Uwe Decker: 365 Tage BDPH-Präsident - euer Feedback

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Wie beurteilt ihr die Amtsführung des neuen BDPH-Präsidenten Uwe Decker in Schulnoten?

Note 1 - sehr gute Amtsführung
0
Keine Stimmen
Note 2 - gute Amtsführung
2
1%
Note 3 - befriedigende Amtsführung
5
2%
Note 4 - ausreichende Amtsführung
61
19%
Note 5 - mangelhafte Amtsführung
143
45%
Note 6 - ungenügende Amtsführung
104
33%
 
Abstimmungen insgesamt : 315

Uwe Decker: 365 Tage BDPH-Präsident - euer Feedback

Beitragvon Peter1967 » Freitag 21. November 2014, 21:52

Es ist nun ein gutes Jahr vergangen, seit Uwe Decker im Oktober 2013 zum BDPH-Präsident gewählt wurde. Viele Mitglieder des BDPH haben damals an die Personalie hohe Erwartungen geknüpft.

Wir würden nach 365 Tagen Amtszeit gerne wissen, ob eure Erwartungen erfüllt wurden oder ob ihr von Herrn Decker eher enttäuscht seid. Wie beurteilt ihr die Amtsführung des neuen BDPH-Präsidenten?

Klickt bitte die Antwort (Schulnote), die eurer Meinung nach am nächsten kommt.

Natürlich könnt ihr euer Vote mit einem Beitrag weiter erläutern. Gerade wenn ihr von Herrn Decker enttäuscht seid und eine schlechte Note vergebt, würden uns die Gründe hierfür interessieren.
Peter1967
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Re: Uwe Decker: 365 Tage BDPH-Präsident - euer Feedback

Beitragvon Marko » Freitag 21. November 2014, 23:14

Hallo Sammlerfreunde,

bei dieser Umfrage enthalte ich mich ganz bewusst. Ich bin zwar Direktmitglied des BDPH, habe mich aber nie wirklich mit dem Verband beschäftigt. So ist eine objektive Beurteilung der Präsidentschaft von Herrn Decker nicht gegeben.

Viele Grüße

Marko
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Re: Uwe Decker: 365 Tage BDPH-Präsident - euer Feedback

Beitragvon Dauerserienfreund » Freitag 21. November 2014, 23:32

Ich kenne Herrn Decker persönlich auch nicht. Wer tut das schon? Aber aus der Distanz stelle ich nach einem Jahr fest, dass es mit dem BDPH unverändert abwärts geht. Der Verkauf von überteuerten Sammlerbelegen und die Nummer mit der angeblichen BDPH-Kreditkarte sind da nur zwei von unzähligen anderen Beispielen. Dafür hat man wohl in der Fälschungsbekämpfung eingespart. Von den satzungsmäßigen Aufgaben die dem BDPH vor Jahrzehnten ins Stammbuch geschrieben wurden, redet beim BDPH keiner mehr. Die Außendarstellung ist schlechter denn je.

Was ich Herrn Decker aber persönlich wirklich übel nehme, ist der Umstand das er nicht in der Lage oder nicht Willens ist, die Philatelieszene in Deutschland zusammenzubringen. Wenn man sieht wie Lenke und Konsorten im BDPH-Forum Woche für Woche gegen alles stänkern, was nicht das hohe Liedchen des BDPH trällert, kann man nur konstatieren, dass der BDPH die Zeichen der Zeit offenbar weiterhin beharrlich ignoriert.

Von mir daher Note 5.
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Re: Uwe Decker: 365 Tage BDPH-Präsident - euer Feedback

Beitragvon Marko » Samstag 22. November 2014, 04:08

Hallo Dauerserienfreund,

da hast du aber eine ganz große Keule rausgeholt.

Thema Fälschungsbekämpfung:
War die offizielle Stellungnahme nicht die, dass sich Lars Böttger aus beruflichen Gründen von dieser ehrenamtlichen Position zurückzieht. Und mit dem Nachfolger, Herrn Übler (?) soll es inhaltliche Differenzen über die Aufgabe gegeben haben? Das sieht doch eher danach aus, das sich niemand findet, eine solche Aufgabe freiwillig zu übernehmen, denn einer Einsparung.

Thema Kartonphilatelie, Kreditkarte:
Muss man nicht machen, kann man aber. Es gibt scheinbar immer noch eine Nachfrage, nach extra für Sammler produzieren Produkten. Sieht man auch sehr schön auf jeder Messe oder größeren Veranstaltung, bei denen viele Sammler bunte Belege mit extra zu den Anlässen gefertigten Stempeln kreieren. Die Kreditkarte verstehe ich eher als ein Produkt, welches den Gemeinschaftssinn, das Wir-Gefühl stärken soll. Ähnliche Produkte haben die großen Fußballvereine z.B. sicher auch im Portfolio. Kennt sich jemand dazu aus? Haben Schalke, FCB und wie sie alle heißen auch Fan-Kreditkarten?

Und bei dem letzten Absatz wird es etwas haarig. Die Aussendarstellung des BDPH-Forums ist nicht die beste. Wenn aber mehr Nutzer auf dem BDPH-Forum gewissen Leuten regelmässig Gegenwind blasen würden, gehaltvolle Beiträge schreiben würden und die freiwillige Tätigkeit eines Moderators übernehmen würden, sehe es irgendwann wieder besser aus. Macht aber niemand! Lieber wird gemeckert.

Ein Zusammenbringen der Szene halte ich für illusorisch. Wenn man sieht, wie sich einige Leute schon zwischen und innerhalb verbandsunabhängiger Foren angiften, wie soll es da ein Dachverband schaffen, das sich alle lieb haben? Die Interessen sind zu verschieden und die Vorbehalte gegenüber anderen zu groß. Daran wird sich nichts ändern. Welchen gemeinsamen Nenner haben denn zum Beispiel ein Motivsammler, ein Neuheitenbezieher, ein Klassiksammler und ein Stempelsammler?

Viele Grüsse

Marko
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Re: Uwe Decker: 365 Tage BDPH-Präsident - euer Feedback

Beitragvon Dauerserienfreund » Samstag 22. November 2014, 12:33

marko hat geschrieben:da hast du aber eine ganz große Keule rausgeholt


Wennn du du Fakten, die du im Übrigen auch alle bestätigst, als Keule bezeichnest, hast du Recht.

Thema Fälschungsbekämpfung:
War die offizielle Stellungnahme nicht die, dass sich Lars Böttger aus beruflichen Gründen von dieser ehrenamtlichen Position zurückzieht. Und mit dem Nachfolger, Herrn Übler (?) soll es inhaltliche Differenzen über die Aufgabe gegeben haben? Das sieht doch eher danach aus, das sich niemand findet, eine solche Aufgabe freiwillig zu übernehmen, denn einer Einsparung


Die Gründe, warum der BDPH das Thema Fälschungsbekämpfung ad-acta gelegt hat, interessieren mich und die Masse der Wald-und-Wiesen-Sammler eigentlich nicht. Ob ein Herr Böttger jetzt Investmentbanker wird, oder ein Herr Übler erstaunt ist, dass er für seine Tätigkeit kein Honorar bekommen soll. Who cares? Fakt ist aber nun einmal, dass es dem BDPH offensichtlich egal ist. Das Thema hat intern einfach nicht die Bedeutung und Ressourcen-Priorität. Herr Decker könnte dies ändern. Macht er aber nicht.

Thema Kartonphilatelie, Kreditkarte:
Muss man nicht machen, kann man aber. Es gibt scheinbar immer noch eine Nachfrage, nach extra für Sammler produzieren Produkten. Sieht man auch sehr schön auf jeder Messe oder größeren Veranstaltung, bei denen viele Sammler bunte Belege mit extra zu den Anlässen gefertigten Stempeln kreieren. Die Kreditkarte verstehe ich eher als ein Produkt, welches den Gemeinschaftssinn, das Wir-Gefühl stärken soll. Ähnliche Produkte haben die großen Fußballvereine z.B. sicher auch im Portfolio. Kennt sich jemand dazu aus? Haben Schalke, FCB und wie sie alle heißen auch Fan-Kreditkarten?


Marko, man kann doch nicht das Geschäftsgebahren eines auf Gewinnerzielung orientierten Unternehmens, genau das sind Fussballvereine, mit einem Verband vergleichen der gemeinnützig ist und zudem noch eine ganz andere Aufgabe gemäß Satzung hat. Was kommt dann als nächstes? Müssen wir alle demnächst die "BDPH-Commerzbank-Anleihe" zeichnen, damit Herr Böttger seine Strukturvertriebsjahresziel erreicht? Dieser Weg führt den Verband ins Nichts und hat zudem mit Philatelie nichts zu tun.

Bei Stampsx gibt es dazu übrigens einen wie ich finde sehr guten Thread, der das gleiche Thema zum Gegenstand hat.
http://www.stampsx.com/forum/topic.php? ... 60154a03b8

Und bei dem letzten Absatz wird es etwas haarig. Die Aussendarstellung des BDPH-Forums ist nicht die beste. Wenn aber mehr Nutzer auf dem BDPH-Forum gewissen Leuten regelmässig Gegenwind blasen würden, gehaltvolle Beiträge schreiben würden und die freiwillige Tätigkeit eines Moderators übernehmen würden, sehe es irgendwann wieder besser aus. Macht aber niemand! Lieber wird gemeckert.


Marko, das BDPH-Forum ist tot. Machen wir uns nichts vor. Dort hat keiner Interesse sich zu engagieren. Auch in diesem Punkt sähe ich Herrn Decker in der Pflicht, das untragbar gewordene Team um Lenke auszutauschen Bei 40000 Mitgliedern kann mir doch keiner sagen, dass da nicht ein oder zwei dabei sind, die Lust haben, hier was neues aufzubauen. Wo ein Wille ist, ist ein Weg. Im Bund-Forum ist es ja auch gelungen aus dem nichts etwas hochzuziehen. Und das, ohne 40000 Mitgliedern im Rücken. Aber auch hier können wir Klartext reden Marko: die Personen die beim BDPH etwas aufbauen könnten, haben längst ihr eigenes Forum aufgebaut.

Ein Zusammenbringen der Szene halte ich für illusorisch


Warum ist das illusorisch? Auch hier gilt; wo ein Wille da ein Weg. Es gibt beim BDPH und bei Herrn Decker nur kein Wille dies zu tun. Man möchte einfach nicht die Deutungshoheit und den Einfluß über die Philatelie mit anderen teilen. Es geht um Macht und es geht um Geld.

Ich persönlich würde es aber sehr erstrebenswert finden alle Kräfte in der deutschen Philatelie zu bündeln, egal wie unterschiedlich diese sein mögen. Einfach mal zum Runden Tisch einladen. Ausprobieren. Machen!
Oder ist es tatsächlich schon soweit, dass Briefmarkensammler nicht mehr mit Briefmarkensammler reden? :o
Für mich hat ein Verband die verdammte Pflicht und Schuldigkeit die Sammler zusammenzubringen und nicht die zweifellos vorhandenen Gräben noch weiter zu vertiefen.

Welchen gemeinsamen Nenner haben denn zum Beispiel ein Motivsammler, ein Neuheitenbezieher, ein Klassiksammler und ein Stempelsammler?


Jetzt wirds aber schräg Marko. Wenn du nicht mehr den gemeinsamen Nenner siehst, den alle Briefmarkensammler haben, kann ich dir nicht mehr weiterhelfen. Für alle anderen zur Erinnerung: Es ist die "Liebe zur BRIEFMARKE" ;)
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Re: Uwe Decker: 365 Tage BDPH-Präsident - euer Feedback

Beitragvon Marko » Samstag 22. November 2014, 20:54

Dauerserienfreund hat geschrieben:Jetzt wirds aber schräg Marko. Wenn du nicht mehr den gemeinsamen Nenner siehst, den alle Briefmarkensammler haben, kann ich dir nicht mehr weiterhelfen. Für alle anderen zur Erinnerung: Es ist die "Liebe zur BRIEFMARKE"


Hallo Dauerserienfreund,

genau dies ist der kleinste gemeinsame Nenner. Danach gehen die Interessen und Bedürfnisse der Sammler in eine unendliche Anzahl von Spielarten auseinander. Wozu sollte sich zum Beispiel eine Sammler von Neuheiten einem Verband anschließen? Welche Interessen willst bei einem Sammler von Portostufen der Blumenserie durchsetzen? Was hat ein Motivsammler von dem Kampf gegen Falschstempel? Aus diesem Grund halte ich einen Zusammenschluss aller Sammler unter dem Dach eines Verbandes für Illusion. Der Bedarf besteht einfach nicht.

Dauerserienfreund hat geschrieben:Es geht um Macht und es geht um Geld.


Ach, bekommt man als Präsident des BDPH ein so üppiges Gehalt? Dann sollte ich mich bei der nächsten Wahl aufstellen lassen. Und Macht hat er? Welche? Ein Verband ist meines Wissens immer noch ein Zusammenschluss Gleichgesinnter, in dem man als jemand, der freiwillig Aufgaben übernimmt, eher die A-Karte hat und sich ständigen Vorwürfen ausgesetzt sieht. Die Forderungen vieler sind immer sehr groß, beteiligen tuen sich aber sehr wenige. Dies gilt vom örtlichen Verein über die Landesverbände bis zum Oberverband, genauso für die ARGEN und Foren.

Dauerserienfreund hat geschrieben: Einfach mal zum Runden Tisch einladen. Ausprobieren. Machen


Dann mach. Oder beschränkt sich die Mitgliedschaft auf die Pflicht des Kritisierens?

Dauerserienfreund hat geschrieben: Für mich hat ein Verband die verdammte Pflicht und Schuldigkeit die Sammler zusammenzubringen und nicht die zweifellos vorhandenen Gräben noch weiter zu vertiefen.


Gräben werden eher durch solche anonymen Umfragen vertieft. Warum haben die Kritiker hier und auf stampsx nicht den Mut, ihren Unmut direkt auf dem Forum des BDPH zum "Ausdruck" zu bringen. Da liest Herr Becker sogar mit.

Dauerserienfreund hat geschrieben: Marko, das BDPH-Forum ist tot. Machen wir uns nichts vor. Dort hat keiner Interesse sich zu engagieren. Auch in diesem Punkt sähe ich Herrn Decker in der Pflicht, das untragbar gewordene Team um Lenke auszutauschen Bei 40000 Mitgliedern kann mir doch keiner sagen, dass da nicht ein oder zwei dabei sind, die Lust haben, hier was neues aufzubauen.


Ist das jetzt deine Bewerbung um einen Moderatorenplatz auf dem BDPH-Forum? Du bist doch auch BDPH-Mitglied?

Dauerserienfreund hat geschrieben: Marko, man kann doch nicht das Geschäftsgebahren eines auf Gewinnerzielung orientierten Unternehmens, genau das sind Fussballvereine, mit einem Verband vergleichen der gemeinnützig ist und zudem noch eine ganz andere Aufgabe gemäß Satzung hat.


Komisch das der BDPH für etwas kritisiert wird, was in den Landesverbänden schon lange Praxis ist. Beispielhaft: http://www.phila-mv.de/038710a16004f8c02/index.html - am unteren Ende der Seite.

Oder habe ich deine Kritik gegenüber dem Landesverband überlesen?

Dauerserienfreund hat geschrieben: Die Gründe, warum der BDPH das Thema Fälschungsbekämpfung ad-acta gelegt hat, interessieren mich und die Masse der Wald-und-Wiesen-Sammler eigentlich nicht. Ob ein Herr Böttger jetzt Investmentbanker wird, oder ein Herr Übler erstaunt ist, dass er für seine Tätigkeit kein Honorar bekommen soll. Who cares? Fakt ist aber nun einmal, dass es dem BDPH offensichtlich egal ist. Das Thema hat intern einfach nicht die Bedeutung und Ressourcen-Priorität. Herr Decker könnte dies ändern. Macht er aber nicht.


Kannst du eine Quelle zitieren, aus der hervorgeht, dass die Fälschungsbekämpfung vom BDPH nicht mehr betrieben wird. Ich hatte gedacht, Lars Böttger sei noch kommissarisch tätig.


Im Ergebnis halte ich diese spezielle Umfrage für wenig sinnvoll. Hier werden anonym Kreuzchen gesetzt. Niemand außer Dauerserienfreund äußert sich offen zu seinen Beweggründen. Da diese Umfrage zudem außerhalb des BDPH durchgeführt wird, hat der Vorstand des BDPH nicht einmal die Chance, sich zu rechtfertigen.
Richtig wäre es aus meiner Sicht, eine solche Umfrage auf dem Forum des BDPH zu starten und dort mit Begründungen zu hinterlegen. Nur so können die Kritisierten reagieren und ihren Kurs korrigieren und es entsteht nicht der Eindruck, das Gräben weiter vertieft werden.

Viele Grüße

Marko
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@marko

Beitragvon Redaktion » Samstag 22. November 2014, 21:25

marko hat geschrieben:Gräben werden eher durch solche anonymen Umfragen vertieft. Warum haben die Kritiker hier und auf stampsx nicht den Mut, ihren Unmut direkt auf dem Forum des BDPH zum "Ausdruck" zu bringen. Da liest Herr Becker sogar mit
.....
Im Ergebnis halte ich diese spezielle Umfrage für wenig sinnvoll. Hier werden anonym Kreuzchen gesetzt. Niemand außer Dauerserienfreund äußert sich offen zu seinen Beweggründen. Da diese Umfrage zudem außerhalb des BDPH durchgeführt wird, hat der Vorstand des BDPH nicht einmal die Chance, sich zu rechtfertigen.
Richtig wäre es aus meiner Sicht, eine solche Umfrage auf dem Forum des BDPH zu starten und dort mit Begründungen zu hinterlegen. Nur so können die Kritisierten reagieren und ihren Kurs korrigieren und es entsteht nicht der Eindruck, das Gräben weiter vertieft werden.


@marko

Einige deiner Behauptungen entsprechen nicht ganz der Realität und bedürfen seitens der Redaktion der weiteren Erläuterung, zumal der User @Dauerserienfreund eigentlich auch nicht die richtige Adresse für deine Kritik an der Umfrage ist.

Diese Umfrage ist wie du richtig erkannt hast anonym und hat das Ziel die aktuelle Stimmung unserer Mitglieder zu der Frage "Wie beurteilt ihr die Amtsführung des neuen BDPH-Präsidenten?" festzustellen. Dabei geht es uns um das Gesamtbild einer möglichst großen Zahl von Nutzern des Bund-Forums, um ein möglichst repräsentatives Ergebnis zu erhalten.

Natürlich starten wir eine deratige Umfrage nicht im BDPH-Forum, da wir in diesem "Forum" weder Moderations- oder Hausrechte besitzen, noch sich die weit überwiegende Masse unserer Nutzer in diesem "Forum" aufhält. Ich denke dies gilt in ähnlicher Form für StampsX. Das hat mit fehlendem Mut also nichts tun, zumal ich nicht erkennen kann, dass es "Mut" benötigt, um in irgendeinem Forum einen Beitrag zu schreiben.

Bitte vergesse nicht, dass es dieses Forum und StampsX überhaupt nur gibt, weil sich der BDPH-Vorstand über Jahre hinweg überfordert gezeigt hat, die in diesen Foren agierenden Personen und Sponsoren samt der damit verknüpften Ressourcen in die eigene Organisation einzubinden.

Und natürlich können sich Herr Decker oder andere Mitglieder des Vorstandes persönlich zu der Umfrage äußern. Einfach registrieren und los geht es. Solange unsere Forenregeln beachtet werden, gibt es bei uns keine Limits.
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Re: Uwe Decker: 365 Tage BDPH-Präsident - euer Feedback

Beitragvon db50 » Samstag 22. November 2014, 22:43

@Marko
Respekt vor deiner Meinung. Aber offensichtlich stehst du mit ihr weitgehend alleine.

Noch nicht mal der BDPH selbst würde dir zustimmen; zumindest nicht der WPHV, der auf seiner Facebookseite am 20.7.2014 folgenden Text veröffentlicht hat:

---Anfang Zitat (Quelle: WPHV)

https://www.facebook.com/wphv1882?fref=ts

Wir schämen uns mal wieder für unseren Bundesverband (BDPh), der seine Aufgabe anscheinend immer mehr darin sieht, nicht als "Interessensvertreter der mehr als 3 Millionen Briefmarkensammler in der Bundesrepublik Deutschland" (Zitat aus der BDPh-Homepage) tätig zu sein, sondern eher zu deren Schaden: Was spätestens bereits um 2002 deutlich wurde, als der BDPh bei der Euro-Einführung kraft- und willenlos agierte und so das Vernichten von Millionenwerten bei den Sammlern über ein wehrloses Akzeptieren der kurzen Umtauschzeiten für die bis dahin frankaturgültigen DM-Briefmarken indirekt unterstützte, findet nun ein weiteres plakatives Beispiel:

Seit jüngstem wird vom BDPh selbst eine sogenannte "BDPh-Belege-Edition" herausgegeben, in welcher Belege ohne jegliche (zumindest für uns erkennbare) philatelistische Qualität für teures Geld verkauft werden. Diese Belege sind in unseren Augen Phila-Schrott übelster Machart und werden daher wohl auch niemals in einer ernstzunehmenden Ausstellungssammlung zu sehen sein, da sie den vom BDPh selbst (mit-) entwickelten Qualitätskriterien für Ausstellungsbelege nicht entsprechen.

Diese "BDPh-Belege" stehen in einer Reihe mit Ersttagsblättern, Ersttagsbriefen, Messebriefen und den vielen anderen Machwerken der sammlerfeindlichen Briefmarken-Lobby, die niemals einen Postsack von innen gesehen haben. Diese Belege dienen vielmehr dazu, uninformierten, nicht aufgeklärten Sammlern Geld aus der Tasche zu ziehen und dafür nett anzusehendes, aber wertloses Altpapier zu bekommen.

Unser Verein, der als ältester Verein im Ländle sich in über 130 Jahren eine gewisse philatelistische Grundkompetenz erarbeitet hat, distanziert sich ausdrücklich von der "BDPh-Belege-Edition", da in ihr in unseren Augen keinerlei philatelistische Qualität zu erkennen ist und daher auch sie unserem Hobby nachhaltig schaden wird. Daher empfehlen wir unseren Mitgliedern, Facebook-Freunden und Besuchern dieser Seite, diese Pseudo-Belege nicht zu kaufen oder, wenn's schon in den Fingern juckt, dann nur mit dem Wissen, dass ein Kauf dieser Pseudo-Belege mittel- und langfristig eine hochprozentige Kapitalvernichtung sein wird!

Warum wir uns darüber so ärgern? Ganz einfach:

Wir als Verein sind nicht in der "Etappe" beim Fingerfood und beim Fotoshooting mit wichtigen Ministriellen bei den viel zu vielen Briefmarken-Präsentationen oder bei den viel zu vielen anderen angeblich so wichtigen Events, die dem Sammler aber nicht wirklich helfen, sondern wir stehen direkt an der "Front":

Wir kämpfen um jeden Sammler und um jedes Mitglied und müssen dabei beispielsweise an jedem Vereinsabend Sammler bzw. deren Erben trösten, die erkennen, dass sie mit ihrem von der Briefmarken-Lobby aufgeschwatzten Sammeln (à la Neuheiten-Abo, Vordruckalbum, Karton-Philatelie, Ersttagssonderstempel usw.) eine hochprozentige Kapitalvernichtung betrieben haben. Wir spüren jedesmal, wie bei ihnen innerlich die Wut und Frustration auf Briefmarken hochsteigt und unsere Chancen entsprechend auf Null sinken, sie für unser Hobby zu begeistern. Angesichts dieses Schocks sind die eigentlich an unserem Hobby potenziell Interessierten nicht nur für unser Hobby unwiederbringlich verloren, sondern sie multiplizieren ihre Negativ-Erfahrung in ihrem Familien-, Freundes- und Bekanntenkreis entsprechend weiter. So wird es immer schwieriger und aufwändiger, neue Interessierte für unser Hobby zu gewinnen, was so gut wie jeder an der "Front" bestätigen kann.

Diese - jetzt auch vom BDPh offiziell betriebene - Kapitalvernichtung bei unbedarften gutgläubigen Sammlern ist in extremster Form destruktiv für unser Hobby: In einem von einem Sammler empfundenen Schadensfall hilft dann auch das ganze von der Briefmarken-Lobby für die Fälle "hinterher" vorgegebene Pseudo-Rechtfertigungs-BlahBlah (à la "jedes Hobby kostet Geld", "Wer ein Buch kauft, wird es später auch nicht mit Gewinn weiterverkaufen können" usw.) nicht wirklich, wenn "vorher" immer etwas von "Aktie des kleinen Mannes", "Einmalig seltene Belege" usw. geschwafelt wird. Dieses "Vorher-Hinterher" hat dann den Charakter einer arglistigen Täuschung,

Wir hatten gehofft, mit dem neuen, auch von uns in Heidenheim 2013 gewählten BDPh-Vorstand kommt ein frischer Wind in den BDPh, der sich dann endlich tatsächlich im Interesse der angeblich 3 Millionen Briefmarkensammler engagiert, doch es gibt eigentlich nur weitere Enttäuschungen, wie jetzt nur beispielhaft diese "BDPh-Belege-Edition", die zwar läppisch mit ein paar Euro Kosten daherkommt, doch für jeden leicht erkennbar den BDPh als Mitglied der Briefmarken-Lobby demaskiert: Die nachhaltige Pflege und Stärkung unseres Hobbys wird geopfert für einen schnellen kurzfristigen Umsatz im Sinne "Nach mir die Sintflut".

Wollen wir hoffen, dass wir endlich bald auch wirklich erwähnenswertes Positives vom BDPh berichten können!


---Ende Zitat (Quelle: WPHV)

Damit sollte nun wirklich alles gesagt sein. Ich wünsche dem Bund-Forum viel Erfolg bei der weiteren Durchführung seiner Umfrage. Ich bin neugierig, ob die Nutzer dieses Forums tatsächlich der Meinung sind, dass Herr Decker das Klassenziel erreicht hat.
Eine Übersicht über alle bisher von mir verfassten Beiträge findet ihr hier
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Re: Uwe Decker: 365 Tage BDPH-Präsident - euer Feedback

Beitragvon DDR-Sammler » Sonntag 23. November 2014, 14:58

Ich habe eine 6 an Herrn Decker vergeben. Meine Begründung ist dabei ganz einfach: nach einem Jahr steht der BDPH schlechter da wie zuvor. Weniger Mitglieder, Verlust wichtiger Schlüsselkompetenzen wie die Fälschungsbekämpfung und wenn man den Artikel den @db50 gepostet hat liest, kommt man zu dem Ergebnis, dass der BDPH auch intern am zerfallen ist. Keines der Versprechen wurde zunmindest für mich erkennbar erfüllt.
Dass der Wphv seinem Präsidenten so in die Parade fährt, ist nachvollziehbar und dennoch erstaunlich. War Herr Decker nicht zu vor Chef des Wphv?
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Re: Uwe Decker: 365 Tage BDPH-Präsident - euer Feedback

Beitragvon GeigerHN » Montag 24. November 2014, 18:53

http://www.wphv.de/news.php

-> Decker 6 setzen
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Re: Uwe Decker: 365 Tage BDPH-Präsident - euer Feedback

Beitragvon T22 » Montag 24. November 2014, 21:07

Ich habe Herrn Decker ein 5 gegeben. Ausschlaggebend hierfür war/ist das Thema Fälschungsbekämpfung, in dem der BDPH leider alle Kompetenz verloren hat. Man denke nur an das Chaos um Hr. Übler :roll:
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Re: Uwe Decker: 365 Tage BDPH-Präsident - euer Feedback

Beitragvon Privatpostfan » Dienstag 25. November 2014, 00:55

Meine Note für den BDPH Präsidenten ist die "5". Als kleiner Sammler hat mich noch keine positive Nachricht erreicht, die Herr Decker zu vertreten gehabt hätte. Das kann aber auch der dürftigen Informationspolitik des BDPh liegen.
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Re: Uwe Decker: 365 Tage BDPH-Präsident - euer Feedback

Beitragvon RLP-Prinz » Dienstag 25. November 2014, 13:07

Aus der Distanz und ohne Insiderwissen ist es immer schwer sich ein Urteil zu bilden. Trotzdem scheint mir das vergangene Jahr für uns alle eher ein verlorenes Jahr gewesen zu sein. Ich sehe einfach die Schwerpunkte des BDPH und seiner Führungstruppe falsch gesetzt und von einer Interessenvertretung der Sammlerschaft ist der BDPh weiter entfernt denn je. Ich habe daher eine 5 vergeben.
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Re: Uwe Decker: 365 Tage BDPH-Präsident - euer Feedback

Beitragvon th1975 » Dienstag 25. November 2014, 21:27

Ich habe eine vier vergeben. Ich sehe die Bemühungen von Hrn. Decker die Philatelie wieder mehr öffentlich wahrnehmbar zu machen. Ich sehe aber auch die völlig falsche Wahl der Mittel. Anstatt sich den Medien des 21. Jh. zu bedienen (Facebook, Internetforen, Guerillakampagnen), versucht die Nr. 1 lieber auf jedes Pressephoto zu kommen.
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Re: Uwe Decker: 365 Tage BDPH-Präsident - euer Feedback

Beitragvon Marko » Donnerstag 4. Dezember 2014, 17:27

Hoffentlich bleibt es sachlich:

http://www.bdph.de/forum/showthread.php?14922-Unerfüllte-Erwartungen-an-den-neuen-Vorstand&p=129737#post129737
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Re: Uwe Decker: 365 Tage BDPH-Präsident - euer Feedback

Beitragvon Redaktion » Donnerstag 4. Dezember 2014, 20:41

marko hat geschrieben:Hoffentlich bleibt es sachlich


In diesem Thread und in diesem Forum wird es auf jeden Fall sachlich bleiben ;)

Ich denke die Umfrage hat in eindrucksvoller Klarheit darüber geschaffen, wie unsere User das Wirken von Herrn Decker bewerten. Es ist daher ein guter Zeitpunkt diese Umfrage samt Diskussion abzuschliessen.

Wer noch weiter "Randale" machen möchte, folgt bitte dem Link von Marko :mrgreen:
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