Ich persönlich sehe den unrühmlichen Abgang von Hr. Decker auch positiv. Es kann eigentlich nur besser werden.

sagt Markus Zech
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Re: Bonner Stiftung setzt Vorstand Uwe Decker vor die Tür

Beitragvon Tortenwerfer » Mittwoch 27. Juli 2016, 11:43

Berlinfreund hat geschrieben: ... es ist höchste Zeit, daß er sich aus der öffentlichen Philatelie zurück zieht.
K.Weigert


Dass sehe ich nicht so optimistisch. Für mich ist ein Abgang von Decker als BDPH-Präsident noch längst nicht fix. In seiner eigenen Welt hat Decker ja nichts falsch gemacht.

Ich gehe eher davon aus, daß sich Decker an dieser Position hält, solange es noch irgendwie geht.
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Re: Bonner Stiftung setzt Vorstand Uwe Decker vor die Tür

Beitragvon guy69 » Mittwoch 27. Juli 2016, 16:32

Ich kann in der genannten Originalquelle den Beitrag zur Erwiderung des BdPh gar nicht finden.
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Re: Bonner Stiftung setzt Vorstand Uwe Decker vor die Tür

Beitragvon Cicero » Mittwoch 27. Juli 2016, 18:15

guy69 hat geschrieben:Ich kann in der genannten Originalquelle den Beitrag zur Erwiderung des BdPh gar nicht finden.


Ja,
offensichtlich wurde der Beitrag vom Netz genommen.
Es darf spekuliert werden, was das wohl bedeutet!
Werden wir in den nächsten Stunden den Rücktritt Deckers
vermelden können?

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Re: Bonner Stiftung setzt Vorstand Uwe Decker vor die Tür

Beitragvon Redaktion » Mittwoch 27. Juli 2016, 19:42

guy69 hat geschrieben:Ich kann in der genannten Originalquelle den Beitrag zur Erwiderung des BdPh gar nicht finden.


Hallo guy69,

der Link wurde auf der Webseite des BDPH tatsächlich wieder entfernt. Da wir das bei der Erstellung des Beitrages schon geahnt hatten, haben wir vorsorglich den Originaltext in unseren Ausgangsbeitrag reinkopiert.

Was das für Decker bedeutet, kann sich jeder selbst ausrechnen. Ob @Cicero mit seiner Prognose Recht behält?

Grüße Marc
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Re: Bonner Stiftung setzt Vorstand Uwe Decker vor die Tür

Beitragvon Cicero » Mittwoch 27. Juli 2016, 20:10

Cicero hat geschrieben:Werden wir in den nächsten Stunden den Rücktritt Deckers
vermelden können?


Auf Grund der Berichterstattung in der „philatelie“ (Ausgabe 470 / August 2016) erhält diese Vermutung weitere Nahrung:
Herr Decker kommt hier nämlich nicht zu Wort. Stattdessen findet man auf Seite 26 die Verlautbarung der „Stiftung zur Förderung der Philatelie und Postgeschichte“ zur Abberufung des Herrn Decker als Kurator und Vorstand der Stiftung und auf Seite 27 ein Statement des Ehrenpräsidenten Dr. Heinz Jaeger in dem er das Verhalten Deckers als „bedauernswert“ und „unvorhersehbar“ bezeichnet und den Verband quasi auffordert Konsequenzen zu ziehen, das Problem „dieses Mal“ nicht zu „Ignorieren und Aus(zu)sitzen“.
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Re: Bonner Stiftung setzt Vorstand Uwe Decker vor die Tür

Beitragvon Cicero » Donnerstag 28. Juli 2016, 12:30

@palaiss,

danke für den wichtigen Hinweis auf die neue Situation.
Wie Du schon im stampX-Forum richtig bemerkst:

"Der Schaden für den BDPh und die Stiftung wird enorm sein."

Die Informationspolitik des BDPh spiegelt meines Erachtens den Gesamtzustand der Führungsriege wider und ist nur mit dem Begriff "desaströs" zu umschreiben:
1. 23.7.2016: Frau Julia Rüffer setzt eine "Stellungnahme" pro Decker auf die Startseite des BDPh.
2. Diese wird nach wenigen Tagen entfernt.
3. Die Neue Ausgabe der "philatelie" erscheint fast zeitgleich ohne Rückendeckung für den Präsidenten.
4. 28.7.2016: Auf der Startseite des BDPh erscheint eine neuerliche Stellungnahme, wieder pro Decker, allerdings ohne Nennung eines Verantwortlichen. Die in der „philatelie“ abgedruckte Stellungnahme der „Stiftung“ wird heftig kritisiert, das Statement von Herrn Jaeger nicht erwähnt – ergo, die beiden Seiten hätten wohl nicht erscheinen sollen.
Jenseits aller juristischen Spiegelfechtereien um die Rechtmäßigkeit der Abberufung Deckers -
ein Verlierer steht auf jeden Fall schon jetzt fest: Die organisierte Philatelie.
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Re: Bonner Stiftung setzt Vorstand Uwe Decker vor die Tür

Beitragvon Redaktion » Donnerstag 28. Juli 2016, 21:15

Und bevor der BDPH seine "Meinung" zur Causa Decker auf seiner Webseite aufs Neue ändert, anpasst oder verändert, kopiere ich hier nochmal den Text der Stellungnahme des BDPH Stand 28.07.2016 im Original rein. Links haben aktuell eine zu kurze Halbwertszeit ;)

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Stellungnahme zum Bericht in der August-Ausgabe der philatelie am kommenden Freitag auf Seite 26

Am kommenden Freitag werden Sie in der August-Ausgabe der philatelie auf Seite 26 unter der Überschrift „Abberufung des BDPh-Präsidenten Uwe Decker als Kurator und Vorstand der Stiftung“ einen Artikel des Kuratoriumsvorsitzenden Lutz Richter lesen können. Diese öffentliche Darstellung von stiftungsinternen Angelegenheiten ist unangebracht und leider entsprechen die Ausführungen zudem nicht den Tatsachen.

In der letzten Kuratoriumssitzung wurde beschlossen, den BDPh-Präsident Uwe Decker aus dem Kuratorium und dem Amt als Vorstand abzuberufen. Diesem Abberufungsbeschluss vorausgegangen waren Meinungsverschiedenheiten zwischen den Mitgliedern der Stiftungsorgane über stiftungsinterne Angelegenheiten. Herr Decker hatte nach seinem Amtsantritt verschiedene Umstände innerhalb der Stiftung aktiv angesprochen, worüber die übrigen Organmitglieder wenig erfreut waren.

In der Folge wurde die Stiftungsaufsichtsbehörde mit Anschuldigungen gegen Herrn Decker konfrontiert und attestierte schriftlich, dass auf Basis dieser Anschuldigungen "keine Anhaltspunkte für ein stiftungsrechtliches Einschreiten vorliegen".

Trotz dieser aufsichtsbehördlichen Einschätzung wurde in der Kuratoriumssitzung am 7.7.2016 die Abberufung von Herrn Decker "aus wichtigem Grund" beschlossen und dies auch in Kenntnis dessen, dass eine solche Beschlussfassung aus formellen und materiellen Gründen unwirksam ist:

Denn neben der Tatsache, dass dem Kuratorium ausweislich der Stiftungssatzung weder die Befugnis zur Abberufung des Präsidenten des BDPh als geborenes Mitglied des Stiftungsvorstands und des Kuratoriums zusteht und für eine etwaige Abberufung aus dem Kuratorium sämtliche, auch das betroffene Mitglied, für eine Abberufung stimmen müssten, liegt hier insbesondere kein wichtiger Grund in der Person von Herrn Uwe Decker vor, der eine Abberufung rechtfertigen würde. Denn sämtliche gegen Herrn Decker erhobenen Vorwürfe wurden -wie zuvor erwähnt- bereits der Stiftungsaufsichtsbehörde vorgelegt. Diese sah auf Basis der Anschuldigungen -ungeachtet dessen, dass die Anschuldigungen auch sachlich nicht den Tatsachen entsprachen- keine Veranlassung für ein behördliches Einschreiten. Denn eine Abberufung eines Stiftungsorgans aus wichtigem Grund ist z.B. aufgrund von strafbaren Handlungen, Bilanzfälschung oder ähnlichen Tatbeständen zu erwägen, keinesfalls aber aufgrund von Meinungsverschiedenheiten über Stiftungsinterna oder aufgrund der Tatsache, dass intern unbequeme Fragen gestellt werden.

Vor diesem Hintergrund ist es zumindest als unangebracht anzusehen, dass dieser Vorgang, bei dem es im Kern um stiftungsinterne Meinungsverschiedenheiten geht, vorschnell und inhaltlich unzutreffend öffentlich kommuniziert wird.

Zwar ist eine öffentliche Diskussion zu den Hintergründen der Abberufung unangebracht, jedoch veranlasst die öffentliche Stellungnahme von Herrn Lutz Richter eine knappe Richtigstellung. Herr Richter greift einen der erhobenen Vorwürfe heraus und äußert, dass „eine eigenmächtig vorgenommene und nicht satzungskonforme Abberufung von drei der vier vom BDPh bestellten Kuratoriumsmitgliedern“ Anlass für die Abberufung von Herrn Decker gewesen sei. Hierzu ist anzumerken, dass der BDPh-Vorstand im November 2013 entschieden hatte, die neuen Vorstandsmitglieder Alfred Schmidt und Michael Fukarek als neue Kuratoren der Stiftung für Philatelie und Postgeschichte zu benennen und die Herren Franz Fischer und Franz-Karl Lindner abzuberufen. Dieser Beschluss des Vorstandes des BDPh wurde durch Ausübung des Benennungsrechts des BDPh umgesetzt, wie es in §5 Abs. (2) lit. e) der Stiftungssatzung angelegt ist. Durch die Ausübung des Benennungsrechts wollte der BDPh-Vorstand personelle Veränderungen bei der Repräsentanz des Verbandes im Kuratorium der Stiftung umsetzen. Mitnichten kann dem Präsidenten, der das Bennungsschreiben zur Umsetzung des Vorstandsbeschlusses des BDPh gemeinsam mit dem Vizepräsidenten Alfred Schmidt unterschrieben hat, daraus ein "eigenmächtig[es]" Handeln "ohne Abstimmung mit den Organen der Stiftung" vorgeworfen werden. Das Benennungsrecht ist dem BDPh zugewiesen, sodass die Ausübung des Benennungsrechtes eine Angelegenheit des BDPh ist und keine Angelegenheit ist, über die eine Vorabstimmung mit den Organen der Stiftung zu erfolgen hat.

Der Schritt zu dem unwirksamen Abberufungsbeschluss und die anschließende öffentliche Darstellung sind sowohl gegenüber der Person von Herrn Uwe Decker unangebracht als auch dem Wohl der Stiftung abträglich. Die Energie und Zeit der Amtsträger sollte vielmehr auf die interne Klärung und Beseitigung der Missstände innerhalb der Stiftung verwendet werden, die Auslöser der internen Meinungsverschiedenheiten waren.

---

Den Präsidenten des BPP, zitieren wir auf unsere heutige Anfrage hin mit den Worten "Da wird wohl "bis zur letzten Patrone" gekämpft." Dem gibt es nichts hinzuzufügen.
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Re: Bonner Stiftung setzt Vorstand Uwe Decker vor die Tür

Beitragvon Dauerserienfreund » Freitag 29. Juli 2016, 10:18

MarkusZech hat geschrieben:http://forum.bund-forum.de/viewtopic.php?f=124&t=21810

Man kann wohl davon ausgehen, dass dieses Ansinnen Deckers ihm bei der Stiftung keine Freunde gemacht hat. Ich persönlich sehe den unrühmlichen Abgang von Hr. Decker auch positiv. Es kann eigentlich nur besser werden.

sagt Markus Zech



Da hat Markus voll ins Schwarze getroffen. Meiner bescheidenen Meinung nach ist Hr. Decker mit dem Versuch das Vermögen der Stiftung zum Bankhaus Lampe (dem Arbeitgeber Deckers!!!) zu verlagern über die rote Linie marschiert. Daher sollte Decker alle Ämter abgeben. Hier sind alle Grundsätze von Ehre und Anstand, neudeutsch heisst das jetzt Compliance, verletzt worden. Decker vertritt damit nicht die Interessen der Sammler, sondern ausschliesslich seine eigenen.

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Re: Bonner Stiftung setzt Vorstand Uwe Decker vor die Tür

Beitragvon th1975 » Samstag 30. Juli 2016, 11:30

Man muß schon sagen; das ist bestes Popcornkino mit dem Herr Decker und der BdPh das "Sommerloch" dieses Jahr füllen ;)

Daß Herr Decker die Karre an die Wand fährt, ist aber eigentlich keine Überraschung. Die User hier im Forum haben das schon Ende 2014 vorhergesagt.

viewtopic.php?f=678&t=17073


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Re: Bonner Stiftung setzt Vorstand Uwe Decker vor die Tür

Beitragvon DDR-Sammler » Sonntag 31. Juli 2016, 19:55

Ein beschmämendes Schauspiel, dass sich Decker, der BDPh und die Stiftung da in aller Öffentlichkeit liefern
: - (((
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Re: Bonner Stiftung setzt Vorstand Uwe Decker vor die Tür

Beitragvon Dauerserienfreund » Freitag 12. August 2016, 21:28

DDR-Sammler hat geschrieben:Ein beschmämendes Schauspiel, dass sich Decker, der BDPh und die Stiftung da in aller Öffentlichkeit liefern
: - (((


Ich befürchte nur, daß Decker das alles aussitzt, so wie noch jeder BDPH-Präsident die eigenen Probleme und die des Verbandes ausgesessen hat. Der Gekniffene ist der einfache Sammler, der vor den Trümmern von 60 Jahren Verbandsarbeit steht.
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Re: Bonner Stiftung setzt Vorstand Uwe Decker vor die Tür

Beitragvon MarkusZech » Sonntag 21. August 2016, 12:14

Ich habe aus normalerweise sicherer Quelle mitbekommen, daß Hr. Decker die Stiftung auf Wiedereinsetzung in sein Funktion als Vorstand verklagt hat. Man wird sehen, wie sich dieser Skandal entwickelt.

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Re: Bonner Stiftung setzt Vorstand Uwe Decker vor die Tür

Beitragvon th1975 » Mittwoch 21. September 2016, 13:09

MarkusZech hat geschrieben:Ich habe aus normalerweise sicherer Quelle mitbekommen, daß Hr. Decker die Stiftung auf Wiedereinsetzung in sein Funktion als Vorstand verklagt hat. Man wird sehen, wie sich dieser Skandal entwickelt.

Markus Zech


Gibt es hierzu einen Sachstand? Es ist auf allen Kanälen aktuell nämlich ziemlich ruhig geworden, was wohl tatsächlich auf einen Rechtstreit hindeutet.
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Re: Bonner Stiftung setzt Vorstand Uwe Decker vor die Tür

Beitragvon Hammer » Samstag 24. September 2016, 09:55

palaiss hat geschrieben:Wenn das stimmt, wäre das ein sehr geschickter Schachzug.

...

Wenn man allerdings sein Beharrungsvermögen auch in Situationen kenn, in denen die Vernunft anderes Verhalten ratsam erscheinen läßt, kann man sich vorstellen, welche rechtliche Einschätzung ihm vermittelt worden sein wird.


Stimme @palaiss zu. Auch meiner Ansicht nach wird das wohl die Strategie von Decker sein: Gesichtswahrend mit Persilschein aus der Stiftung raus kommen und dafür am Amt des BDPh-Präsidenten festhalten. Decker weiß genau, daß beim BDPh keiner die Eier in der Hose hat, um ihm wirklich gefährlich zu werden.
Mit philatelistischen Grüßen aus Hamm,
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