Nr. 350 y > 10 Pf Dürer

Dokumentation von Bedeutende Deutsche Rollenmarken

Nr. 350 y > 10 Pf Dürer

Beitragvon mx5schmidt » Sonntag 25. März 2012, 05:35

MeF von vier Stück Nr. 350 y in Form von einem 2er Streifen und zwei Einzelmarken am 29.03.1963 auf Postkarte in die Schweiz (20 Pf).

Als Brief in die Schweiz (40 Pf) wäre dieser Beleg korrekt freigemacht, als Postkarte ist er um 20 Pf überfrankiert. Vermutlich war der Absender beim Ermitteln des korrekten Portos in seiner Portotabelle in die falsche Zeile gerutscht und hat deshalb als Brief statt als Postkarte frankiert!

350-MeF-4.jpg
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Re: Nr. 350 y

Beitragvon mx5schmidt » Dienstag 24. April 2012, 02:41

MiF der Nr. 259 x w und Nr. 350 y am 14.04.1962 portogerecht auf Brief nach Österreich (40 Pf).

259-w-350-y.jpg
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Re: Nr. 350 y

Beitragvon Rolle » Sonntag 29. April 2012, 09:57

Nr. 350 y, Bedeutende Deutsche 10 Pf von der Rolle mit allen Nummerntypen: 4-stellig gerade und ungerade sowie 3-stellig gerade und ungerade. Rollengrössen 500 und 1000 Stück.

 

y-10-.jpg
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Re: Nr. 350 y

Beitragvon Rolle » Sonntag 10. Juni 2012, 16:52

Nr. 350 y Rollenende 5 (Marken) + 4 (Leerfelder blaugrün) gestempelt. Diese älteren Rollenenden sind in der Form selten auf dem Markt zu finden, da seinerzeit das Sammeln von gestempelten Einheiten noch nicht so verbreitet war wie heute.

Dtsch10blaugrün.jpg
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Re: Nr. 350 y

Beitragvon Rolle » Sonntag 10. Juni 2012, 16:53

Nr. 350 y Rollenende 5 (Marken) + 4 (Leerfelder hellgrau)

 

Dtsch10hellgrau.jpg
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Re: Nr. 350 y

Beitragvon mx5schmidt » Sonntag 16. Dezember 2012, 17:43

Eine Postkarte im Fernverkehr kostete am 18.07.1963 15 Pf Porto.

Der Absender dieses Beleges hatte wohl gerade keine 5 Pf Marken zur Hand und halbierte daher kurzer Hand eine 10 Pf Marke Nr. 350 y und verklebte seine Halbierung dann in Kombination mit einer kompletten Nr. 350 y.

Halbierte Postwertzeichen waren zur Frankatur selbstverständlich nicht zugelassen!

Die Post entwertete die kuriose Frankatur dennoch zunächst anstandslos per TSt ''8212 ÜBERSEE 18.-7.63-12''.

Später wurde die seltsame Frankatur postseitig doch noch erkannt und zur Bestätigung des Verdachtes des Vorliegens einer Fälschung zum Schaden der Post wurde ein Teil der kompletten Nr. 350 y abgerissen, um festzustellen, ob darunter vielleicht der Rest der halbierten Marke verborgen gewesen wäre.

Als sich herausstellte, dass dieses nicht der Fall war war für die Post eigentlich der Sachverhalt einer Fälschung zum Schaden der Post gegeben, der zur Anzeige gebracht worden wäre!

Bei dieser Postkarte ist jedoch, wie bei dieser Sendungsart üblich, kein Absender angegeben, so dass eine Ermittlung des Absenders der Post wohl unmöglich erschien.

Daraufhin markierte die Post die auffällig gewordene Marke durch Umrahmung mit Blaustift als ungültig und belegte die Sendung mit 35 Pf an Nachgebühr entsprechend den festgestellten 5 Pf Fehlporto sowie einer 1963 geltenden Einziehungsgebühr in Höhe von 30 Pf. Auf diese Nachgebühr weist ein roter Stempel vom 19.07.1963 hin.

IMG_0003-10.jpg

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