Hinweis auf die dubiosen Prüfmethoden von Fr. Ney ("VP")

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Hinweis auf die dubiosen Prüfmethoden von Fr. Ney ("VP")

Beitragvon Redaktion » Mittwoch 22. April 2015, 22:07

"Geht nicht, gibts nicht" . Anders ist es wohl nicht zu erklären, dass Frau Christine Ney - Mitglied der dubiosen Prüfersekte "VP", den beiden abgebildeten Blocks Saar 1 und 2 tatsächlich ein Attest ausgestellt hat.

Wären die beiden Blocks bei dem zuständigen BPP-Prüfer vorgelegt worden, wäre das Prüfungsergebnis mit "Stempel falsch" klar und deutlich ausgefallen.

Saar2FalschprüfungNey.JPG


Fantasieattest Ney.JPG


Dass die bereits mehrfach wegen Falschprüfungen wider besseren Wissens, in die Diskussion geratene Hobby-Prüferin Ney derartige Atteste ausstellt, ist entweder ein Indiz für chronische Geldnot oder der Versuch jetzt auch Fälschungen salonfähig zu machen.

Wir sind der Meinung, dass derartige Machwerke im Interesse einer sauberen Philatelie ein Fall für den Papierkorb sind und dem Markenkreislauf entzogen werden sollten.

Vor dem Hintergrund der bisherigen Prüfhistorie von Fr. Ney raten wir vor dem Erwerb von Ney-geprüften Marken ab
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Re: Hinweis auf die dubiosen Prüfmethoden von Fr. Ney ("VP")

Beitragvon roschc » Donnerstag 23. April 2015, 15:14

So ein Attest entspricht den internationalen Gepflogenheiten der unterschiedlichen ausländischen Prüfverbänden.

Da wird für jede eingereichte Marke ein "Attest" erstellt, auch für falsche Marken. Vielfach, wie hier vorgestellt, blumig umschrieben, dass man 2 x lesen muss, um zu erkennen, dass die Marke schlichtweg nur falsch ist.

Dass der VP nicht mehr dem BPP hinterher eifern möchte + kann und sich eher die RPSL aus Vorbild nimmt, finde ich nicht sonderlich verwunderlich.
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Re: Hinweis auf die dubiosen Prüfmethoden von Fr. Ney ("VP")

Beitragvon chrisPI » Donnerstag 23. April 2015, 18:04

roschc hat geschrieben:So ein Attest entspricht den internationalen Gepflogenheiten der unterschiedlichen ausländischen Prüfverbänden.


Das ist leider nur die Hälfte der Wahrheit. Die Philatelic Foundation stellt tatsächlich auch bei Fälschungen ein Attest/Zertifikat aus, jedoch steht auf dem Attest dann ein Warnhinweis in großen roten Lettern.

[ img ]
Quelle: http://www.sheryll.net/Forgeries/US/For ... cle_US.htm

Wenn sich der VP tatsächlich an internationalen Prüferorganisationen ein Vorbild nimmt wundert es mich, dass man es nötig hat das Design der BPP-Atteste nachzuahmen.
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Re: Hinweis auf die dubiosen Prüfmethoden von Fr. Ney ("VP")

Beitragvon Dauerserienfreund » Freitag 24. April 2015, 23:32

Der Vpp in den Schlagzeilen. Da kann sich jeder selbst ein Bild machen.

viewtopic.php?f=124&t=18056&p=52945#p52945

viewtopic.php?f=124&t=17803&p=52545#p52545

viewtopic.php?f=658&t=17486&p=51770#p51770

viewtopic.php?f=658&t=17161&p=50971#p50971

viewtopic.php?f=124&t=16877&p=50310#p50310

viewtopic.php?f=573&t=16626

Liest sich teilweise wie ein Krimi :shock:

Wer den Mitgliedern dieser Organisation seine Marken anvertraut, ist wirklich selbst Schuld.
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Re: Hinweis auf die dubiosen Prüfmethoden von Fr. Ney ("VP")

Beitragvon T22 » Sonntag 26. April 2015, 16:50

th1975 hat geschrieben:Auf der einen Seite bin ich ja schon der Meinung, dass Konkurrenz das Geschäft belebt und ein zweiter Prüferverband von Vorteil für uns Sammler wäre. Auch beim BPP war und ist nicht immer alles Gold was glänzt :(

Wenn die "Konkurrenz" dann aber so aussieht, wie dieser Zusammenschluß von "Kleinkriminellen", ist es meiner Meinung nach doch besser auf das Bewährte zu setzen. Beim BPP weiß ich wenigstens, dass das Ergebnis passt und ich ausserdem meine Marken wiederbekomme.

Just my 2 Cents
Thomas


Vielleicht etwas drastisch formuliert. Die Richtung des Beitrages stimmt aber schon. Ich hatte mir vom VPP als er gegründet wurde, einen echten Impuls für das Prüfwesen erwartet. Leider bin ich, wie viele andere Philatelisten auch, doch ziemlich enttäuscht worden. Was Frau Ney da macht, ist moderne Bauernfängerei. Sowas macht man einfach nicht. Falsch ist falsch und dafür sollte es kein Attest geben.
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Re: Hinweis auf die dubiosen Prüfmethoden von Fr. Ney ("VP")

Beitragvon CNey » Montag 27. April 2015, 13:32

Merkt eigentlich niemand dass das ganze substanzlose Bashing gegen meine Person und den Verband Philatelistischer Prüfer nur eine durchsichtige Aktion des BPP ist um unseren Verband als Wettbewerber zu diskreditieren?

Christine
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Re: Hinweis auf die dubiosen Prüfmethoden von Fr. Ney ("VP")

Beitragvon roschc » Montag 27. April 2015, 14:14

CNey hat geschrieben:Merkt eigentlich niemand dass das ganze substanzlose Bashing gegen meine Person und den Verband Philatelistischer Prüfer nur eine durchsichtige Aktion des BPP ist um unseren Verband als Wettbewerber zu diskreditieren?


Ehrlich gesagt, ich glaube nicht, dass der BPP so etwas überhaupt notwendig hat. Einfach abwarten und einige solcher zweideutigen Atteste vorzustellen genügt schon, damit sich der VP selbst "diskreditiert".
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Re: Hinweis auf die dubiosen Prüfmethoden von Fr. Ney ("VP")

Beitragvon chrisPI » Montag 27. April 2015, 15:58

Hallo Frau Ney,

substanzlos würde ich die hier geschilderten Tatsachen keinesfalls nennen, die von Ihnen aufgestellte Verschwörungstheorie hingegen schon. Vielleicht können Sie mir und anderen interessierten Usern näher bringen, warum Sie diese beiden Blöcke rückseitig nicht als Fälschung gekennzeichnet haben und warum Sie zusätzlich dieses "Gefälligkeit-Attest" ausgestellt haben.
Für mich hat es den Eindruck Sie wollen entweder Ihren persönlichen Gewinn maximieren oder einen Auftraggeber nicht verprellen. Beides finde ich, gehört sich als unabhängiger Prüfer nicht.

Viele Grüße
chrisPI
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Re: Hinweis auf die dubiosen Prüfmethoden von Fr. Ney ("VP")

Beitragvon Cicero » Montag 27. April 2015, 17:52

CNey hat geschrieben:...Bashing gegen meine Person...
Christine


Guten Tag Frau Ney,

willkommen im Bund-Forum.
Nunmehr haben Sie die Möglichkeit hier und jetzt zu den Vorwürfen Stellung zu nehmen
und diese gegebenenfalls zu entkräften.
Ich freue mich auf eine faire und sachliche Debatte.

Mit philatelistischen Grüßen

Wolfgang Schneider
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Re: Hinweis auf die dubiosen Prüfmethoden von Fr. Ney ("VP")

Beitragvon zackenbaer » Montag 27. April 2015, 20:09

Cicero hat geschrieben:Nunmehr haben Sie die Möglichkeit hier und jetzt zu den Vorwürfen Stellung zu nehmen
und diese gegebenenfalls zu entkräften. Ich freue mich auf eine faire und sachliche Debatte.


Seid mir nicht böse, aber so ein bisschen naiv seid ihr Moderatoren hier im Bund-Forum ja schon.

Mit Frau Ney, sofern sie tatsächlich die Person hinter dem Account CNey ist, gibt es meiner Meinung nach genauso soviel zu debattieren, wie mit einem Mörder, der gerade jemand erschossen hat und die Tatwaffe noch in der Hand hält. Nämlich nichts.

Ich zitiere User @t22 "Falsch ist falsch und dafür sollte es kein Attest geben."

Mit leicht kopfschüttelndem Gruß,
Zackenbär
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Re: Hinweis auf die dubiosen Prüfmethoden von Fr. Ney ("VP")

Beitragvon Privatpostfan » Dienstag 28. April 2015, 14:59

Man sollte sich vor Augen halten, dass es den VP nur gibt, weil ein Bonner Auktionshaus namens F. dies so möchte. Ohne diese Unterstützung (6-Gänge Menu auf Messen, Beauftragung mysteriösester Prüfungen) wäre der VP und seine Mitglieder längst pleite. Zudem soll der Chef des Auktionshauses F. Herr Dr. F. wohl VP Prüfer für dtsch. Kolonien werden. Man muss sich eigentlich fragen, welche Interessen dieses Haus hat. Die VP-Prüfer sind da nur die Handlanger.
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Re: Hinweis auf die dubiosen Prüfmethoden von Fr. Ney ("VP")

Beitragvon Horst » Dienstag 28. April 2015, 15:45

roschc hat geschrieben:Ehrlich gesagt, ich glaube nicht, dass der BPP so etwas überhaupt notwendig hat. Einfach abwarten und einige solcher zweideutigen Atteste vorzustellen genügt schon, damit sich der VP selbst "diskreditiert".


So isch's!
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Re: Hinweis auf die dubiosen Prüfmethoden von Fr. Ney ("VP")

Beitragvon Cicero » Donnerstag 30. April 2015, 08:31

zackenbaer hat geschrieben:...aber so ein bisschen naiv seid ihr Moderatoren hier im Bund-Forum ja schon.



Zum einen bin ich schon der Meinung, dass in einer demokratischen Gesellschaft jeder das Recht hat sich auch zu verteidigen.
Zum anderen aber wäre es doch schön, wenn man Frau Ney ein wenig aus der Reserve hätte locken können, das in der Tat mag naiv - aber dennoch einen Versuch wert sein.

Gruß

Cicero
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