Erneute Falschprüfung von "VP"- Mitglied Christine Ney

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Erneute Falschprüfung von "VP"- Mitglied Christine Ney

Beitragvon Redaktion » Freitag 3. Juni 2016, 20:54

Zum wiederholten Male gerät Fr. Christine Ney, Mitglied der fragwürdigen Prüfersekte "VP", in die Negativ-Schlagzeilen. Zum wiederholten Male ist der Betrogene ein gutgläubiger Sammler.

Der Sachverhalt ist rasch erklärt:

Die Saar-Ausgabe Nr. 126 wurde als Nr. 126 I PF III (Katalogpreis gestempelt mt PF III = 150,00 Euro) und als Nr. 126 II (Katalogpreis gestempelt mit PF III = 1.200,00 Euro) verausgabt.

Wie man einem Standardkatalog entnehmen kann,wurde die Nr. 126 II zuerst am 21.08.1934 verausgabt. Bei einer Marke mit einem Stempeldatum vor dem 21.08.1934 muss es sich daher logischerweise um eine Nr. 126 I handeln.

Diese mehr als eindeutige Faktenlage hält Fr. Ney nicht davon ab, eine Marke mit Stempeldatum 13.3.34 als teuere Nr. 126 II PF III zu prüfen.

126 I PF III statt 126 II PF III.jpg


Tatsächlich beträgt der Katalogpreis der Marke also nicht 1.200,- EUR (wie man ganz oben rechts auf dem "VP-Attest" gut erkennen kann), sondern lediglich 150,- EUR. Die Nachprüfung bei BPP Geigle schafft hierzu letzte Gewißheit.

BPP-Befund.jpg


Jeder Sammler sollte sich daher gut überlegen, wem er seine zu Marken zur Prüfung anvertraut.



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Re: Erneute Falschprüfung von "VP"- Mitglied Christine Ney

Beitragvon Cicero » Samstag 4. Juni 2016, 01:48

Man sagt zwar scherzhaft „Schlimmer geht immer“, beim VP ist dies aber offensichtlich kein Scherz.

Diese erneute Falschprüfung von Frau Ney ist entweder Ausdruck ihrer hoffnungslosen Inkompetenz oder sie erfolgte bewusst auf Wunsch des Kunden.
So oder so, Frau Ney sollte sich ein anderes Betätigungsfeld suchen - eines außerhalb der Philatelie, wo sie keinen Schaden mehr anrichten kann.
Wie soll ich mich als Sammler verhalten, wenn ich Philatelistischen Prüfern nicht mehr trauen kann?
So lange diese Dame, geschützt durch Ihren Verband, ihr Unwesen weiter treiben darf, kann man nur, nein man muss, vor dem Erwerb von „Ney geprüfter“ Ware warnen!

Angesichts dieser erneuten eklatanten Falschprüfung seitens eines Mitglieds des VP sollten all diejenigen Philatelisten die diesen Verband immer noch publizistisch unterstützen ihr Handeln kritisch überdenken und jeder Kunde sollte für sich entscheiden ob er einem solchen Verein sein Vertrauen schenken möchte.
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Re: Erneute Falschprüfung von "VP"- Mitglied Christine Ney

Beitragvon DRSammler » Mittwoch 8. Juni 2016, 19:42

Es mir völlig unverständlich wieso der Verband Philatelistischer Prüfer diese Dame gewähren lässt. Mehr Eigentor geht wirklich nicht.
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