Peters Kolumne

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Peters Kolumne

Beitragvon Peter1967 » Donnerstag 24. August 2017, 17:39

...

Peter Feuser oder "das unrühmliche Ende eines rühmlichen Philatelisten"

Um eines gleich mal vorwegzuschicken: Peter Feuser ist ein großer Philatelist. Ich würde sogar sagen einer der größten Philatelisten in Deutschland überhaupt. Seine Verdienste um die Philatelie, insbesondere jedoch zu der wichtigen Thematik der "Schädigung von klassischen Briefmarken durch bleisulfidhaltige Folien“ lassen sich nicht angemessen in Worten würdigen. Im Kampf gegen die schwäbische Folienmafia ist es Peter Feuser eindrucksvoll gelungen, auch ohne Unterstützung der Verbände, ein großes Auditorium zu erreichen und vor schädlichen Plastikfolien zu warnen. Unzählige Sammler sind Herrn Feuser hier zu allergrößtem Dank verpflichtet.

Eigentlich könnte ich damit meine Kolumne schon beenden und Herr Feuser könnte seinen wohlverdienten Ruhestand im strahlenden Glanz seiner großen Verdienste genießen.

Wenn da nicht, ja wenn da nicht, eine dunkle und zerstörerische Seite des „Menschen Feuser“ offenbar würde, die scheinbar unaufhaltsam die Oberhand gewinnt.

Im Philatelieforum StampsX, betrieben durch den nach eigenen Angaben insolventen Jürgen Kraft, der sich auf der Ferieninsel Teneriffa mit nicht zustellungsfähiger Adresse als Händler und Privatprüfer verdingt, gibt Feuser seit einigen Monaten und in immer kürzeren Abständen zunehmend fragwürdige Weisheiten zum besten, die wohlwollend kommentiert, bestenfalls als Lamento eines Wutbürgers zu werten sind, der sich mit Trillerpfeife und Pappschild den Baggern des Bahnprojektes S21 entgegenstellt.

Während Feuser nicht müde wird dem Bund-Forum und seinen Usern in Schulmeistermanier „Anstand“ und „Benehmen“ zu predigen und jede noch so triviale Aufzählung von bis ins Detail belegbaren Tatsachen als „menschenverachtenden Prangerthread“ stigmatisiert, wird der Stuttgarter Auktionator bei StampsX nicht müde selbst lautstark die Trommel zu schlagen und sich in der wenig rühmlichen Disziplin von Schmähung und übler Nachrede zu üben.

Aktuelles Ziel der schwäbischen Erziehungskampagne ist der scheidende BDPH-Präsident Uwe Decker.

Nicht das ich ein Fan von Uwe Decker wäre, nie hat ein BDPH-Präsident seine Amtszeit mit einer derartig bescheidenen Bilanz beendet, dennoch frage ich mich wieso Feuser mit Vehemenz und wilder Aggressivität Herrn Decker und seine Unterstützer angreift und bezichtigt.

Ich verweise hierzu gerne auf einige besonders grobe Zitate Feusers, die dieser die letzten Monate bei StampsX veröffentlicht hat. Vieles davon wirkt, ohne es weiter kommentieren zu müssen.

27.06.2017 - 07:44:48 Die selbstzerstörenden Aktivitäten von Uwe Decker und seiner Scherpas nehmen mittlerweile apokalyptische Ausmaße an. Wegen der besonderen Tragik der Entwicklung will ich versuchen, mich mit Galgenhumor und Sarkasmus in Zukunft zurückzuhalten.


13.07.2017 - 07:43:49 Vom BDPh-Präsidenten ist bereits seit seinem Tampere-Exzess ("Dreckiger Hund") allerdings ohnehin nichts mehr zu hören. His Masters Voice lassen andere Dummköpfe verlauten.


21.08.2017 – 10:18 :03 Uwe Decker erweist sich im hauseigenen Forum nach wie vor als schlechter Verlierer. Sein Posting ("die Konzentration könnte also weitergehen....") über die angeblichen wirtschaftlichen Schwierigkeiten des Herausgebers der Briefmarken-Revue, der sich in Wittenberg als BDPh-Vorstandskandidat zur Wahl stellt, hatte naturgemäß kritische Entgegnungen zur Folge. Der BDPh-Präsident macht sich anschließend über Kritiker lustig: "Opas Sprüche mögen vielleicht am Stammtisch noch ein paar Schenkelklopfer bringen, aber bei diesem Unternehmen gibt es nur eine Bilanz."
Der Forenbeitrag reiht sich ein in zahlreiche andere jämmerliche Retourkutschen Uwe Deckers gegen seine Kritiker, Gegner und Konkurrenten. Sie sind natürlich eines kultivierten Menschen unwürdig.
Nicht der Herausgeber der Briefmarken-Revue, die auch 4 Jahre nach der kritisierten Bilanz in voller Blüte erscheint, ist bankrott, sondern der BDPh-Präsident hat zum wiederholten Male seinen moralischen und charakterlichen Bankrott erklärt.


In die nahezu beliebig fortsetzbare Anhäufung von Schmähungen und üblen Nachreden reihen sich ebenso teils völlig haltlose Behauptungen Feusers, frei nach dem Motto „Eine oft wiederholte Lüge, wird irgendwann dann doch zur Wahrheit“:

22.08.2017 – 21:39:30 Sollte die Briefmarken-Revue aufgrund der schäbigen und m.E. völlig haltlosen Angriffe des BDPh-Präsidenten Anzeigenaufträge oder Abonnenten verlieren, dann könnte Jan Billion Schadenersatz nicht nur von Uwe Decker, sondern vermutlich auch vom BDPh verlangen. Uwe Decker artikuliert sich schließlich in der "philatelie" und im hauseigenen Forum als BDPh-Präsident. Ob die "Manager-Haftpflicht" des BDPh in einem derartigen Fall zahlt, das wage ich sehr zu bezweifeln. Mir stehen die Haare zu Berge.


22.08.2017 - 20:54:39 "Einem Unternehmer, der eine Pleite hingelegt hat wird in der Regel die Befähigung für eine neue Geschäftsführertätigkeit von Amtswegen nicht zugesprochen. Personen, mit ungeregelten finanziellen Verhältnissen haben im Vorstand eines Bundesverbandes nichts verloren, aber auch gar nichts. Das wäre ein Unding und davon kann ich nur warnen. Diese sich auf Jan Billion beziehende Erklärung erfüllt den Tatbestand der üblen Nachrede.


22.08.2017 - 20:50:01 Die Entäußerungen des BDPh-Präsidenten nehmen mittlerweile Formen an, die alle anderen noch Verantwortlichen beim BDPh zum Einschreiten veranlassen müssten.


Und natürlich dürfen dabei auch die „moralin-sauren“ und oberlehrerhaften Kommentare des rechtschaffen empörten Gutmenschen Feuser nicht fehlen.

20.08.17, 08:46:49 - Der scheidende BDPh-Präsident benimmt sich zum wiederholten Male ganz, ganz schlecht, und stellt einen der neuen Vorstandskandidaten für Wittenberg als Quasi-Bankrotteur usw. dar, so kann man das wohl sehen, also eine ziemlich fiese, rein persönlich motivierte Nummer.


21.08.17, 10:18:03 - Nicht der Herausgeber der Briefmarken-Revue, die auch 4 Jahre nach der kritisierten Bilanz in voller Blüte erscheint, ist bankrott, sondern der BDPh-Präsident hat zum wiederholten Male seinen moralischen und charakterlichen Bankrott erklärt.


24.08.2017 - 08:31:41 - Bereits in der Vergangenheit gab es zahllose Opfer, die einfach das Pech hatten, privat oder geschäftlich in Deine Nähe zu kommen. Weil sie Dir mit der Zeit zwangsläufig kritisch gegenüberstehen mussten, haben sie einen menschlichen Nichtanstand kennengelernt, der fassungslos machte.
Auch jetzt wieder: Der Teufel muss Dich reiten, wenn Du einen in der Branche als absolut seriösen und für seine trockene Überkorrektheit bekannten Kaufmann und Journalisten öffentlich in der "philatelie" und im BDPh-Forum auf eine ehrverletzende und geschäftsschädigende Art und Weise diffamierst. Deine Aktivitäten gegen Jan Billion sind von einer wirklich erschreckenden und menschenverachtenden Bösartigkeit.
Jeder halbwegs kultivierte Mensch sollte sich von Dir mit Grausen abwenden. Für mich bist Du schon lange Persona non grata. Bitte halte Dich die nächsten Wochen und natürlich auch danach mit Kommentaren zurück, entschuldige Dich bei Jan Billion und erspare Dir (und uns allen) Deinen Auftritt und damit ein Spießrutenlaufen in Wittenberg. Deine Anwesenheit beim Philatelistentag wäre skandalös und an Peinlichkeit nicht mehr zu überbieten, aber wir wissen ja längst, dass Dir nichts mehr peinlich ist.


Was soll man dazu noch sagen? Auch wenn ich der Gesamtbetrachtung Feusers in der Sache in weiten Teilen zu stimme, frage ich mich welche Rechnungen jetzt hier noch beglichen werden sollen?

Wieso muss man einen Menschen als „menschenverachtend“, „bösartig“, „nichtanständig“, „moralisch und charakterlich bankrott“, „fies“ und „unwürdig“ bezeichnen? Benötigt ein großes Ego wirklich die Herabsetzung des geschlagenen Gegners?

Feuser wirft Decker „nachkarten“ und „fehlenden Anstand“ vor und bedient sich dabei doch dem identischen rhetorischen Werkzeugkasten. Und wäre Feuser ein ebenso großer Mensch, wie Philatelist, würde er sich nicht auf das Niveau seiner Gegner begeben, sondern die Chance nutzen bei den nun anstehenden „Reparaturarbeiten“ einen positiven Beitrag zu leisten.

Im Übrigen möchte ich gerne Peter Feuser zitieren:

20.08.17, 08:46:49 - Jeder hat ein Recht auf menschliche Schwächen und Fehler, ohne dass er dafür ständig geoutet und persönlich angegriffen werden darf.


Dem gibt es eigentlich nichts hinzuzufügen Herr Feuser.
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Re: Peters Kolumne

Beitragvon Oberndörfer » Freitag 25. August 2017, 09:51

Vielen Dank für diesen treffenden Artikel. Ich kann deine Einschätzung aus meiner Sicht eigentlich nur nochmal bestätigen. Während Herr Feuser früher vor allem über Sachfragen geschrieben hat, scheint er sich die letzte Zeit mehr auf Personen und deren vermeintliches Fehlverhalten zu fokussieren. Ich schätze Herrn Feuser als Philatelisten sehr und wundere mich daher um so mehr über diesen Geisteswandel.
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Re: Peters Kolumne

Beitragvon T22 » Freitag 25. August 2017, 11:22

Hrn. Feuser mal mit seinen eigenen Aussagen zu konfrontieren, ist sicherlich eine gute Idee. Die Kolumne gefällt mir auch im Tonfall. Ob der "Wolf im Schafspelz" dies aber zum Anlass nehmen wird sich und seine Agenda mal kritisch zu hinterfragen, bezweifele ich jedoch. Da hat sich vieles schon verselbstständigt. Ich habe mich über Feusers grundlose und moralisierende Belehrungen hier im Forum auch sehr gewundert.

Dass er Decker noch eine mitgibt, bevor dieser sich im September als BDPH-Präsident zurückzieht, mag vordergründig ok sein. Decker hat einiges an die Wand gefahren und Kritik verdient. Wie Peter1967 geschrieben hat, begibt er sich damit aber auf das von ihm beanstandete tiefe Niveau von Decker und muss sich dann auch nicht wundern, wenn dieses Verhalten kritisiert wird.

So oder so eine Sache die nur Verlierer kennt. Man kann sich nur wünschen, dass wir in Zukunft über positivere Dinge lesen und schreiben können.
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Re: Peters Kolumne

Beitragvon Hammer » Freitag 25. August 2017, 14:22

Dickes Lob an den Verfasser, auch wenn der Beitrag sicher nicht jedem gefallen wird :D
Mit philatelistischen Grüßen aus Hamm,
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Re: Peters Kolumne

Beitragvon Inflaspezi » Freitag 25. August 2017, 14:34

Peter1967 hat geschrieben: Wieso muss man einen Menschen als „menschenverachtend“, „bösartig“, „nichtanständig“, „moralisch und charakterlich bankrott“, „fies“ und „unwürdig“ bezeichnen?


Nein, das sollte man natürlich nicht tun. Hier hat Herr Feuser die Grenzen klar überschritten.

Das Wort 'menschenverachtend' kann man verwenden, wenn man über die verbrecherischen Machenschaften eines Gewaltregimes berichtet, aber sicher nicht im Kontext der Philatelie!
Hat das bei Stampsx mal einer reflektiert, wie hier verbal mit dem Vorschlaghammer aufgerüstet wird? Ich tue mich wirklich schwer hier an mir zu halten :roll:
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Re: Peters Kolumne

Beitragvon MarkusZech » Freitag 25. August 2017, 15:41

Erstmal Hut ab vor @peter1967. Mit dieser "Kolumne" machst du dir nur wenig Freunde. Dennoch ist so ein Beitrag längst überfällig. Es kann einfach nicht sein, dass Herr Feuser - bei allen unstrittigen Verdiensten als Philatelist - auf seine Opfer verbal ohne erkennbare Grenzen einprügelt und gleichzeitig von genau diesen Personen dann "Anstand" und "Charakter" einfordert.

Über Decker und seine insgesamt eher unglückselige Präsidentschaft wurde hier und woanders schon viel geschrieben. Manches davon ist wahr, manches von eigenen Interessen der Schreiberlinge und Forenbetreiber gefärbt. Was tatsächlich hinter den Kulissen des BDPH und der Stiftung gelaufen ist, wissen allerdings nur wenige. Daher bleibt der Blick auf Decker und sein Wirken für die Öffentlichkeit getrübt, auch wenn Feuser uns mit markigen Worten etwas anderes einreden möchte.

Über die völlig unangebrachte Verwendung extremer Attribute wie "menschenverachtend" oder "bösartig", hat @Inflaspezi bereits etwas geschrieben. Ich frage mich bei der Lektüre dieses erschreckenden Vokabulars besorgt, was ich als nächstes lesen muss. Auf was muss ich mich einstellen, wenn hier jemand noch einen draufsetzt? Was kommt nach "menschenverachtend"?

Ich denke die Philatelie hat hier noch einiges abzuarbeiten. Danke daher an den Autor, der diese wichtige Diskussion bewusst oder unbewusst angestoßen hat.
Es ist mir shiceegal, wer dein Vater ist. Solange ich hier angle, wird nicht übers Wasser gelaufen.
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Re: Peters Kolumne

Beitragvon T22 » Freitag 25. August 2017, 15:54

MarkusZech hat geschrieben:Ich denke die Philatelie hat hier noch einiges abzuarbeiten.


Weniger "abzuarbeiten", als "abzurüsten", vor allem verbal. Wer hier und anderenorts als Nicht-Philatelist mit liest, der bekommt den Eindruck vermittelt, es ginge bei den eigentlich belanglosen Balgereien in der organisierten und Internetphilatelie tatsächlich um Leben und Tod. Hier reihen sich Hr. Feuser und viele andere Autoren eigentlich aller mir bekannten Foren nahtlos mit ein.

Grüße von Thomas, der sich gerade auch selbst an die Nase fasst ;)
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Re: Peters Kolumne

Beitragvon thomas » Freitag 25. August 2017, 17:09

MarkusZech hat geschrieben:Über die völlig unangebrachte Verwendung extremer Attribute wie "menschenverachtend" oder "bösartig", hat @Inflaspezi bereits etwas geschrieben. Ich frage mich bei der Lektüre dieses erschreckenden Vokabulars besorgt, was ich als nächstes lesen muss. Auf was muss ich mich einstellen, wenn hier jemand noch einen draufsetzt? Was kommt nach "menschenverachtend"?


Einem ehrenamtlich tätigen Verbandsfunktionär Menschenverachtung zu unterstellen, so wie Feuser das mehrmals gemacht hat, sollte besser keine Schule machen. Irgendwann findet sich nämlich keiner mehr, der sich für null Ertrag in aller Öffentlichkeit beschimpfen lässt. Ich mag Decker auch nicht. Aber das hat er sicher nicht verdient.
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Re: Peters Kolumne

Beitragvon chrisPI » Freitag 25. August 2017, 18:17

Ich stehe dieser Kolumne, beziehungsweise der daraus entstandenen Diskussion, sehr kritisch gegenüber.

Sehr gefallen hat mir Thomas Beitrag:

T22 hat geschrieben:
MarkusZech hat geschrieben:Ich denke die Philatelie hat hier noch einiges abzuarbeiten.


Weniger "abzuarbeiten", als "abzurüsten", vor allem verbal. Wer hier und anderenorts als Nicht-Philatelist mit liest, der bekommt den Eindruck vermittelt, es ginge bei den eigentlich belanglosen Balgereien in der organisierten und Internetphilatelie tatsächlich um Leben und Tod. Hier reihen sich Hr. Feuser und viele andere Autoren eigentlich aller mir bekannten Foren nahtlos mit ein.

Grüße von Thomas, der sich gerade auch selbst an die Nase fasst ;)
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Re: Peters Kolumne

Beitragvon Wieselflink » Samstag 26. August 2017, 10:26

Stamps_for_all hat geschrieben:Ich möchte einige von euch gerne mal sehen wie ihr euch vorkommen würdet wenn , auf einer öffentlichen Veranstaltung , ein durchgeknallter Präsident ankommt und euch vor Publikum mit Worten wie "Dreckiger Hund" tituliert.

Weiter sollten einige mal darüber nachdenken wer jetzt wieder angefangen hat nachzutreten ! P.F. war es nicht der auf J.B eingedroschen hat ; auch wenn sich Decker damit nun endgültig selbst abgeschossen hat ..


Du hast natürlich mit allem Recht was du schreibst. Zweifelsfrei hat Decker mit diesen verbalen Ausfällen angefangen. Ich denke mal hierzu gibt es keine zweite Meinung.
Die Frage die ich in den Raum stelle ist dennoch, ob man sich unbedingt auf Deckers Niveau herunterlassen muss, um diesem klar zu machen, dass es so nicht geht? Decker wird sich in einer gewissen Weise einfach nur bestätigt fühlen.
Es läge klar an Herrn Feuser, und ich denke darum geht es auch @peter1967, die Diskussion oberhalb der Gürtellinie zu führen. Dem ist aber erkennbar nicht der Fall. Und deshalb hat Herr Feuser diese Kritik auch verdient.

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Re: Peters Kolumne

Beitragvon Dauerserienfreund » Samstag 26. August 2017, 17:19

Peter1967 hat geschrieben: Auch wenn ich der Gesamtbetrachtung Feusers in der Sache in weiten Teilen zu stimme, frage ich mich welche Rechnungen jetzt hier noch beglichen werden sollen?


Die Fehde zwischen Decker und Feuser hat eine lange Vorgeschichte.
Ich erinnere hier vor allem an das Thema Folienproblematik, wo Decker sich mit Lindner zusammengetan hat und fragwürdige Sammlerbriefe des BDPH in eben den Folien verkauft hat, die verdächtig waren klassische Marken zu verfärben. Es gab hier auch eine prozessuale Auseinandersetzung, deren Details ich jedoch nicht kenne.
In jedem Fall werden Decker und Feuser keine Freunde mehr. Insofern sind die harten Bandagen die Feuser in der lfd. Diskussion angelegt hat, menschlich nachvollziehbar.
Ob sich Feuser jedoch der gleichen Tonlage bedienen muss wie Decker, sei mal dahingestellt. Ich persönlich bin der Ansicht, dass Feuser es eigentlich nicht nötig hat, sich auf Deckers Tiefflieger-Niveau einzulassen. unterm Strich schadet das nur Feusers Glaubwürdigkeit.
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Re: Peters Kolumne

Beitragvon zackenbaer » Montag 28. August 2017, 15:40

Ob man jetzt tatsächlich auf dem scheidenden Hr. Decker noch rumtrampeln muss?

Ich bin da unentschieden. Auf der einen Seite hat sich Decker dieses Bashing von Hr. Feuser hart erarbeitet, ich verweise da zudem auf folgenden weiteren Tiefpunkt medialer Präsenz, die uns der Noch-BDPh-Vortuner quasi noch last-minute beschert.
https://aphv.de/bdph-praesident-uwe-dec ... hilatelie/
Geht gar nicht.

Auf der anderen Seite schließe ich mich der Mehrzahl meiner Vorredner an und meine, dass wenn man auf ein moralisches Podest steigt, wie dies Hr. Feuser gerne macht, dass man sich dann nicht der verwerflichen Mittel des Gegners bedienen sollte.

Wie dem auch sei. Ab 09.09.2017 ist der Name Decker in der organisierten Philatelie Vergangenheit.

Die Wortwahl wurde leicht moderiert.
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