Austritt des Landesverbands Südwest aus dem BDPh beantragt!

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Austritt des Landesverbands Südwest aus dem BDPh beantragt!

Beitragvon Rumpelstilzchen » Dienstag 8. März 2016, 15:49

Der Württembergische Philatelistenverein Stuttgart 1882 e.V. hat auf seiner JHV am 03.03.2016 mit deutlicher Mehrheit beschlossen, einen Antrag zum "Austritt des Landesverbandes Südwestdeutscher Briefmarkensammlervereine e.V. (LV Südwest) aus dem BDPh zum nächstmöglichen Zeitpunkt" auszuarbeiten und beim LV Südwest einzureichen.

Dieses ist erfolgt und der LV Südwest hat am 07.03.2016 zugesichert, dass dieser Antrag auf dem LV Südwest-Tag am 30.04.2016 zur Diskussion/Abstimmung gestellt wird!

Hier der Antrag:
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Re: Austritt des Landesverbands Südwest aus dem BDPh beantra

Beitragvon JostB » Dienstag 8. März 2016, 19:11

Holla, das wird Herrn Decker aber gar nicht gefallen. Man darf gespannt sein, was der LV Südwest dazu sagt und entscheidet.
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Re: Austritt des Landesverbands Südwest aus dem BDPh beantra

Beitragvon Redaktion » Dienstag 8. März 2016, 20:09

Auch wenn diese Nachricht keine "offizielle News" der Bund-Forum Redaktion ist, verlinke ich diesen Thread mal auf die Startseite ;)
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Re: Austritt des Landesverbands Südwest aus dem BDPh beantra

Beitragvon Cicero » Mittwoch 9. März 2016, 21:09

Die althergebrachte organisierte Philatelie stirbt eine langsamen Tod und dort wo sie sich noch regt (wie etwa im Württembergischen Philatelistenverein Stuttgart 1882 e.V.) ist man gewillt mit einem Paukenschlag die alten Strukturen zu verlassen und dem Dachverband den Rücken zu zukehren.
Offensichtlich kann Herrn Decker selbst eine solche existenzielle Meldung nicht aus dem Winterschlaf locken; denn verwundert reibt man sich die Augen, schaut man einmal in das verbandseigene Forum: http://www.bdph.de/forum/showthread.php ... trag/page2. In diesem Thread postete „Rumpelstilzchen“ im Beitrag # 8 die brisante Nachricht und die gesamte Führungsriege des BDPh schweigt dazu in Ihrem eigenen Forum.
Ein weiter Tiefpunkt in der ohnehin desolaten Außendarstellung des Verbandes.
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Re: Austritt des Landesverbands Südwest aus dem BDPh beantra

Beitragvon chrisPI » Mittwoch 9. März 2016, 22:04

Ich glaube nicht, dass der Antrag angenommen wird. Trotzdem wäre der BDPh gut beraten, diesen Antrag als Schuss vor den Bug zu verstehen. Sonst wird vielleicht in den kommenden Jahren ein derartiger Antrag angenommen.
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Re: Austritt des Landesverbands Südwest aus dem BDPh beantra

Beitragvon Tortenwerfer » Mittwoch 9. März 2016, 22:43

Das wird ein fetter Denkzettel für die Decker-Clique. Bin schon auf die nächste HV gespannt.
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Re: Austritt des Landesverbands Südwest aus dem BDPh beantra

Beitragvon MarkusZech » Samstag 12. März 2016, 16:10

Tortenwerfer hat geschrieben:Das wird ein fetter Denkzettel für die Decker-Clique. Bin schon auf die nächste HV gespannt.


Ich sehe das nicht ganz so optimistisch. Der Antrag auf Austritt aus dem BDPH hat im Landesverband Südwest keine Chance auf eine Mehrheit. Wenn es richtig blöd läuft, wird der Antrag mit über 90% abgeschmettert und Decker ist der große Gewinner.
Verwendung des Avatar mit freundlicher Genehmigung von Thomas (th1975)
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Re: Austritt des Landesverbands Südwest aus dem BDPh beantra

Beitragvon th1975 » Mittwoch 16. März 2016, 15:16

Dieser Antrag hat keine Chance auf Mehrheit. Da sollte man mal etwas mehr Realitätssinn walten lassen. Auf dem Regionaltag für Nordwürttemberg am 13.03.2016 bekam der Antrag von Dr. Feifel gerade mal drei Stimmen.
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Re: Austritt des Landesverbands Südwest aus dem BDPh beantra

Beitragvon Dauerserienfreund » Mittwoch 16. März 2016, 18:03

Der Antrag von Feifel sorgt in den Foren für einigen Wirbel. Herrn Decker, der sich und seine vereinsfeindliche Strategie ohnehin für im Merkel'schen Sinne "alternativlos" hält, wird das nicht groß kratzen.

Solange die meisten Vereine obrigkeitshörig dem Verband die Stange halten, wird nichts wirklich Aufregendes passieren. Zudem sind die meisten Vereins- und Landesverbandsoberen Teil des Verbandskartells. Sie müssten bei Austritt aus dem BDPH den Verlust ihres Amtes befürchten. Und, sind wir mal ehrlich, darum geht es den meisten doch die sich hier wählen lassen.

Ich bewundere Herrn Feifel für sein Engagement, befürchte jedoch, dass der Schuss komplett nach hinten los geht. Es ist einfach noch zu früh, den "Aufstand" zu wagen.
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Re: Austritt des Landesverbands Südwest aus dem BDPh beantra

Beitragvon zackenbaer » Mittwoch 16. März 2016, 18:29

Selbst Wolfgang Maassen fühlt sich bemüßigt auf der Seite des Händlerverbandes etwas zum Thema zu schreiben.
http://aphv.de/raus-aus-dem-bdph-ungewo ... er-antrag/
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Re: Austritt des Landesverbands Südwest aus dem BDPh beantra

Beitragvon Rumpelstilzchen » Mittwoch 16. März 2016, 20:51

Drei Stimmen für den Antrag bei der Ermittlung eines "Stimungbildes" am 13.03.2016 auf dem Regionaltag Nordwürttemberg hören sich natürlich wenig an. Doch würde ich das nicht überinterpretieren. In der etwas aufgeheizten Stimmung wird m.E. nicht jeder Verein sich geoutet haben und die Gegenabstimmung (Wer ist gegen den Antrag?) gab es meiner Erinnerung nach nicht.

Nachtrag vom 17.03.2016:
Dass es auch keine Gegenabstimmung gab, ist auch im jetzt vorliegenden Protokoll zum Regionaltag dokumentiert:

"[..]
Top 7: Verschiedenes
[..]
Danach wurde Herrn Feifel (Stuttgart) das Wort erteilt. Er warb intensiv dafür, dass sein Antrag an den LV unterstützt werden solle, aus dem BDPh auszutreten. Er sah darin einen "Kulturwandel", der zu Höherschätzung der Vereinsarbeit führen werde. Er stieß aber bei den Anwesenden eher auf Skepsis bis offene Ablehnung, was sich auch im Meinungsbild widerspiegelte: nur drei Vereine erklärten sich offen für seinen Antrag.
Nach seinem Vortrag ergriff Herr Schweizer das Wort und erklärte die, wie er sie sieht, Notlage seines Vereins. Auf seine Rede folgte, wie schon bei Herrn Feifel, eine heftige Diskussion, die auch Herrn Schäfers (Schorndorf) Antrag zur Geschäftsordnung nicht beenden konnte.
12.10 Uhr beendete der Schriftführer seine Tätigkeit, da ihn eine wichtige Verpflichtung abberief. Danach dankte Herr Pendelin den Teilnehmern für ihr
Erscheinen und beendete die Tagung." [..]


Was lernen wir aus diesem Protokollauszug?

1) Kein Grund den Kopf hängen zu lassen, was die Erfolgsaussichten unseres Antrags angeht.
2) Der Regionaltag begann um 10 Uhr und wurde um 12:10 Uhr beendet. In diesen rund 2 Stunden gab es auch einen zwar äußerst interessanten, dennoch im Rahmen dieser Veranstaltung völlig unangebrachten philatelistischen Vortrag zu Nachkriegsbelegen, der über eine Stunde dauerte. Den Regional- und Vereinsvertretern, die die Spielregeln bestimmen, sind Diskussionen um die Zukunft der Verbands- und Vereinsphilatelie nicht wichtig und daher werden diese abgewürgt ("Antrag zu Geschäftsordnung"). Mit einem "Weiter So" werden von ihnen nach wie vor egoistische Ziele à la pünktlicher Mittagstisch, aber keine übergeordneten Ziele zum Wohle der Verbands- und Vereinsphilatelie angestrebt .
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Re: Austritt des Landesverbands Südwest aus dem BDPh beantra

Beitragvon ZD-Fan » Freitag 18. März 2016, 21:56

Na da bin ich mal gespannt, wie sich das alles weiter entwickelt. In jedem Fall würde ich mir wünschen, dass der BDPH diesen "Warnschuß" richtig einordnet und seine Politik gegenüber den Vereinen überdenkt.
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Re: Austritt des Landesverbands Südwest aus dem BDPh beantra

Beitragvon Rumpelstilzchen » Mittwoch 23. März 2016, 09:11

Für alle an diesem Thread interessierte Mitglieder des Bund-Forums nur der Hinweis, dass die Diskussion darüber fast ausschließlich auf den Philaseiten geführt wird:

Red.: Link wegen Verstoß gegen unsere Forenregeln entfernt. Begründung: Weiterleitungen auf Seiten die erkennbar nur gewerblichen Zwecken dienen und unseren eigenen Grundsätzen in elementarer Weise widersprechen, sind hier nicht erwünscht.

Da war die Reaktion seitens der Nutzer auf mein Posting am intensivsten...
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Re: Austritt des Landesverbands Südwest aus dem BDPh beantra

Beitragvon Rumpelstilzchen » Mittwoch 23. März 2016, 13:23

Entschuldigt. Das war Unwissenheit. Auch ich möchte eigentlich lieber die Diskussionen zu unserem Antrag hier führen. Schließlich habt Ihr erst Rumpelstilzchen möglich gemacht und seid so das Heimatforum des Nervtrolls...
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Re: Austritt des Landesverbands Südwest aus dem BDPh beantra

Beitragvon Rumpelstilzchen » Donnerstag 24. März 2016, 11:22

Auch wenn nicht alle unter Euch Verständnis für die Sorgen von Ortsvereinen haben, möchte ich Euch doch einen Blick auf die Statistik zeigen, damit Ihr die Probleme, die (nicht nur) der WPhV mit dem BDPh hat, besser versteht:

Im Jahr 2014 konnte der BDPh über 800 neue Sammler als Mitglieder gewinnen. Darin enthalten sind auch Direktmitglieder. Die Briefmarkenfreunde Nürtingen waren im Jahr 2014 mit 17 neuen Mitgliedern bundesweit der erfolgreichste Verein bei der Mitgliederneugewinnung!
Im Frühjahr 2015 konnte der BDPh rund 200 neue Direktmitglieder allein nur über die Werbeflyer-Aktion bei den Neuheiten-Kunden der Deutschen Post (BDPh-Direktmitgliedschaft im ersten Jahr zum Schnäppchenpreis von 19 €) akquirieren.

Also:

Rund 200 neue Direktmitglieder allein durch eine Werbe-Aktion im Frühjahr 2015; über 800 neue Mitglieder im BDPh (einschließlich Direktmitglieder) im ganzen Jahr 2014!

Die Einführung der Direktmitgliedschaften im Jahr 1996 wurde von der damaligen BDPh-Spitze auch damit begründet, diese neuen Direktmitgliedschaften so teuer zu machen, dass Ortsvereine keinen Schaden (Mitgliederklau) durch sie erleiden würden.
1996 kostete entsprechend die BDPh-Direktmitgliedschaft 60 DM und eine Ortsvereinsmitgliedschaft beim WPhV mit 30 DM nur die Hälfte.
2015 kostete die BDPh-Direktmitgliedschaft 39 Euro und die WPhV-Mitgliedschaft mit 25 Euro schon rund zwei Drittel.
Ab 2017/18 nach den geplanten Erhöhungen wird die WPhV-Mitgliedschaft rund drei Viertel einer BDPh-Direktmitgliedschaft kosten.

Bei anderen Ortsvereinen wird es genauso aussehen.

In Relation ist damit die BDPh-Direktmitgliedschaft in den letzten 20 Jahren deutlich billiger geworden. Die damalige Begründung der BDPh-Spitze zur Einführung der Direktmitgliedschaften (à la "so teure BDPh-Direktmitgliedschaft, dass sie Ortsvereinen nicht schadet") hat sich auf der Zeitschiene als Lüge entpuppt.

Der BDPh hat nach Einführung der Direktmitgliedschaften im Jahr 1996 nach Einschätzung des WPhVs den Ortsvereinen mindestens ein Viertel aller neuen Mitglieder "geklaut". Durch das 2015 eingeführte Angebot an Arge-Direktmitgliedschaften wird der BDPh den Ortsvereinen rund die Hälfte aller neuen Mitglieder "klauen".

Wie sollen angesichts solcher Wettbewerbsbedingungen die meist deutlich überalterten Ortsvereine neue, frische, junge, enagagierte Mitglieder bekommen?

http://www.bdph.de/forum/archive/index.php/t-15295.html
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Re: Austritt des Landesverbands Südwest aus dem BDPh beantra

Beitragvon Tortenwerfer » Freitag 25. März 2016, 15:29

Die Philatlie organisiert sich den Bedürfnissen der Zeit und der Menschen. Viele Sammler haben daher nach schlechten Erfahrungen für sich entschieden, ihrem Hobby nicht in verrauchten Stuben finsterer Spelunken nach zu gehen, sondern nutzen stattdessen moderne Medien. Natürlich spielt das Internet hier eine sehr entscheidende Rolle. Vor 25 Jahren konnte ich weder bei Ebay mich nach neuen Briefmarken umsehen, noch konnte ich mich in einem Forum informieren, mich einbringen und mich unter Gleichgesinnten von der Couch in meinem Wohnzimmer austauschen. Daher spielten Vereine damals eine sehr viel bedeutendere Rolle. Heute ist das aber nicht mehr so. Vereine müssen sich ihre Existenzberechtigunng im digitalen Zeitalter immer wieder auf das Neue erkämpfen. Manchen Vereinen gelingt das ganz gut, dein WPHV ist sicherlich ein positives Beispiel, anderen Vereinen gelingt das nicht, was i.d.R. das Ende des Vereins bedeutet. So ist nun mal das Leben. Alles verändert sich. Und ich bin persönlich sehr neugierig, wie unser Hobby in 10, 20 oder sogar 50 Jahren aussieht.
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Presseerklärung des WPHV

Beitragvon Redaktion » Samstag 26. März 2016, 12:53

Gut zum Thema passt die folgende Pressemitteilung des WPHV, die uns heute erreicht hat und die wir an dieser Stelle unverändert und unkommentiert veröffentlichen.

---
P r e s s e m i t t e i l u n g
wtp1 2016.03.25

Württembergische These von 2016:

BDPh geht mit sich selbst fremd

„Württembergischer Philatelistenverein“ beklagt Mitglieder-Klau

Stuttgart. Der Bund Deutscher Philatelisten e.V. (BDPh) gibt an, die Interessen von „etwa 38.000 Mitgliedern in ca.1.200 Vereinen und Arbeitsgemeinschaften“ zu vertreten. Doch mit dem Geld, das die Mitglieder Jahr für Jahr an ihn abführen, geht der Bund mit sich selbst fremd: Er wirbt bei vereinslosen Sammlern für so genannte Direktmitgliedschaften - unter Umgehung seiner wichtigsten zu fördernden Schützlinge, der im ganzen Land verstreuten örtlichen Vereine. Dadurch tritt er paradoxerweise als direkter Konkurrent seiner vielfach ohnehin schwächelnden Ortsvereine auf und gefährdet massiv deren Existenz.

Die meist überalterten Vereine sind dringend auf Sammlernachwuchs angewiesen, den es nach wie vor gibt. Geeignete Kandidaten werden jedoch vom BDPh (der Medienkanäle besser als ein Ortsverein nutzen kann) als so genannte Direktmitglieder umworben, um kurzfristig die eigene klamme Kasse aufzubessern. Die gewonnenen Direktmitglieder (auch als Einzelmitglieder bezeichnet) sind für die örtlichen Vereine verloren, obwohl viele davon nach Meinung des Württembergischen Philatelistenvereins Stuttgart 1882 e.V. (WPhV) dort besser aufgehoben wären. Denn erfahrungsgemäß besteht häufig ein persönlicher Beratungsbedarf durch fortgeschrittene Sammler.

Ein Beispiel, wie der BDPh vorgeht: Im Frühjahr 2015 warb er bei Dauerbeziehern der Postphilatelie mit einer Beilage um Beitritte zum „Schnäppchenpreis“ von 19 € im ersten Jahr. Kein Ortsverein kann da mithalten! (Der WPHV muss allein an Bundes- und Landesverband 17,50 € pro Jahr und Mitglied abführen). Durch die letzte Werbeaktion konnte der BDPh rund 200 neue „Direkt¬mitglieder“ rekrutieren und damit den Vereinen vorenthalten - das sind zahlenmäßig etwa ein Viertel der über 800 Sammler, die 2014 insgesamt dem BDPh beigetreten sind.

Solchen Praktiken „unseres“ Dachverbandes will der WPhV nicht länger tatenlos zusehen - nach dem Motto „Die da oben werden’s schon richten!“. Beiträge seiner Mitglieder möchte er lieber zur Sicherung und Stärkung lokaler und regionaler Clubs und für zukunftsorientierte Internetauftritte einsetzen. Deshalb hat der WPhV (mit deutlicher Zustimmung seiner Mitglieder) am 6. März 2016 seinem Landesverband Südwest dessen Austritt aus dem BDPh vorgeschlagen. Der Antrag wurde für den nächsten Landesverbandstag am 30. April 2016 in Freiburg zur Abstimmung zugelassen.

Philatelistische Vereine, die über ihren Landesverband Mitglied beim BDPh sind und ihn dadurch finanzieren, sollten sich fragen, ob dieser als Gegenleistung genügend für ihre Zukunftssicherung unternimmt. Anstatt noch länger abzuwarten und zu „beobachten“, empfiehlt der WPhV, jetzt Nägel mit Köpfen zu machen.

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Re: Austritt des Landesverbands Südwest aus dem BDPh beantra

Beitragvon ZD-Fan » Sonntag 27. März 2016, 12:14

Eines muss man schon jetzt konstatieren: der WPHV macht eine bessere Pressearbeit wie allen anderen Vereine ;) Ich bin neugierig wie es weiter geht.
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Re: Austritt des Landesverbands Südwest aus dem BDPh beantra

Beitragvon Rumpelstilzchen » Montag 28. März 2016, 09:37

Rumpelstilzchen hat geschrieben: [..] In Relation ist damit die BDPh-Direktmitgliedschaft in den letzten 20 Jahren deutlich billiger geworden. Die damalige Begründung der BDPh-Spitze zur Einführung der Direktmitgliedschaften (à la "so teure BDPh-Direktmitgliedschaft, dass sie Ortsvereinen nicht schadet") hat sich auf der Zeitschiene als Lüge entpuppt. [...]


Für alle, die meinen, dass die vom WPhV im Antrag geforderten 75 € Jahresbeitrag für eine BDPh-Direktmitgliedschaft unverschämt hoch oder unrealistisch wären:

Bei der Einführung der Direktmitgliedschaften im Jahr 1996 wurden vom BDPh seinen Direktmitgliedern (in Deutschland) 60 DM in Rechnung gestellt und seinen Ortsvereinsmitgliedern 12 DM.

Also war der BDPh-Beitrag für eine Direktmitgliedschaft 5mal so teuer wie der für eine Ortsvereinsmitgliedschaft.

Ab 2017 wird der BDPh 15 € Beitrag von seinen Ortsvereinsmitgliedern in Rechnung stellen. Würde man wie einst zur Einführung der Direktmitglieschaften den Faktor 5 ansetzen, dann müsste eine BDPh-Direktmitgliedschaft ab dem Jahr 2017 75 € kosten - genauso viel, wie vom WPhV gefordert.

Dass der BDPh ab 2017 nur 42 € Beitrag für BDPh-Direktmitgliedschaften verlangt (und damit nicht mal den Faktor 3!) zeigt, dass die Begründungen zur Einführung der Direktmitgliedschaften eine einzige Lüge waren und es für Ortsvereine höchste Zeit ist, dieses Lügengebäude zu zerstören und einen Kulturwandel zugunsten der Ortsvereine einzuläuten!
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Re: Austritt des Landesverbands Südwest aus dem BDPh beantra

Beitragvon Rumpelstilzchen » Samstag 2. April 2016, 06:15

Liebes Bund-Forum,

auch wenn es bisher in anderen Foren (und speziell in dem einen oben genannten) mehr Resonanz auf den WPhV-Antrag zum "Austritt des LV Südwest aus dem BDPh" als in Eurem Forum gab, hat es sich jedoch gezeigt, dass Quantität nicht gleich Qualität ist, d.h., in den anderen Foren gibt es zuviele Leser, die nach meiner Einschätzung schon seit Ewigkeiten kein Klassenziel mehr erreicht haben, jedoch meinen nach wie vor eine höhere Klasse besuchen zu dürfen.
Das nervt alle Beteiligte in diesen Foren und daher meine Frage an Euch, ob es ok wäre, wenn ich ab sofort ausschließlich nur bei Euch mich zu diesem Thema engagiere? Ihr habt dem WPhV-Antrag die größte Wertschätzung von allen Foren gegeben, in dem Ihr beispielsweise dazu eine eigene "News"-Meldung gebracht habt. Auch habt Ihr in der Vergangenheit öfters bewiesen, dass Ihr für Angelegenheiten von Ortsvereinen tatsächlich ein offenes Ohr habt.

Wenn dieses Vorgehen aus Eurer Sicht ok wäre, würde ich alle mir bekannten Beiträge aus anderen Foren zu diesem Thema hierherkopieren (mit keiner Verlinkung zu diesem anderen Forum, aber Angabe des Forums) und ausschließlich auch nur hier darauf antworten. Dies bedeutet, dass Ihr möglicherweise viele Zugriffe und viele "Rumpelstilzchen"-Inhalte und -Einträge bekommen werdet. Möglicherweise werden sich jedoch auch Leser einschleichen, die keine Empfehlung zum Besuch einer höheren weiterführenden Schule mitbringen, diese aber trotzdem penetrant besuchen wollen. Da müsstet Ihr konsequent die Versetzungsregeln anwenden oder schauen, dass die restliche Klasse bei solchen Inklusionen nicht darunter leidet, denn sonst würde das Klassenziel aller gefährdet werden.

Im oben genannten Forum sind zu dem Thema in rund 3 Wochen rund 180 Beiträge geschrieben worden, die rund 8.000 Zugriffe erhalten haben. Wäre das ok aus Eurer Sicht? Bitte gebt Bescheid, damit ich ggf. rasch loslegen kann.

Viele Grüße

Rumpelstilzchen
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Re: Austritt des Landesverbands Südwest aus dem BDPh beantra

Beitragvon Redaktion » Samstag 2. April 2016, 10:24

Hau rein Johannes ;)
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Re: Austritt des Landesverbands Südwest aus dem BDPh beantra

Beitragvon Rumpelstilzchen » Samstag 2. April 2016, 17:04

Philaseiten: saintex, 02.04.2016, 00:37:53 (# 178) hat geschrieben:Für den unbefangenen Forumteilnehmer wird diese Diskussion immer abstruser. Mit dem letzten "Wortbeitrag" von WPhV ist aus meiner Sicht der peinliche Höhepunkt erreicht. Das Gezänk um angeblichen "Mitgliederklau" ist für den normalen Forumteilnehmer nicht mehr nachvollziehbar. Meine Meinung ist: Tragt Euer Gezänk auf Verbandsebene in den Versammlungen aus und lasst uns hier im Forum damit in Ruhe.!

Ich hatte mich hier in diesem Forum vor einigen Jahren angemeldet, weil dieses Forum nach meiner Ansicht eine Plattform für qualifizierten Austausch philatelistischer Erfahrungen und Kenntnisse bildet und mich auch aktiv mit Beiträgen zum Thema Airmai/Luftpost beteiligt. An kleinlicher Vereinsmeierei habe zumindest ich kein Interesse. Investiert Eure Energie lieber damit interessante philatelistische Beiträge hier im Forum zu schreiben.

Ich schliesse mich Holzingers Ansicht an, dass hier zum Thema alles gesagt ist (wenn auch vielleicht noch nicht von allen) und dieser unsägliche Thread daher unverzüglich geschlossen werden sollte.

saintex


saintex, seit 2010 Mitglied im dortigen Forum, beschwert sich, dass er genötigt wird eine Diskussion mitlesen zu müssen, zu der bereits 178 Beiträge geschrieben wurden, von ihm aber kein einziger, obwohl er andere Threads in diesem Forum bereits mit unzähligen Beiträgen bereichert hat.

Hier ein Nutzer mit einem ähnlichen Anliegen:

Philaseiten: Cantus, 02.04.2016, 02:45:05, (# 179) hat geschrieben:Liebe Forengemeinde,

merkt ihr denn gar nicht, dass ihr hier von einem Menschen, der vorgibt, die Interessen des WPhV Stuttgart zu vertreten, tatsächlich aber von nicht nachvollziehbaren Ängsten um kleine Beitragserhöhungen geplagt wird und ganz generell einen tiefen Hass gegen den BDPh pflegt, regelrecht vorgeführt werdet?

Wenn der BDPh tatsächlich so furchtbar wäre, warum ist der WPhV Stuttgart nicht längst aus dem BDPh ausgeschieden? Das wäre doch durchaus möglich, das haben andere Vereine oder auch ARGEn längst vollzogen. Aber nein, es muss gleich der LV Südwest sein, damit dem BDPh ein so großer Schaden zugefügt wird, dass ihm, falls noch weitere Landesverbände folgen, die Auflösaung droht.

Den letzten Kommentar vom 1.4.2016 [#177] kann ich nur noch als hysterisch bezeichnen. Also hört endlich auf, nach irgendwelchen Gegenargumenten zu suchen, ihr werdet weiterhin auf taube Ohren stoßen. Das kostet bloß Kraft und Nerven und eine Menge Zeit, die viel besser mit sinnvoller Philatelie gefüllt werden könnte.

Viele Grüße
Ingo


Cantus hat den im Thread bereitgestellten WPhV-Antrag nicht gelesen bzw. ihn nicht verstanden. Denn dann wüsste er, dass der Württembergische Philatelistenverein Stuttgart 1882 e.V. (WPhV) und die anderen Ortsvereine (OVs) nicht Mitglied im BDPh sind, sondern Mitglied in den jeweiligen Landesverbänden (LVs). Daher können die OVs nicht aus dem BDPh austreten, sondern um aus dem BDPh austreten zu können müssen sie bei ihrem LV austreten. Der WPhV fühlt sich jedoch bei seinem LV Südwest wohl und möchte daher nicht aus seinem LV austreten. Deswegen hat der WPhV nach Beschluss auf seiner JHV 2016 den Antrag gestellt, dass doch der LV Südwest aus dem BDPh austreten soll. Damit wäre nach Einschätzung des WPhV das BDPh-Problem gelöst. Die Kunst besteht jedoch darin, die anderen 130 OVs davon zu überzeugen, dass ein Austritt des LV Südwest aus dem BDPh sinnvoll ist. Dieser Weg ist schwieriger als der normal von einem OV praktizierte Austritt aus seinem LV, obwohl der BDPh der eigentliche Austrittsgrund ist. Trotz der Mühen ist der Weg des WPhV lohnenswerter und nachhaltiger für alle OVs in Südwest.

Auch hat der WPhV nie ein Theater um die paar Euro BDPh-Beitragserhöhung für seine Mitglieder gemacht, sondern stets die Wettbewerbsfähigkeit der verschiedenen BDPh-Beitragsmodellen angeprangert, die seit Einführung der BDPh-Direktmitgliedschaften (DM) im Jahr 1996 kontinuierlich zu einer Benachteiligung der OVs geführt haben.
Durch die permanente latente Angleichung der BDPh-Beiträge hat der BDPh über die Jahre die Geschäftsgrundlage verlassen, mit der einst die BDPh-DM beschlossen wurden. So kostete die BDPh-DM damals bei Einführung mit 60 Mark das 5fache einer BDPh-Beitrags einer OV-Mitgliedschaft (12 Mark).

Entsprechend fordert der WPhV in Anlehnung an damalige Beschlüsse, dass die BDPh-DM ab 2017 keine 42 €, sondern 75 € kosten soll und die neue Arbeitsgemeinschaft (Arge)-DM entsprechend das Dreifache (45 €):

Die im Jahr 2015 erfolgte Einführung der Arge-DM zu einem Preis von 12 € (bzw. 15 € ab 2017) wird den OVs massiv schaden, was unter der Hand auch von Verbandsfunktionären, die bei den damaligen Beschlusssitzungen vom BDPh überrumpelt wurden, inzwischen zugegeben wird.

Wie es sich für eine unsaubere Sache gehört, wurde die Arge-DM 2015 still und heimlich ohne Beteiligung der OVs beschlossen! Der WPhV betrachtet diese Einführung als "rote Linie", die überschritten worden ist, und hat daher den o.g. Antrag gestellt.Der WPhV ist überzeugt, dass durch ein solches Beitragsmodell der BDPh einen konstruktiven Beitrag zur Sicherung und Stärkung seiner OV leisten kann. Solange er diese nicht tut, ist er nach Einschätzung des WPhV kein Partner, sondern ein Wolf im Schafspelz für seine OVs.

All das wurde in den ganzen vorherigen Beiträgen im betreffenden Forum ausführlich und immer wieder beschrieben, doch Ingo kann oder will das Ganze nicht verstehen. Was soll man dazu sagen?


Philaseiten: stampmix, 02.04.2016, 08:16:48, (# 180) hat geschrieben:@ Holzinger [#176]
@ saintex [#178]
@ Cantus [#179]

Der WPhV führt einen basisdemokratischen Kampf gegen die ArGe-Direktmitgliedschaften. Wenn das nicht eurer Meinung entspricht, dann bringt sachliche Argumente vor und führt eine Diskussion. Oder lasst es bleiben, wie viele andere auch. Denn hier hat der WPhV definitiv recht: Keiner nötigt euch, euch hier zu beteiligen.

@ WPhV Stuttgart [#177]

Deine Beiträge sind definitiv zu (viel zu) lang und zu komplex.

"Und dass der LV Südwest den WPhV-Antrag ohne jegliche Spielchen zur Diskussion und zur Abstimmung beim LV-Tag angenommen hat, zeigt, dass er einen demokratischen Anstand kennt, nicht rechthaberisch ist, sondern die Größe hat zu erkennen, dass er möglicherweise nicht optimal beim Hinterzimmer-Gemauschel aufgestellt war und so auch bereit ist, Korrekturen einzuleiten bzw. die Möglichkeit dazu zu geben. So gesehen ist der LV Südwest der professionellste Verband in Deutschland für uns Sammler!"


Bist du dir da wirklich sicher? Den Antrag abzulehnen war keine Option. Ihn aber so zu behandeln, dass er nicht beschlußfähig ist, lässt mich doch stutzig werden. Solch weitreichende Anträge MÜSSEN in der Tagesordnung, die zudem rechtzeitig nebst Antrag (mit Begründung) verschickt sein muß, aufgeführt sein.

Zu deinem Anliegen:

Dass die Arge-Direktmitgliedschaften den Ortsvereinen massiv schaden werden, ....


Dem kann ich zustimmen, denn es ist auch mein Weg. Und je kleiner die Ortsvereine werden, desto schwieriger ist es, dort ein passendes philatelistisch inspirierendes Umfeld zu finden.

Ich würde mir wünschen, daß du dich auf das Wesentliche deines Anliegens konzentrierst, auf die wenigen Sachbeiträge und Gegenargumente eingehst und am Ball bleibst (um dein andernorts gewähltes Bild zu zitieren).

mit bestem Gruß
stampmix


Immerhin hat der WPhV und dessen Vorstreiter auch Fans, wenn auch viel zu wenige. Meine Beiträge, das wird zu recht bemängelt, sind zu lang. Doch es fällt mir schwer, die komplizierte Materie, die vielen Anfragen und meine Antworten dazu kurz und knapp widerzugeben.

Zur vorgebrachten Kritik in diesem Beitrag muss man die Chronologie kennen:
Anfang 2015 erfuhr der WPhV von den Arge-DM.
Darauf hin hat ein Nervtroll "Rumpelstilzchen" das BDPh-Forum mit Beiträgen so kirre gemacht, dass anscheinend der BDPh die Einführung dieser Arge-DM zurückgenommen hat (zu hoher Verwaltungsaufwand, hieß es im Rundbrief vom Mai 2015 der Arge Württemberg).
Daraufhin war das Thema erledigt und erst durch Zufall erfuhr der WPhV im BDPh-Forum am 17.02.2016 http://www.bdph.de/forum/showthread.php?16109-Arge-Mitgliedschaft-und-BDPh-Beitrag&p=139078&viewfull=1#post139078, dass doch die Arge-DM eingeführt wurden und die Mai-Aktion lediglich ein Ablenkungsmanöver war. Der Erste Vorsitzender des WPhV kündigte daraufhin öffentlich in dem BDPh-Forum an, dass damit eine "rote Linie" überschritten worden ist, dass also Konsequenzen zu erwarten sind.

Die Einladungen zur JHV am 03.03.2016 waren leider zu diesem Zeitpunkt schon verschickt, so dass der WPhV-Antrag "Austritt des LV aus dem BDPh" nicht mehr explizit auf die Tagesordnung genommen werden konnte. Daher wurde der Antrag ohne eigenen TOP auf der JHV diskutiert und beschlossen. Vier Wochen Einspruchsfrist sind herum und meines Wissens liegt kein Einspruch von einem Mitglied zu diesem Beschluss vor. Sollte unerwarteterweise dennoch ein Einspruch kommen und Recht erhalten, dann kommt dieser Antrag in überarbeiteter und optimierter Form auf der nächsten JHV 2017 auf die Tagesordnung und es kann angesichts der Leistungsträger des WPhV von einem Beschluss ausgegangen werden.

Ebenso konnte angesichts des skizzierten engen Zeitfensters der WPhV-Antrag auch nicht mehr als eigenständiger TOP in die Tagesordnung des LV-Tags untergebracht werden. Seitens des LVs wurde jedoch mündlich zugesichert, dass jeder OV in Südwest diesen Antrag zeitnah (d.h. nur Tage nachdem der LV den Antrag erhalten hat) bekommen wird, so dass jeder OV ausgiebig Zeit hat, mit seinen Mitgliedern darüber zu diskutieren bzw. auf den anstehenden JHVs sogar darüber zu beschliessen. Vor einer Woche hat der WPhV allen OVs in Südwest, deren E-Mail auf der Homepage des LV zu entnehmen war, per E-Mail den Antrag ebenfalls zugeschickt verbunden mit der Bitte, am LV-Tag teilzunehmen bzw. sich dort von einem OV ihres Vertrauens vertreten zu lassen. Es wird daher für jeden OV in Südwest schwer sein, hinterher zu sagen (und auch zu beweisen!), er hätte von dem Antrag nichts gewusst!

Der WPhV-Antrag kann aus formalen Gründen oder sonstigen Gründen bei einem Beschluss natürlich angefochten werden. Dies wäre aber zum einen nur peinlich für den Kläger (ob er Erfolg hat oder nicht) und zum anderen würde es grundsätzlich nichts ändern, da dann dieser Antrag formal korrekt zum nächsten LV-Tag gestellt werden wird. Man muss kein Prophet sein, um sagen zu können, dass bis dahin bei einem wie bisher beratungsresistenten BDPh der Druck im Kessel eher gestiegen als gefallen sein wird!

Philaseiten: filunski, 02.04.2016, 10:50:12 (# 181) hat geschrieben:Verehrte philatelistische Gemeinde, Anhänger und Gegner des WPhV Begehrens,

das ganze Thema polarisiert ja sehr und von beiden Seiten gibt es vernünftige Argumente Pro und Contra, leider wird aber überwiegend viel polemisiert, Fakten verdreht oder einfach nur falsches und dummes Zeugs geschrieben. Am Ende dreht sich die Kuh immer wieder im Kreis und ihre Pirouetten zu verfolgen ist manchmal mehr, oft weniger unterhaltsam.

Deshalb möchte ich das Thema hier mal mit einer kleinen "Mär" auflockern, und auch mal in diesem thread ein Bild zeigen: ;-)
Rumpel1.jpeg


"Es war einmal in einem Ländle, für manche Betrachter die schönste Ecke auf der ganzen Welt, dort wo sie alles können, außer Hochdeutsch, ein angesehener und wie den dortigen Bewohnern zueigen, fleißiger Dr., nennen wir ihn einmal Dr. Feifel (jegliche Ähnlichkeiten mit tatsächlich lebenden Personen oder existierenden Orten ist weder zufällig noch ungewollt).

Dieser war, wie mir glaubhaft versichert wurde, eine durchaus angesehene Persönlichkeit und in seinem Fachgebiet auch anerkannte und respektierte Person. In der Brust dieses Herrn schien aber noch eine zweites Ego zu wohnen, das Rumpelstilzchen [1]. Ähnlich wie in dem Roman von R.L. Stevenson "Dr. Jekyll und Mr. Hyde" [2] übernahm das Rumpelstilzchen immer mehr dir Rolle des Mr Hyde.

Wie die Geschichte dann ausging, ist (noch) nicht überliefert, aber vorsichtshalber zitiere ich hier mal das Ende des Märchens der Gebrüder Grimm:
"Da schrie das Männlein vor Zorn und stieß den rechten Fuß tief in die Erde, dann packte es in seiner Wut den linken Fuß und riß sich selbst mitten entzwei."

Dann hoffen wir mal, dass unserem Dr. Feifel aus dieser Mär solch ein Ende erspart bleibt, auch wenn es sich vielleicht der eine oder andere Mitleser hier so wünschen würde."


Rumpel2.jpeg

Beste Grüße,
Peter

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Rumpelstilzchen
[2] https://de.wikipedia.org/wiki/Der_selts ... d_Mr._Hyde


Was soll man dazu sagen? Nur soviel dazu: Wenn man im Arbeitsleben steht, Familie managt usw., dann will man nicht noch in seiner Freizeit und bei seinem Hobby sich mit dem sonst überall auftretenden beschönigendem einlullenden WischiWaschiBlahBlah zufrieden geben, die täglich überall auftauchende Dummheit und Ignoranz mit einem Masochismus ertragen usw., sondern dann einfach mal Tacheles reden. Das mag arrogant rüberkommen, doch Rumpelstilzchen (der sich übrigens bewusst diesen Namen gegeben hat) oder "Mr. Hyde" ist dies egal, denn ein OV-Häupling à la "Dr. Jekyll" mit Anzug und Krawatte usw., der als Everybody's Darling schon tonnenweise beim BDPh-Konstrukt vortanzte und sich dort mit Lametta, Glasperlen oder Nahkampfspangen abspeisen ließ, würde beim BDPh-Konstrukt nichts für die OVs erreichen. Dies zeigt die Geschichte! Und Rumpelstilzchen, und das unterscheidet ihn wohl von den meisten anderen OV-Häuptlingen, braucht kein Lametta, keine Glasperlen, keine Nahkampfspangen, sondern will im Jahr 2032 einfach nur in der ersten Reihe sitzen, wenn der WPhV sein 150. Jubiläum feiert...

Philaseiten: stampmix, 02.04.2016, 11:19:16 (# 182) hat geschrieben:@ filunski [#181]
Man kann die Grenze des anständigen Umgangs auch mit einer Parabel [1] überschreiten.

fassungslos
stampmix

[1] https://de.wikipedia.org/wiki/Parabel_%28Sprache%29


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Re: Austritt des Landesverbands Südwest aus dem BDPh beantra

Beitragvon Tortenwerfer » Samstag 2. April 2016, 17:22

Hallo Rumpelstilzchen, hallo Johannes Feifel,
ich finde dein Engagement für das Überleben deines WPHV absolut vorbildlich. Andere Vereine, die den Schuß noch nicht gehört haben, können und werden sich daran ein Vorbild nehmen. Dass du diese Herkulesaufgabe neben deinem Job ausübst ist einfach toll. Ich drück dir und deinem WPHV die Daumen, auch wenn ich selbst kein Vereinsmeier bin. Und ich denke ich spreche hier nicht nur für mich selbst.
Daher hast du es auch nicht verdient dich von diesen unsäglichen Philaseiten-Typen verhöhnen zu lassen. Aber ehrlich, wer sich in diese philatelistische Kläranlage begibt, muss sich auch nicht wundern, wenn mit Shice geschmissen wird und er mit einem braunen Kittel die Arena verlässt.
Ich bitte dich daher den Kopf weiter oben zu halten und weiter zu machen. Ich lese gerne wieder von dir.
Gruß vom Tortenwerfer
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Re: Austritt des Landesverbands Südwest aus dem BDPh beantra

Beitragvon alemannia » Samstag 2. April 2016, 18:08

Rumpelstilzchen hat geschrieben:Liebes Bund-Forum,

gibt es zuviele Leser, die nach meiner Einschätzung schon seit Ewigkeiten kein Klassenziel mehr erreicht haben, jedoch meinen nach wie vor eine höhere Klasse besuchen zu dürfen.


Rumpelstilzchen


Hallo zusammen,

na dann verabschiede ich mich mal aus diesem Forum.

Wenn einem Rumpelstilzchen, der sich seit Anfang letzten Jahres durch die Phila-Foren gebetsmühlenartig trollt und nun auch noch User derartig beleidigt, Gehör verschafft wird, bin ich hier leider falsch.

Das schreibt ein vereinschädigerndes BDPh-Direktmitglied, Mitglied einer Arge und nicht Mitglied eines Ortsvereines, da in der örtlicheren Nähe kein Verein mit philatelistischem Leben gefunden wurde.

Rumpelstilzchen - einfach nur noch peinlich

findet


Guntram
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Re: Austritt des Landesverbands Südwest aus dem BDPh beantra

Beitragvon Rumpelstilzchen » Samstag 2. April 2016, 18:50

alemannia hat geschrieben:[..]
Wenn einem Rumpelstilzchen, der sich seit Anfang letzten Jahres durch die Phila-Foren gebetsmühlenartig trollt und nun auch noch User derartig beleidigt, Gehör verschafft wird, bin ich hier leider falsch.

Das schreibt ein vereinschädigerndes BDPh-Direktmitglied, Mitglied einer Arge und nicht Mitglied eines Ortsvereines, da in der örtlicheren Nähe kein Verein mit philatelistischem Leben gefunden wurde.
[..]


@Alemannia:

Wieso fühlst Du Dich persönlich angegriffen? Warst Du auch auf den Philaseiten bei dem betreffenden Thread aktiv?

Übrigens bist Du nach "Rumpelstilzchen"-Definition kein "vereinsschädigendes" Direktmitglied, weil Du ja nach Deiner Angabe auch Arge-Mitglied bist. Hier findest Du den von Dir beanstandeten Thread im BDPh-Forum, der Anfang 2015 eröffnet wurde, mit einem eindeutigen, eigentlich unmissverständlichen Titel: http://www.bdph.de/forum/showthread.php?15068-WPhV-Forderung-Abschaffung-der-vereinslosen-und-damit-vereinssch%E4digenden-Direktmitgliedschaften-und-Zuweisung-der-Direktmitglieder-an-Vereine

Auch hier gilt: Wer lesen kann hat Vorteile, und wer das Gelesene auch verstehen kann, noch mehr!

Mir kommt es vor, Dir gefallen aus welchen Gründen auch immer "Rumpelstilzchens" Thesen nicht. Dummerweise findest Du trotz tagelangem Grübeln keine Gegenargumente und da ist es halt leichter, irgendeine plakative, ketzerische Wortverbindung aus dem Zusammenhang zu reissen, und damit zu kokettieren im Sinne à la "Ach wie nobel bin ich und seht her, wie peinlich "Rumpelstilzchen" ist"!

"Rumpelstilzchen" begründet seit März 2016 auf den Philaseiten ausführlich, warum die vom BDPh im Jahr 2015 in Hinterzimmer-Mauscheleien beschlossenen und dann still und heimlich eingeführten "Arge-Direktmitgliedschaften" den Ortsvereinen künftig massiv schaden werden.

Vom BDPh kommt dazu kein einziges inhaltlich-sachliches Gegenargument und auch keine Einsicht, etwas falsch gemacht zu haben, sondern nur beschönigendes einlullendes WischiWaschiBlahBlah, rechthaberisches Getue kraft Amtes und listige Ablenkungsmanöver. Unterstützt wird das Ganze von BDPh-hörigen Ignoranten wie beispielhaft Cantus und saintex, die ungeniert rumheulen, weil sie angeblich gezwungen werden, auf den Philaseiten die Diskussion zum WPhV-Antrag "Austritt des Landesverbands Südwest aus dem BDPh" mitverfolgen zu müssen, aber nicht einmal den dazu bereitgestellten WPhV-Antrag gelesen haben.

Was ist davon zu halten? Kann man das ernst nehmen?

Wenn Du künftig eine Klasse zusammen mit Cantus oder saintex besuchen möchtest, dann bist Du meines Erachtens zumindest hier in diesem Thread falsch eingeschult.

Wenn Du aber bereit bist, Dich inhaltlich-sachlich mit diesem Antrag und den ganzen anderen Dingen, mit denen sich die Ortsvereine beschäftigen müssen, auseinanderzusetzen, dann könntest Du hier in dieser Klasse viel lernen und vielleicht sogar die Lust gewinnen, einen OV zum Leben zu erwecken, am besten den in Deiner Nähe, der kein "philatelistisches Leben" hat! Warum hat er wohl kein "philatelistisches Leben"? Liegt es vielleicht an der vielzitierten um sich greifenden "Haben-Aber-Nix-Geben-Wollen-Mentalität"? Vielleicht kannst Du diesen Ortsverein ohne "philatelistisches Leben" aus seinem Dornröschenschlaf wecken. Doch das wäre dummerweise mit Arbeit und EInsatz verbunden. Auch der WPhV war vor Rumpelstilzchens "Übernahme" im Jahr 2006 mindestens 13 Jahre zuvor in Stuttgart ohne "philatelistisches Leben" und seither gibt es bei den Stuttgarter Vereinstreffs "philatelistisches Leben" mit Tauschabenden, Jugend, Vorträgen usw. Doch das war mit harter Arbeit und Einsatz aller Leistungsträger des WPhVs verbunden. Umso sensibler reagieren diese Leistungsträger, wenn da ein BDPh daherkommt und alles mühsam Aufgebaute durch seine Politik kaputtmachen will bzw. dem WPhV und den anderen Ortsvereinen die Zukunftsperspektiven durch den perfiden perfektionierten Mitgliederklau rauben will.

Es liegt also auch an Dir, die Missstände an dem Ortsverein ohne "philatelistisches Leben" zu ändern, oder etwas anderes zum Wohl und der Zukunft der Philatelisten-Gemeinschaft zu leisten, und nicht nur sich bedienen lassen und jetzt plötzlich hier in diesem Forum wichtig tun, obwohl man in 15 Monaten gerade dort mal drei Postings hat platzieren können.

Du magst "Rumpelstilzchen" als "peinlich" bezeichnen, das darfst Du. Aber wie "peinlich" ist erst eigentlich Dein Verein, der BDPh, der sich in Hinterzimmer verkriechen muss, um Beschlüsse als geheime Kommandosache durchzumauscheln, angeblich zum "Schutz von Ortsvereinen", die aber -und da kannst Du alle Ortsvereinsverantwortliche fragen- die Ortsvereine -milde formuliert- schädigen werden. Das ist "peinlich", Dein ach so toller BDPh-Verein ist "peinlich" und Du, wenn Du da als unkritisches, höriges Mitglied mitmachst, auch!

Am besten trittst Du als Direktmitglied aus Deinem peinlichen 39€-(42€ ab 2017) BDPh-Verein aus und wirst 12€-(15€ ab 2017) Arge-Direktmitglied. Das erspart Dir Kosten und Peinlichkeiten!

In diesem Sinne viele Grüße aus dem wilden Süden

PS: Übrigens war das Bund-Forum das erste Forum, welches erfolgreich Rumpelstilzchen-Beiträge verzeichnen konnte, wenn auch nicht immer zur Freude seiner User!
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