Fälschungsbekämpfung im BDPH vor dem Ende?

Aktuelle Neuigkeiten und Diskussionen rund um den Verbandsdino
Forumsregeln
Hier findet ihr alle bisherigen und künftigen Threads, die den BDPH, seine Landesverbände und seine Verbandsvertreter zum Thema haben. Beachtet bitte unsere Forenregeln. Meinungen und Aussagen die von einzelnen Mitgliedern des Bund-Forums getroffen wurden, stellen nicht die Meinung des gesamten Forums, seiner Repräsentanten oder seines Betreibers dar.

Re: Fälschungsbekämpfung im BDPH vor dem Ende?

Beitragvon Kontrollratjunkie » Mittwoch 16. Juli 2014, 22:38

Die Situation ist viel zu ernst, als dass man hier Witzchen machen sollte. In der Tat ist das Problem des eigenen Wissens und der eigenen Erfahrung eminent. Wieviele Sammler lassen sich über den Löffel barbieren, nur weil sie den Falschstempel mal wieder nicht erkannt haben. Man kann es nur gebetsmühlenartig wiederholen: Der einzige echte Schutz vor dem Betrug ist das eigene Wissen. Dasselbe verbreitet sich über das Internet rasend schnell, wobei man jedoch auch einen kritischen Blick auf die Quellen werden sollte. Nur sind leider noch zuwenig im Netz unterwegs, meine Schätzung geht in Richtung unter 10 % der Sammler.

Selbst wenn man eine wirkungsvolle Barriere für im Netz tätige Sammler aufbauen möchte, braucht es m.E. drei wichtige Dinge:

1. ein ganzes Netzwerk an Kennern, die fragliche Angebote aufspüren und begründen können, was und warum etwas falsch / verfälscht ist

2. einen großen Kreis an Experten / Prüfern ?, die solche Meldungen für ihr jeweiliges Fachgebiet entgegen nehmen und auch bewerten können

3. mehrere Personen, die alle diese Meldungen koordinieren, kanalisieren und der breiten Allgemeinheit zugänglich machen, am besten in einer Datei / einem Forum

Ansätze hierzu gibt es hier und da, dabei denke ich z.B. an die Stempeldatenbanken auf den Philaseiten und bei stampsx und an die Fälschungsmeldungen hier und bei stampsx.

Die Herkulesaufgabe wäre, alle diese wichtigen und richtigen Maßnahmen zu koordinieren, zu einer ZUSAMMENARBEIT zu kommen. Idealerweise sollt das vom Dachverband der Philatelisten, also dem BdPh getan werden. Nur wer kann das ? Wer will das machen ? Und wer hat die Zeit dafür / kann es sich leisten ?

Eine starke Gemeinschaft und der Willen zur Zusammenarbeit aller Beteiligten könnte das Ruder vielleicht noch herumreißen.

Auf Kommentare zu diesem Brainstorming freut sich KJ
Sowjetische Besatzungszone -SBZ-
vor allem OPD Dresden (Ostsachsen)
Benutzeravatar
Kontrollratjunkie
Moderator
 
Beiträge: 11211
Registriert: Montag 23. Januar 2012, 14:37

Re: Fälschungsbekämpfung im BDPH vor dem Ende?

Beitragvon Dauerserienfreund » Donnerstag 17. Juli 2014, 11:23

Kontrollratjunkie hat geschrieben:Die Situation ist viel zu ernst, als dass man hier Witzchen machen sollte.


Hier macht keiner Witze. Der einzige Witz ist der BDPH, der bei der ganzen Geschichte die denkbar schlechteste Figur abgibt.

Der einzige echte Schutz vor dem Betrug ist das eigene Wissen.


Stimmt 100%

1. ein ganzes Netzwerk an Kennern, die fragliche Angebote aufspüren und begründen können, was und warum etwas falsch / verfälscht ist

2. einen großen Kreis an Experten / Prüfern ?, die solche Meldungen für ihr jeweiliges Fachgebiet entgegen nehmen und auch bewerten können

3. mehrere Personen, die alle diese Meldungen koordinieren, kanalisieren und der breiten Allgemeinheit zugänglich machen, am besten in einer Datei / einem Forum


Willkommen im Bund-Forum :mrgreen:

Die Herkulesaufgabe wäre, alle diese wichtigen und richtigen Maßnahmen zu koordinieren, zu einer ZUSAMMENARBEIT zu kommen.


Zusammenarbeit zwischen den Foren? :lol: Nice Joke KJ. Es gibt Foren die neiden den anderen Foren den Schmutz unter den Nägeln. Bevor hier etwas vorangeht, fällt der Mond vom Himmel. Philatelisten sind introviertierte Egomannen.

Idealerweise sollt das vom Dachverband der Philatelisten, also dem BdPh getan werden.


Der BDPH postuliert bei jeder Gelegenheit seinen Alleinvertretungsanspruch, auch wenn die eigene Basis immer weniger wird. Die verpflichten lieber "Kermit den Frosch" als Fälschungsbekämpfer, als über ihren Tellerrand hinaus zu sehen und die Foren unter einem Dach zusammenzuführen.

Der BDPH spaltet die Gemeinschaft seit vielen Jahren. Wenn man sich die Entstehungsgeschichte der guten Internetforen wie z.B. StampsX oder diesem hier ansieht, weiß man, dass diese Foren überhaupt nur deswegen entstanden sind, weil der BDPH mit engagierten Philatelisten die eine eigene Meinung besitzen nichts anfangen kann.

Eine starke Gemeinschaft und der Willen zur Zusammenarbeit aller Beteiligten könnte das Ruder vielleicht noch herumreißen.


Die Gemeinschaft gibt es nicht und der Wille zur Zusammenarbeit ist nicht da. Ich wiederhole mich in einem Beitrag ungern, aber "Philatelisten sind introviertierte Egomannen" ;)
Dauerserienfreund
Sehr erfahrener User
 
Beiträge: 998
Registriert: Dienstag 12. Juni 2012, 08:15

Re: Fälschungsbekämpfung im BDPH vor dem Ende?

Beitragvon T22 » Donnerstag 17. Juli 2014, 16:18

Kontrollratjunkie hat geschrieben:Die Situation ist viel zu ernst, als dass man hier Witzchen machen sollte


Hey Kontrolli, keiner macht hier Witzchen. Die von dir beschriebene "ernste Situation" wurde ganz alleine vom Bdph angerührt. Würde sich dort jemand professionell um die Personalpolitik kümmern, wäre so ein Flop nicht entstandenen.
Wieso müssen jetzt wieder die anderen verantwortlich sein?

Ich verstehe das einfach nicht. Der Bdph verlangt Mitgliedsbeitrag und hat in seiner Satzung das Ziel formuliert "Interessen der Sammler" zu vertreten. Wieso macht der Verein nicht genau das?

Ich schließe mich im Übrigen der wirklich guten Argumentation von @peter1967 an. Das wäre aus meiner Sicht eine Basis um was loszutreten.

Der Schlüssel für eine wirksame ‚Fälschungsbekämpfung‘ hat nach meiner Beurteilung zwei Ebenen:

Die erste Ebene heißt „Information“. Sammler, die informiert sind, sind weniger anfällig für betrügerische Angebote, die sich oftmals als „Geiz-ist-geil-Schnäppchen“ tarnen. Informierte Sammler wissen auch, dass ein gut erhaltener Bedarfsbrief mehr wert ist, als ein für Sammler produzierter Beleg mit aufgedrucktem Stempel, der den Briefkasten nur vom „hören-und-sagen“ kennt. Der informierte Sammler ist kritisch, anspruchsvoll und kennt seine Rechte, insbesondere dann, wenn er doch einmal auf ein betrügerisches Angebot reingefallen sein sollte.

Diese Informationen in geeigneter Form bereit zu stellen, wird damit zur entscheidenden Herausforderung.

Die zweite Ebene heißt „Sanktion“. Egal ob es sich um einen Hobbykriminellen handelt oder um ein Unternehmen, dessen Geschäftsmodell auf Lug und Trug basiert; in jedem Fall sind die verantwortlichen Personen mit der vollen Bandbreite des Gesetzes zur Verantwortung zu ziehen. Der Weg dazu führt neben dem Stellen einer Strafanzeige (Betrug, Urkundenfälschung, Täuschung) zur „Klage auf Schadensersatz“, die den betrogenen Sammler so zu stellen hat, dass er anderen Ortes einen Deckungskauf (Kauf einer gleichwertigen Marke) tätigen kann, sofern der Verkäufer nicht liefert, was er versprochen hat.

Natürlich wird man hier nur wenige Betrüger wirklich zur Rechenschaft ziehen können. Dennoch werden sich diese Urteile und ihre kostspieligen Folgekosten im Kreise der Betrüger herumsprechen und eine abschreckende Wirkung entfalten.

Für beide Ebenen benötigt man keine Verbände, die an einem „informierten Sammler“ ohnehin kein echtes Interesse haben.
T22
Sehr erfahrener User
 
Beiträge: 546
Registriert: Mittwoch 4. Juli 2012, 00:07

Re: Fälschungsbekämpfung im BDPH vor dem Ende?

Beitragvon th1975 » Samstag 19. Juli 2014, 01:27

Nachdem vom Bdph-Vorstand in Sachen Übler nichts zu hören ist, versucht Lars Böttger auf den Philaseiten zu retten, was noch zu retten ist. Leider macht er das mal wieder nicht sehr geschickt.

http://www.philaseiten.de/cgi-bin/index ... F=1#newmsg

Ich fass mal zusammen, was ich gelesen habe: Lars wird also Investmentbanker ... sehr nett .... Seitenhieb gegen das Bund-Forum .... wie gewohnt ..... Erklärung wieso Übler zurückgetreten ist .... Fehlanzeige.
Wer darüber hinaus auf eine kritische Selbstreflexion gehofft hat, die einige der abermals enttäuschten Bdph-Mitglieder wohl erwartet hätten ... ebenso Fehlanzeige.

Trotz dieser Null-Information klatscht das Auditorium vor Ort begeistert Beifall.

"Lustig" auch der dortige Forenleiter Richard Ebert, der einer forenübergreifenden Diskussion gleich mal präventiv einen Riegel vorschiebt. "Wir wollen hier bei den Fakten und der Philatelie bleiben und nicht über andere Internetseiten diskutieren, auf denen jeden Tag eine andere Sau durch das Dorf getrieben wird.".

Genau dieses Verhalten, dass ausschließlich durchschaubaren Eigeninteressen dient, ist der Grund wieso in der deutschen Philatelie nichts zusammengeht :(

Das einzige was mir beim Lesen dieses Threads ein Grinsen ins Gesicht getrieben hat, ist der Umstand, dass anscheinend wirklich jeder hier mitliest :mrgreen: Das ist ein gutes Zeichen für dieses Forum ;)
Wer mein ganz neues Logo auch so cool findet wie ich, kopiert es einfach raus, nutzt es selber und teilt es weiter
Benutzeravatar
th1975
Erfahrener User
 
Beiträge: 244
Registriert: Dienstag 13. August 2013, 16:50

Re: Fälschungsbekämpfung im BDPH vor dem Ende?

Beitragvon schalke » Samstag 19. Juli 2014, 12:02

th1975 hat geschrieben:"Lustig" auch der dortige Forenleiter Richard Ebert, der einer forenübergreifenden Diskussion gleich mal präventiv einen Riegel vorschiebt. "Wir wollen hier bei den Fakten und der Philatelie bleiben und nicht über andere Internetseiten diskutieren, auf denen jeden Tag eine andere Sau durch das Dorf getrieben wird.".


Ist doch klar das Ebert einen Brass auf das Bund-Forum hat. Wer hat schon gerne Konkurrenz, die einem das Wasser abgräbt? Hier geht es mal wieder um Deutungshoheit, Geld, Einfluß, Mitglieder. Alles sehr durchsichtig und aus menschlicher ich-bezogener Sicht nachvollziehbar! Nur hilft es leider der Philatelie überhaupt nicht weiter.

Solange jeder sein eigenes Rädchen dreht, anderen bei jeder Gelegenheit vor die Füße ka**t und sich dabei selbst für den Nabel der Welt hält, werden uns Betrüger jeglicher Coleur weiter munter über den Tisch ziehen.
Benutzeravatar
schalke
Erfahrener User
 
Beiträge: 109
Registriert: Donnerstag 5. Juli 2012, 21:33
Wohnort: Gelsenkirchen-Buer

Re: Fälschungsbekämpfung im BDPH vor dem Ende?

Beitragvon zackenbaer » Samstag 19. Juli 2014, 19:36

Was mir bei Lars Böttger mächtig gegen den Strich geht, ist das er zwar keine Zeit mehr hat sich um Sammlerschutz im BDPH zu kümmern weil er jetzt Berufsheuschrecke wird, daß er aber scheinbar doch genug Zeit hat, gegen diese Forum zu stänkern :? Da reitet jemand mächtig auf dem Egopferdchen,
meint der Zackenbär
Benutzeravatar
zackenbaer
Erfahrener User
 
Beiträge: 301
Registriert: Donnerstag 23. Februar 2012, 03:11

Re: Fälschungsbekämpfung im BDPH vor dem Ende?

Beitragvon Redaktion » Sonntag 20. Juli 2014, 14:41

In einem "anderen Forum" behauptet Lars Böttger, er würde bei uns nicht mehr schreiben.

"Anderes Forum" (Beitrag #19)

Ich möchte diese Aussage, die möglicherweise impliziert, er würde aus eigenem Willen nicht mehr im Bund-Forum schreiben, seitens der Redaktion dahingehend berichtigen, dass Lars Böttger von der Teilnahme in diesem Forum wegen mehrfachen Verstoßes gegen unsere Forenregeln bereits letztes Jahr dauerhaft ausgeschlossen wurde.
Für Hinweise und Rückfragen erreichen sie das Redaktionsteam unter redaktion@bund-forum.de
Benutzeravatar
Redaktion
Site Admin
 
Beiträge: 918
Registriert: Samstag 8. September 2012, 06:06

Alter Wein in neuem Schlauch?

Beitragvon MarkusZech » Freitag 18. Mai 2018, 09:46

Als ich diesen Thread vor fast vier Jahren ins digitale Leben gerufen habe, hätte ich nicht gedacht, dass es einen Anlass gibt das Thema nach so langer Zeit wieder hochzuziehen.

viewtopic.php?f=999&t=26455&p=75361#p75361
Nach dieser Meldung jedoch, scheint sich die Uhr beim BDPH jedoch rückwärts zu drehen. Offensichtlich versucht man mit den gescheiterten Lösungen der Vergangenheit, die Herausforderungen der Zukunft, in diesem Falle die Fälschungsbekämpfung, in den Griff zu bekommen. Wieso der neue Vorstand davon überzeugt ist, dass das was vor 5 Jahren nicht geklappt hat, nun funktionieren soll, bleibt mir ein Rätsel.

Wie es gehen kann, hat @peter1967 vor Jahren m.E. überzeugend dargelegt.

peter1967 hat geschrieben:Die erste Ebene heißt „Information“. Sammler, die informiert sind, sind weniger anfällig für betrügerische Angebote, die sich oftmals als „Geiz-ist-geil-Schnäppchen“ tarnen. Informierte Sammler wissen auch, dass ein gut erhaltener Bedarfsbrief mehr wert ist, als ein für Sammler produzierter Beleg mit aufgedrucktem Stempel, der den Briefkasten nur vom „hören-und-sagen“ kennt. Der informierte Sammler ist kritisch, anspruchsvoll und kennt seine Rechte, insbesondere dann, wenn er doch einmal auf ein betrügerisches Angebot reingefallen sein sollte. Diese Informationen in geeigneter Form bereit zu stellen, wird damit zur entscheidenden Herausforderung.

Die zweite Ebene heißt „Sanktion“. Egal ob es sich um einen Hobbykriminellen handelt oder um ein Unternehmen, dessen Geschäftsmodell auf Lug und Trug basiert; in jedem Fall sind die verantwortlichen Personen mit der vollen Bandbreite des Gesetzes zur Verantwortung zu ziehen. Der Weg dazu führt neben dem Stellen einer Strafanzeige (Betrug, Urkundenfälschung, Täuschung) zur „Klage auf Schadensersatz“, die den betrogenen Sammler so zu stellen hat, dass er anderen Ortes einen Deckungskauf (Kauf einer gleichwertigen Marke) tätigen kann, sofern der Verkäufer nicht liefert, was er versprochen hat. Natürlich wird man hier nur wenige Betrüger wirklich zur Rechenschaft ziehen können. Dennoch werden sich diese Urteile und ihre kostspieligen Folgekosten im Kreise der Betrüger herumsprechen und eine abschreckende Wirkung entfalten.


Information der Sammler und Sanktion der Betrüger sind, wer will da wirklich ernsthaft widersprechen, die beiden elementaren Pfeiler, die die Grundlage für eine strategische und nachhaltig ausgerichtete Fälschungsbekämpfung darstellen.

Die Fragen, die man Herrn Böttger daher stellen sollte sind:
Stellt der BDPH ausreichend Informationen bereit um Sammler vor Lug und Trug zu schützen?
Wieviele Betrüger hat der BDPH die letzten 10 Jahre tatsächlich dingfest gemacht?
Existiert beim BDPH eine öffentlich zugängliche Datenbank erwiesener Falschstempel, die in betrügerischer Absicht und zum Schaden der Sammler verwendet wurden?
Gibt es beim BDPH eine Blacklist von betrügerischen Ebayaccounts, die Sammler im Eigeninteresse besser meiden sollten?

Jetzt werden einige sagen, "das eine oder andere gibts doch schon"! Ja, richtig, aber nicht beim BDPH, dessen Job das aber eigentlich wäre.

Solange man beim BDPH diese "heißen Eisen" nicht angeht, solange bleibt der alte und neue Lars Böttger ein Feigenblatt für einen Verband, der offensichtlich immer noch den Konflikt mit den Personen scheut, die uns an den Geldbeutel wollen.
Es ist mir shiceegal, wer dein Vater ist. Solange ich hier angle, wird nicht übers Wasser gelaufen.
Benutzeravatar
MarkusZech
Erfahrener User
 
Beiträge: 401
Registriert: Montag 1. April 2013, 16:55

Re: Fälschungsbekämpfung im BDPH vor dem Ende?

Beitragvon Tortenwerfer » Freitag 18. Mai 2018, 14:16

Unabhängig von der richtigen Feststellung von @MZ, dass man mit einem Mann keine Fälschungsbekämpfung darstellen kann, halte ich es moralisch für bedenklich, mit dieser Aufgabe eine Person zu betrauen, die als Investmentbanker ganz maßgeblich dazu beträgt, Not und Elend in der Welt zu mehren. Ich erinnere an die letzte echte Weltwirtschaftskrise 2007/2008, die genau durch diese Zocker ausgelöst wurde. Wieso lässt man solche Personen in Amt und Würde? Der Zweck heiligt nicht immer jedes Mittel! Aber vielleicht bin ich ja der einsame Rufer in der Wüste.
Ich persönlich hätte mich jedenfalls gefreut, wenn Hr. Krämer diese Aufgabe noch etwas weitergeführt hätte. Ich habe seinen Rat und seine Unterstützung immer sehr geschätzt.
Benutzeravatar
Tortenwerfer
Erfahrener User
 
Beiträge: 161
Registriert: Sonntag 5. April 2015, 12:40

Zum Schaden der Sammler ...

Beitragvon Horst » Freitag 18. Mai 2018, 18:56

Die Aufgabenverteilung zwischen Böttger und Krämer ist klar.

Während Böttger weiter hilft die Ortsvereine zu killen,

http://www.bdph.de/forum/showthread.php ... post131135

Lars Böttger hat geschrieben:16.01.2015, 23:37 Als Ex-Schatzmeister FREUE ich mich über MEHR Direktmitglieder! Der BDPh kann gar nicht genug Direktmitglieder haben!


"beobachtet" Krämer die Ereignisse rund um den Diebstahl im Postarchiv.

http://www.bdph.de/forum/showthread.php ... post149430

Konrad Krämer hat geschrieben:23.03.2018, 12:50 ... der BDPh wird den Fall weiter verfolgen.


Es ist besser wenn man diesen Irrsinn einfach still schweigend erträgt, als sich jedes Mal darüber aufzuregen. Ich merke nämlich schon wieder wie mein Puls hochschnellt.
Benutzeravatar
Horst
User
 
Beiträge: 62
Registriert: Donnerstag 26. Juli 2012, 00:03

Re: Zum Schaden der Sammler ...

Beitragvon Oberndörfer » Sonntag 20. Mai 2018, 16:00

Horst hat geschrieben:Es ist besser wenn man diesen Irrsinn einfach still schweigend erträgt, als sich jedes Mal darüber aufzuregen. Ich merke nämlich schon wieder wie mein Puls hochschnellt.


Wem geht das nicht so? Und da sich da auch künftig nichts ändern wird, ist es am besten wenn man das alles komplett ausblendet und sich einfach nur auf den "Spaß am Sammeln" konzentriert.
Benutzeravatar
Oberndörfer
Erfahrener User
 
Beiträge: 156
Registriert: Samstag 27. Mai 2017, 14:56
Wohnort: Oberndorf (wo sonst?)

Re: Fälschungsbekämpfung im BDPH vor dem Ende?

Beitragvon Inflaspezi » Dienstag 22. Mai 2018, 18:02

Ich versuche mal nicht ganz so pessimistisch zu sein wie einige meiner Vorredner. Gebt dem Mann eine Chance. Motzen kann man ja dann immer noch ;)
Inflaspezi
User
 
Beiträge: 31
Registriert: Freitag 16. Dezember 2016, 10:27

"Blind" und "blauäugig" auf Schnäppchenjagd ...

Beitragvon T22 » Donnerstag 24. Mai 2018, 22:35

In der aktuellen "Philatelie" gibt Hr. Böttger auf S. 46/47 schon mal eine erste Kostprobe seines "Know-Hows" ab. Unter der mehr als doppeldeutigen Überschrift "Ebay-Kauf beim BPP-Prüfer: Stempel und Prüfzeichen falsch!" :o
referiert er über einen offensichtlich misslungenen Belege-Kauf bei Ebay.

Dabei ist nicht nur die Überschrift reichlich missraten, sondern auch die Empfehlung Böttgers der Leser möge in solchen Fällen "die Ruhe zu bewahren".

Der absolute Knaller ist allerdings der beinahe schon tragikomische Schlusssatz des Artikels, der in bester Schulmeistermanier den armen Sammler vor dem bösen Internet warnen soll.

Nach Lektüre dieses Artikels sollten sie eigentlich nicht mehr blind, vertrauensvoll und blauäugig auf Schnäppchenjagd im Internet gehen, sondern auch daran denken, welches Risiko sie durch einen Kauf möglicherweise eingehen.


Kein Wort davon, dass z.B. die Zahlung mit PayPal selbst bei Kauf im Ausland zuverlässig vor einem Reinfall im Netz schützt, kein Wort davon, dass man nicht nur im Internet betrogen wird, sondern ebenso im Ladengeschäft, auf einem Tauschtag oder einer Briefmarkenmesse.

Mein Fazit ist daher negativ. Denn wenn der BDPH in Sachen Fälschungsbekämpfung nicht mehr zu bieten hat als diese kaffeekalte "Sinnfrei-Propaganda" aus der Retorte, dann ist der Kampf gegen die "bösen Fälscher" verloren, bevor er unter dem neuen Vorstand angefangen hat.
T22
Sehr erfahrener User
 
Beiträge: 546
Registriert: Mittwoch 4. Juli 2012, 00:07

Vorherige

Zurück zu BDPH-Forum